Die Balkonzucchini blühen zwar immer mal wieder grandios, und haben auch einen richtig großen Topf – aber Früchte wollen sie auf meinem kleinen Nordbalkon nur in bescheidenem Ausmaß ansetzen (während auf dem Südbalkon der Mutter meiner Kinder inzwischen mehrere Kilo Zucchini geerntet wurden …). Ist wohl doch eher was für den urbanen Garten als für Kleinbalkon.
Photo of the week: Helix
Fragt mich jetzt nicht, wie ich auf das Thema komme, aber ich habe heute über Hobbys nachgedacht. Und festgestellt, dass ich es gar nicht so einfach finde, zwischen Dingen, die ich halt mache, weil ich sie nett finde, oder weil ich sie wichtig finde, und bei denen ich davon ausgehe, dass das doch eh jede/r tut, und Hobbys im engeren Sinne – als einer Nichterwerbs-/Nichtsorgearbeit, in die einiges an Zeit und Mühe gesteckt wird – zu unterscheiden. Letztlich bin ich auf folgende Liste von Aktivitäten gekommen, die ich vielleicht guten Gewissens als Hobbys bezeichnen könnte.
- Balkongärtnern
- Bloggen
- Fotografieren
- Internet, Social Media (sowohl die ziellose Suche nach interessanten Seiten als auch die ganze Social-Media-Kommunikation)
- Politik?!
- Science Fiction (und manchmal auch Fantasy) lesen (und seltener: schreiben)
Wie ist das bei euch?
Photo of the week: Look what we found II
Vermutlich ist’s ein Molch, der da im elterlichen Garten herumstrolchte (bzw. sich im feucht-kühlen Dunkel unter einem Blumentopf verbarg).
Seitenansicht des Minidrachens.
Photo of the week: The fire burns III
Alles Gute zu Mittsommer bzw. zur Sommersonnenwende! Traditionellerweise haben wir den gestrigen Abend gemeinsam mit ein paar hundert Menschen auf dem Freiburger Mundenhof verbracht, wo alljährlich ein (hippieskes) Sonnwendfeuer entzündet wird – mit Samba-Musik und diversen Gaukeleien. Mehr Fotos vom Feuer.
P.S.: Ein paar mehr Bilder (und zwei Videos, die die Stimmung gut einfangen) sind bei Ringelmiez zu finden.
Photo of the week: Mossy well II
Ach, manchmal ist der Sommer doch ganz nett. Also, mir eigentlich grundsätzlich zu heiß, aber es gibt ja auch schöne Seiten. Aprikosen! Oder Baggerseen. Oder Wanderungen durch halbwegs kühle Schwarzwaldschluchten. Das Bild oben ist bei einer Wanderung durch die Wutachschluch letztes Wochenende entstanden (danke nochmal an Andi für die Idee und das Drängen, das dann auch tatsächlich zu machen!).
Die Wutachschlucht „ist ein Engtal im Verlauf der oberen Wutach mit drei schluchtartigen Abschnitten“, sagt die Wikipedia. Das ist vermutlich zutreffend, beschreibt aber die landschaftliche Schönheit nur sehr begrenzt.
Wir sind den mittleren Abschnitt gegangen – von der Lothenbachklamm bis Boll. Dabei fand ich – fels- und wasserfallmäßig gesehen – die Lothenbachklamm fast noch eindrucksvoller als die eigentliche Wutachschlucht. Die aber andererseits auch interessante Kalksteinformationen und tropfende, wasserversprühende, moosbewachsene Überhänge hatte. Und verfallene Mauern. (Den diesmal nicht bewanderten Abschnitt von Gutach bis zur Lothenbachklamm bin ich übrigens schon einmal im Sommer 2005 gewandert).
Nicht ganz perfekt war der ÖPNV – auf der Hinfahrt (Höllentalbahn bis Neustadt, von da aus mit dem Bus bis zum Einstieg in die Lothenbachklamm) hat das alles noch ganz gut geklappt; der Bus wartete auf den Zug, der Busfahrer war gesprächig und zu Scherzen aufgelegt. (Und warnte uns vor dem Gedränge in der Schlucht, war dann aber gar nicht so schlimm).
Zurück ging’s dann von Boll aus zur Haltestelle Lothenbachklamm, und von da nach Neustadt. In Boll – einem winzigen Ortsteil von Bonndorf – hatte die tatsächlich Abfahrtszeit des Wandersbusses nichts mit dem Aushang zu tun, zudem war er nach wenigen Stationen völlig überfüllt. Da die Wutachschlucht weitgehend außerhalb des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald – und damit außerhalb des Verkehrsverbundes RVF – liegt, war auch nicht so ganz klar, wie viel eine Fahrt eigentlich kostet, ob mit der Regiokarte etwas anzufangen ist usw. Viele sind mit dem Bus wohl auch zum Ausgangsparkplatz ihrer Wanderungen gefahren, auf den Parkplätzen waren sehr viele PKW aus der ganzen Republik zu sehen. Also, Bus eins, überfüllt, Boll bis Lothenbachklamm. Da stellten wir dann fest, dass der Bus nach Neustadt nur alle zwei Stunden fährt, und wir noch fast eine Stunde warten durften. Der Anschluss Bus – Höllentalbahn klappte dann wieder ganz gut. Verbesserungspotenziale für einen Nicht-Auto-Tourismus in der Region sehe ich trotzdem.
Aber das nur am Rande – insgesamt war es ein sehr lohnenswerter Ausflug, insbesondere auch dank der sachkundigen Begleitung (Pflanzen, Fliegenlarven, Gesteinsformationen). Und trotz heißestem Tag war’s in der Klamm und in der Schlucht selbst meist angenehm, die Wasserfälle trugen das ihre dazu bei.





