Kurz & kontrovers: SPD in Insolvenz schicken oder wiederbeleben?

Gerhard Schröder in the shadows

»spreng­satz« sieht die SPD am Boden, nein – am Ende. 

Mei­ne Fra­ge dazu:

Meins­te, wir – Grü­ne – sol­len bei der Ver­stei­ge­rung der Insol­venz­mas­se der SPD mitbieten?

Julia meint:

Wür­de lie­ber bei Wie­der­be­le­bung (»Beweg dich doch end­lich, was ist los mit dir!!« Schüt­tel – Klatsch Ohr­fei­ge) mit­ma­chen. #spd

Und was meint ihr?

P.S.: Im Juso-Blog »Rot steht uns gut« habe ich noch eine ganz lesens­wer­te Ana­ly­se gefun­den. Und natür­lich ist auch Rein­hard Büti­ko­fers dies­be­züg­li­che Nach­wahl­ana­ly­se erwähnenswert.

10 Antworten auf „Kurz & kontrovers: SPD in Insolvenz schicken oder wiederbeleben?“

  1. Wenn man bedenkt in wel­chen Zustand sich die CDU nach Kohl befand und die­se hat bis jetzt noch kei­ne neu­en Ziele/​Visionen, dann soll­te man die SPD nicht vor­schnell abschreiben. 

    Eines der der­zei­ti­gen Pro­ble­me der SPD ist, das man nicht gleich­zei­tig in der Oppo­si­ti­on und der Regie­rung sein kann und genau unter die­sem Wider­spruch lei­det die SPD

    Letzt­end­lich ist es aber auch Auf­ga­be der SPD-Basis die Par­tei wie­der zu bele­ben und mit Inhal­ten zu fül­len. Wer mit dem poli­ti­schen Kurz der SPD nicht zufrie­den ist, der soll auf­ste­hen und etwas dage­gen tun, wofür ging es denn die inner­par­tei­li­che Dis­kus­si­on, die Gre­mi­en und die Parteitage?

  2. @Till:
    Dar­in seh ich kein Pro­blem. Das ist ja die Auf­ga­be einer Oppo­si­ti­on bzw. der »Kon­kur­renz«.
    Wenn das zur Neu­be­le­bung führt, leg ich gern noch ein paar Nadel drauf ;-) *pieks*

  3. Mhh, schwie­rig. Solan­ge wir bei 12% rum­krebseln brau­chen wir natür­lich für Regie­run­gen einen Seniorpartner.
    Nur ich will nicht bei 12% blei­ben. Ich fin­de unse­re Ideen gut. Sehr gut sogar. Daher fin­de ich, die Grü­nen haben 20%, 30%, 40% oder sogar 50%+X verdient.

    Also Wäh­ler der SPD über­neh­men, anti­quier­te Inhal­te mit einem Tritt über die Klip­pe ins jen­seits befördern.

  4. Das Pro­blem der SPD ist auch ein lang­fris­ti­ges. In den letz­ten 25 Jah­ren sind mit Grü­nen und Links­par­tei zwei neue Par­tei­en ent­stan­den, die sich pro­gram­ma­tisch zumin­dest zum größ­ten Teil auf ehe­ma­li­gem SPD-Ter­ri­to­ri­um auf­hal­ten. Inso­fern haben die Grü­nen, von Anfang an »mit­ge­bo­ten«, mal abge­se­hen von den pro­gram­ma­ti­schen und per­so­nel­len Antei­len, die von den Kon­ser­va­ti­ven her zu den Grü­nen gekom­men sind.
    Mit­bie­ten kön­nen die Grü­nen aber nicht nur poli­tisch-inhalt­lich, son­dern auch per­so­nell. Wenn es so wei­ter geht mit der SPD, gibt es sicher­lich bald vie­le SPD-Poli­ti­ker (auf allen Ebe­nen), die sich nach einer neu­en Platt­form umse­hen, auf der sie poli­tisch aktiv und Din­ge bewe­gen können.

    PS: Gutes Foto!

  5. @SG
    Als Grü­ner habe ich davor eigent­lich Angst, dass die uns »über­neh­men« (wenn nur ein Bruch­teil der Mit­glie­der zu uns kommt und das dann die enga­gier­ten aber lei­der auch macht­gie­ri­gen Leu­te sind) und die dann wie­der ihren alten Kram abzie­hen wol­len, dann schaf­fen sie es, sich nicht nur sel­ber zu rui­nie­ren, son­dern uns gleich mit.
    Viel­leicht gesun­det dann ja aber auch die SPD, wenn die da weg sind :-)

  6. Ich sag zur SPD ›macht den Phoe­nix‹, was noch halb­wegs zum sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Kern passt tre­te der Lin­ken bei und gebe der somit etwas mehr real­po­li­ti­sches Pro­fil und Glaub­wür­dig­keit in die­ser Hin­sicht. Der Rest kann dann ver­puf­fen und sich in der CDU wiederfinden.

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