Seit einigen Tagen verwendet Google als „favicon“ – das kleine Bild, das eine Website im Browser identifiziert – nicht mehr das „G im Kasten“, sondern ein kleines blaues „g“. Der Wechsel kommt nach über acht Jahren; mehr Diskussion dürfte nur ein permanenter Wechsel des „Google“-Textlogos auf den Websites auslösen. Jetzt erläutert die für „Search Experience“ zuständige Vizepräsidentin, Marissa Mayer, wie es dazu kam.

Neues (oben) und altes (unten) „favicon“ im Vergleich
Ich persönlich finde das kleine blaue „g“ noch etwas gewöhnungsbedürftig. Bei den Vorschlägen des Design-Teams (s.u.) sind einige Icon-Varianten dabei, die mir deutlich besser als das jetzt gewählte, aber auch als das alte Icon gefallen (etwa das „G“ im Kreis, oder einige der Spielereien mit dem Wort Google). Aber das dürfte Geschmackssache sein.
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Einige Icon-Variationen. Quelle: Google-Blog
Auch Google selbst scheint noch nicht ganz zufrieden zu sein. Jedenfalls wird dazu aufgerufen, bis 20. Juni 2008 weitere Vorschläge einzureichen.
Warum blogge ich das? Weil ich es erstaunlich finde, wie wichtig so eine Kleinigkeit ist – und wie oft am Tag Google-Websites von vielen, vielen Leuten aufgerufen werden, und wie ungewohnt das neue Icon noch immer aussieht. Ich hoffe jetzt nur, dass Google nicht auf die Idee kommt, als nächsten Schritt dann das Schrift-Logo an das Icon anzupassen.


Seit ein paar Wochen ist die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) nun mit einer neugestalteten
Douglas Adams hatte es ja eher mit den Donnerstagen, aber im Internet läuft die Zeit samstags definitiv am langsamsten. Ich vermute, dass das vor allem was damit zu tun hat, dass alle anderweitig beschäftigt sind. Jedenfalls versiegt plötzlich der Mailfluss, von Blog-Kommentaren oder neuen Reddit-Einträgen ganz zu schweigen. Was also tun, wenn an einem Samstag der Rechner doch an ist? 