Photo of the week: Black ice III

Black ice III

 
Vor zwei Wochen war es noch kalt genug, um See­ober­flä­chen zu betre­ten. Inzwi­schen fühlt es sich eher nach Früh­ling an. Der kann jetzt auch ruhig mal kom­men (angeb­lich soll’s hier in Frei­burg ab Mitt­woch 15 °C und mehr haben …). Genug Eisfotos! 

Kurz: A young lady’s primer

Ich muss vom Smart­phone blog­gen – Z. blo­ckiert den Com­pu­ter. Sie schreibt Buch­sta­be für Buch­sta­be Buch­ti­tel ab (und ist mäch­tig stolz dar­auf). Alle paar Minu­ten fragt sie mich, weil sie einen bestimm­ten Buch­sta­ben nicht fin­det. Noch fehlt auch eine Ver­bin­dung zwi­schen den For­men und dem, was die­se Buch­sta­ben jeweils laut­lich bedeuten.

Hier wür­de ich ihr ger­ne mein Smart­phone (oder bes­ser noch ein Tablet) in die Hand drü­cken. Ich glau­be, ihre aktu­el­le Neu­gier­de auf Buch­sta­ben und Wör­ter wür­de sie dazu brin­gen, sehr schnell von sym­bo­li­schen For­men zu Laut­re­prä­sen­ta­tio­nen zu kom­men. Gera­de, um die­se arbi­trä­ren Ver­bin­dun­gen her­zu­stel­len, wäre die prin­zi­pi­ell kin­der­leich­te und mul­ti­me­dia­le Ober­flä­che eines Smart­phones das idea­le Medium. 

Nur: Zumin­dest ein ers­tes Durch­blät­tern des Android-Mar­ket lässt mich nichts der­glei­chen fin­den, schon gar nicht in Deutsch. In Neal Ste­phen­sons Dia­mond Age taucht so ein – wir wür­den heu­te wohl Tablet dazu sagen – auf: eine ver­netz­te Künst­li­che Intel­li­genz im hand­li­chen For­mat, die der kind­li­chen Hel­din des Buchs Welt­wis­sen und Kul­tur­tech­ni­ken ver­mit­telt (und mit dem Kind wächst). Fürs ers­te wür­de mir ja sowas wie eine freund­lich „anlau­ten­de“ vir­tu­el­le Tas­ta­tur rei­chen. Gibt es aber nicht, oder?

Kurz: Süße Ausstellungsempfehlung

SmartiesDie Staat­li­che Kunst­hal­le Karls­ru­he unter­hält eine „Jun­ge Kunst­hal­le“ – und weil mei­ne Toch­ter heu­te Geburts­tag hat, und gera­de eh in Karls­ru­he weilt, haben wir die aktu­el­le Aus­stel­lung „Extrem süß!“ in der Jun­gen Kunst­hal­le mal besucht. Bei­de Kin­der waren ganz ange­tan, und ich auch. (Fotos)

Die Aus­stel­lung ist zwei­ge­teilt: Zum einen gibt es etwa zwei Dut­zend Kunst­wer­ke, die sich in unter­schied­li­cher Art und Wei­se dem The­ma „Süßes“ nähern – vom foto­rea­lis­tisch wir­ken­den Arcyl­ge­mäl­de einer Kon­di­to­rei-Aus­la­ge bis hin zu Stoff­ar­bei­ten oder über­le­bens­gro­ßen Smar­ties. Zum ande­ren gibt es im obe­ren Stock­werk die Mög­lich­keit für Kin­der, selbst tätig zu wer­den und aus Unmen­gen an Zuta­ten – Sty­ro­por, Per­len, Far­be, Leim, Lakritz­schne­cken­druck­stö­cken, … – selbst süße Kunst zu bas­teln. Auch das hat bei­den ziem­li­chen Spaß gemacht.

„Extrem süß!“ läuft noch bis 1.4.2012 in der Jun­gen Kunst­hal­le der Staa­li­chen Kunst­hal­le Karls­ru­he, Hans-Tho­ma-Str. 4, Diens­tag bis Frei­tag ist sie von 10–17 Uhr geöff­net, Sams­tag, Sonn­tag und an Fei­er­ta­gen bis 18 Uhr. Für Ein­zel­be­su­che­rIn­nen ist der Ein­tritt frei (Mate­ri­al­kos­ten).