Seltsam, wie wir versuchen, den – fast, aber nicht ganz mit der Wintersonnenwende zusammenfallenden – Jahreswechsel als Einschnitt und Neuanfang zu empfinden. Klar, Ferien und Feiertage tragen dazu bei, die verschiedenen Rituale auch. Dennoch geht trotz aller Böller und Feuerwerke der weltpolitische Irrsinn aucham dritten Tag des neuen Jahres weiter, als sei nichts gewesen. Und die vor Weihnachten liegen gelassenen Vorhaben und Projekte wollen spätestens nach Dreikönig wieder angefasst werden. Mit etwas Glück gelingt es, zwischendrin mal den Keller aufzuräumen – oder, wie hier am Silvestermorgen im Wildtal, spazieren zu gehen und den winterlichen Sonnenschein zu genießen und sich darüber zu wundern, was die Buchen am Waldrand so treiben.
Photo of the week: 22-Uhr-Feuerwerk XXXIV
Diesmal habe ich mich schwer getan mit dem Foto der Woche – das erste im neuen Jahr muss natürlich ein Silvesterfoto sein, auch wenn ich in den Tagen zwischen den Jahren die Zeit und den Sonnenschein für eine ganze Reihe weiterer Fotos gefunden habe, die ebenfalls alle gut dafür geeignet wären, als Foto der Woche verwendet zu werden.
Da mich jetzt der Arbeitsalltag wieder hat (na gut, nach dem verlängerten Wochenende) – am Dienstag geht es mit der meist sehr intensiven Fraktionsklausur los, demnächst wird das Landeshochschulgesetz ins parlamentarische Verfahren kommen, … – wird es vermutlich die eine oder andere Gelegenheit in den nächsten Wochen geben, eines dieser Zwischen-den-Jahren-Fotos hier zu präsentieren. Wer schon mal spickeln will, kann dies hier tun.
Damit also, auch wenn’s Beitrag Nr. 2 im Jahr 2014 ist, auch im Blog die besten Wünsche zum Jahreswechsel. Möge 2014 ein bisschen weniger interessant und dafür ein bisschen entspannter sein als 2013.
Eine kurze Frage zum Jahreswechsel
Vor ein paar Tagen warf ich mit Fragen um mich. Dankenswerterweise wurden die sogar beantwortet (Hendryk, Eberhard, Ella). Zum Jahreswechsel möchte ich eine der Fragen, die ich da gestellt hatte, noch einmal herauspicken und sie (euch allen) erneut stellen – auch deswegen, weil ich die Antworten beachtenswert fand, und gespannt bin, ob andere (weniger grüne) Menschen das anders sehen.
Hier also die Frage. Antworten dazu gerne in den Kommentaren:
Glaubst du, dass es insgesamt und überhaupt so weitergehen kann? Und wenn nicht: was ziehst du für Schlüsse daraus?


