Die Balkonzucchini blühen zwar immer mal wieder grandios, und haben auch einen richtig großen Topf – aber Früchte wollen sie auf meinem kleinen Nordbalkon nur in bescheidenem Ausmaß ansetzen (während auf dem Südbalkon der Mutter meiner Kinder inzwischen mehrere Kilo Zucchini geerntet wurden …). Ist wohl doch eher was für den urbanen Garten als für Kleinbalkon.
Plätze machen Städte

Freiburg nennt sich ja manchmal „Green City“. Je nachdem, was genau unter „grün“ in diesem Zusammenhang verstanden wird, durchaus zu Recht. Das Vauban-Viertel ist ein gelungenes sozial-ökologisches Experiment, über das Rieselfeld ließe sich ähnliches sagen, es gibt Radexpresswege, Straßenbahnen, Tofubratwürste, Windräder, grüne Wahlergebnisse, einen grünen OB und ein Milieu, das durchaus schon in das einschlägige Liedgut Eingang gefunden hat.
Wer durch die Innenstadt geht, das Flair des Münstermarkts und die Hänge des Schwarzwalds bewundert, sieht davon allerdings nicht unbedingt etwas. Oder, ganz stimmt das nicht: der Rotteckring zwischen dem Stadttheater mit politischem Anspruch, der Universität, die jetzt auf Nachhaltigkeit setzt, und dem neuen Kristallpalast der Universitätsbibliothek ist für den Autoverkehr gesperrt und wird noch nicht von den geplanten Straßenbahnlinien durchkreuzt. Nur FahrradfahrerInnen und FußgängerInnen queren – in Freiburg-üblichen Massen den Platz.
Links, zwei, drei
Die Debatte darum, ob Bündnis 90/Die Grünen eine linke Partei sind – was für mich lange eine Selbstverständlichkeit war – dreht mal wieder auf. In diesem Blogbeitrag will ich zunächst versuchen, die unterschiedlichen Ebenen zu sortieren, auf denen diese Frage diskutiert wird.
Minzlimonade
Eigentlich so selbstverständlich, dass es fast übertrieben wäre, dazu einen Blogeintrag zu schreiben, aber für mich eine nette Entdeckung dieses Sommers: Minze vom Balkon pflücken, mit etwas Zucker überstreuen, mit kochendem Wasser übergießen, abkühlen lassen, in den Kühlschrank stellen – und fertig ist sowas ähnlich wie Minzlimonade. Naja, weder zitronig noch sprudelig – aber definitiv erfrischend an Tagen wie diesen.
Photo of the week: Helix
Fragt mich jetzt nicht, wie ich auf das Thema komme, aber ich habe heute über Hobbys nachgedacht. Und festgestellt, dass ich es gar nicht so einfach finde, zwischen Dingen, die ich halt mache, weil ich sie nett finde, oder weil ich sie wichtig finde, und bei denen ich davon ausgehe, dass das doch eh jede/r tut, und Hobbys im engeren Sinne – als einer Nichterwerbs-/Nichtsorgearbeit, in die einiges an Zeit und Mühe gesteckt wird – zu unterscheiden. Letztlich bin ich auf folgende Liste von Aktivitäten gekommen, die ich vielleicht guten Gewissens als Hobbys bezeichnen könnte.
- Balkongärtnern
- Bloggen
- Fotografieren
- Internet, Social Media (sowohl die ziellose Suche nach interessanten Seiten als auch die ganze Social-Media-Kommunikation)
- Politik?!
- Science Fiction (und manchmal auch Fantasy) lesen (und seltener: schreiben)
Wie ist das bei euch?



