Photo of the week: Wasps

Wasps

 
Heu­te hat­te es unter zehn Grad, sehr herbst­li­cher Regen, auf dem Feld­berg fällt der ers­te Schnee. Da freut der Rück­blick auf den Som­mer. Na gut, eini­ge weni­ge hef­ti­ge Regen­ta­ge gab’s auch im August, ins­ge­samt war’s aber viel zu tro­cken und wohl mal wie­der eines der wärms­ten Jah­re. Für die Wes­pen, die sich hier über die Apfel­mus­res­te beim Mit­tag­essen auf dem Bal­kon her­ma­chen, will ich den Kli­ma­wan­del aller­dings nicht ver­ant­wort­lich machen. Soweit der Som­mer – hal­lo Herbst!

Spätsommer

all­mäh­lich fan­ge ich an

den som­mer zu vermissen

.

noch ein­mal weht ein hei­ßer wind

noch ein­mal hat es drei­ßig grad

.

jedoch

.

das licht ist nicht mehr das helle

flir­ren hel­ler tage

ein schat­ten schwingt mit

.

die luft riecht anders, bedächtiger

.

das was­ser im see fröstelt

bereits eine handbreit

unter­halb der oberfläche

.

die lan­gen war­men tage

sind gezählt

Photo of the week: Flowers in the light

Flowers in the light

 
Der­zeit haben wir – vor allem am Abend, wenn ich es schaf­fe, mal raus­zu­ge­hen – rich­tig schö­ne gol­de­ne Som­mer­ta­ge. Die­se Art Som­mer mag ich tat­säch­lich, und die­ses Licht erst recht. Und manch­mal kommt dann auch ein wun­der­ba­res Ver­wirr­bild her­aus wie dieses.

Photo of the week: May, almost summer

May, almost summer

 
Coro­na­zeit­be­dingt ver­su­che ich ja, täg­lich spa­zie­ren zu gehen – die sonst übli­chen Weg­stre­cken zum Bahn­hof und zum Büro fal­len ja weg. Das Net­te dabei ist, den Wech­sel der (phä­no­lo­gi­schen) Jah­res­zei­ten sehr deut­lich mit­zu­be­kom­men. Mit­te Mai durch die Fel­der hier spa­zie­ren zu gehen, fühl­te sich schon sehr som­mer­lich an – und der inzwi­schen fast ver­blüh­te Holun­der ist ja auch ein Frühsommerphänomen.