Manchmal sind es die Details, die faszinieren. Zum Beispiel die Farbenvielfalt der Kätzchen, die jetzt zu sehen sind.
Kurz: Sound ist so langsam
Gestern habe ich – mehr aus Neugierde – mal die Verknüpfung zwischen den beiden Amazon-Produkten Kindle und Audible ausprobiert und zu dem Buch, das ich gerade lese (Max Gladstones Empress of forever) auch das Audiobook gekauft. Zwischen den beiden Darbietungsformen lässt sich nahtlos – na gut, nahezu nahtlos, bisher habe ich nur heraus gefunden, wie das seitenscharf geht – wechseln. Im eBook wird markiert, was gerade gelesen wird, bzw. was gerade gelesen wurde, das hinkt etwas hinterher.
Eigentlich also sehr bequem, und eine gute Möglichkeit, ein Buch auch beim Abwaschen oder beim Abendessen weiter zu, naja, lesen.
Eigentlich. Wenn die Informationsübermittlung via Audio nicht so extrem langsam wäre. Nein, Audiobooks (und Podcasts) sind immer noch nicht mein Kanal. Lesen geht so viel schneller … und führt nicht zu diesen Moment des Abgelenktseins, weil noch Verarbeitungskapazitäten übrig sind. Bei Filmen oder Videos ist das etwas anders, weil ja auch auf dem Bildschirm Dinge passieren.
(Anekdotisches PS: vor einigen Jahren verteilte der Deutschlandfunk seine Nachrichten bei unseren Bundesparteitagen auf Papier – als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war ich schockiert, wie wenig Text in den Nachrichten des Informationsflagschiffs steckt – selbst Artikel in der BILD sind da umfangreicher.)
Photo of the week: Post-silvester fog II
Der Jahresanfang ist schon etwas her, der Januar fast schon zu Ende, aber dieses Foto wollte ich doch noch ins Blog stellen. Zu sehen ist hier … wenig – was daran liegt, dass in der Nacht zuvor Silvester gefeiert wurde. So krass wie dieses Jahr war die Nebelerzeugung durch Raketen und Feuerwerkskörper selten (ja, ein ganz klein bisschen haben wir auch dazu beigetragen, muss ich leider gestehen). Vielleicht dann Silvester 2020 wirklich ohne Feuerwerk.
Infrastruktur matters: Erreichbarkeit als Privileg – und als Voraussetzung für gelingenden Wandel
Das, was selbstverständlich ist, sehen wir nicht. Aber trotzdem prägt es unser Denken und unser Handeln. Diese simple Feststellung hat erhebliche Auswirkungen auf jede Politik, die darauf zielt, individuelles Handeln, individuelle Praktiken zu verändern.
Mir fällt das, was ich als selbstverständlich annehme, immer dann auf, wenn ich in einer anderen Stadt bin. Und ich meine damit zunächst noch nicht einmal den besonderen Zeitgeist, das Lebensgefühl, das Freiburg auszeichnet, sondern einfache Dinge, die technisch gerne als „Nahversorgung“ bezeichnet werden.




