Noch eines der Jupiterfotos aus dem Rieselfeld. Ich mag meinen Stadtteil.
Das Ende vom U
Seit dem 11.07.2012 ist das baden-württembergische Gesetz zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft in Kraft. Ein Gesetz, das bei RCDS und LHG auf ätzende Kritik gestoßen ist, von der Landesastenkonferenz dagegen kritisch begrüßt wurde (also eigentlich finden sie’s schon toll, aber es gibt jede Menge Detailregelungen, die auf Kritik stoßen). Ich will jetzt an dieser Stelle gar nicht auf die Pros und Contras der baden-württembergischen Lösung eingehen – vielleicht mit Ausnahme der Feststellung, dass eine Besonderheit des hiesigen Gesetzes sicherlich die Tatsache ist, dass die Studierenden vor Ort aufgefordert sind, sich für jeweils ihre Hochschule die passende „Organisationssatzung“ auszudenken. Das kann das klassische Modell aus Studierendenparlament und AStA sein, es kann aber auch ein ganz anders gelagertes Modell sein.
Photo of the week: Under Jovian sky VI
So ungefähr muss es aussehen, auf einem Trabanten eines Gasplaneten nach oben zu schauen. Oder beim derzeitigen Regensommer in den Sonnenuntergang im Rieselfeld. Was mich dran erinnert: Erinnert mich dran, dass ich meine diesjährigen Sommerferien (dauert noch ein bisschen, bis die anfangen) nicht dazu nutzen wollte, intelligente Blogbeiträge zu verfassen oder SF-Geschichten fortzusetzen. Denn da liegt noch anderes Unerledigtes herum.
P.S.: Mehr davon.
Photo of the week: Happy, it says
Eigentlich wollte ich ja jetzt nicht schon wieder eines der in Berlin aufgenommenen Fotos posten. Aber erstens bin ich noch nicht dazu gekommen, die anderen auf den Rechner zu kopieren und zu bearbeiten, und zweitens passt das hier doch sehr schön, nachdem der Artikel zu Johannes Ponader, Arbeit und Grundeinkommen – für mich ziemlich überraschend – eine für dieses Blog extrem weite Verbreitung gefunden hat, und innerhalb von drei Tagen mehr als 3000 mal aufgerufen wurde. CARTA hat den Text übernommen und hat wohl bis dato eine ähnlich große Leserschaft erreicht. Freut mich sehr, und ich hoffe, auch über den Tag hinaus (Blogzugriffe auf neue Artikel haben eine Halbwertszeit von ungefähr einem Tag – 1600 Aufrufe, 800 Aufrufe, 400 Aufrufe …) damit die eine oder andere Denkanregung gegeben zu haben. Manchmal lohnt es sich doch, sich hinzusetzen und den im Kopf rumspukenden Rant runterzuschreiben.
Die drei Ebenen des Falls Johannes Ponader
Der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher ist ja sowas wie ein Piratenfan. Auch deswegen ist dem politischen Geschäftsführer der Piraten, Johannes Ponader, ein kleiner medialer Coup gelungen: Er hat – um die Pointe vorwegzunehmen – öffentlich erklärt, auf seinen Arbeitslosengeld-II-Anspruch zu verzichten. Das hat eine ganze Menge unterschiedlicher Reaktionen ausgelöst, vor allem von denen, die Ponaders Überschrift „Abschied vom Amt“ falsch verstanden haben. Parteiübergreifend, versteht sich (schön analysiert dies das Blog der digitalen LINKEN). Und es war auch eine Reaktion – darauf, dass versucht wurde, ihn öffentlich in eine Reihe mit Florida-Rolf etc. zu stellen, also als einen, der Sozialleistungen missbraucht.
Ich finde Ponaders Reaktion nach wie vor respektabel.





