Photo of the week: Zucchini flower II

Zucchini flower I

 
Die Bal­kon­zuc­chi­ni blü­hen zwar immer mal wie­der gran­di­os, und haben auch einen rich­tig gro­ßen Topf – aber Früch­te wol­len sie auf mei­nem klei­nen Nord­bal­kon nur in beschei­de­nem Aus­maß anset­zen (wäh­rend auf dem Süd­bal­kon der Mut­ter mei­ner Kin­der inzwi­schen meh­re­re Kilo Zuc­chi­ni geern­tet wur­den …). Ist wohl doch eher was für den urba­nen Gar­ten als für Kleinbalkon.

Plätze machen Städte

2014-wiese-statt-steinwüste

Frei­burg nennt sich ja manch­mal „Green City“. Je nach­dem, was genau unter „grün“ in die­sem Zusam­men­hang ver­stan­den wird, durch­aus zu Recht. Das Vau­ban-Vier­tel ist ein gelun­ge­nes sozi­al-öko­lo­gi­sches Expe­ri­ment, über das Rie­sel­feld lie­ße sich ähn­li­ches sagen, es gibt Rad­ex­press­we­ge, Stra­ßen­bah­nen, Tofu­brat­würs­te, Wind­rä­der, grü­ne Wahl­er­geb­nis­se, einen grü­nen OB und ein Milieu, das durch­aus schon in das ein­schlä­gi­ge Lied­gut Ein­gang gefun­den hat.

Wer durch die Innen­stadt geht, das Flair des Müns­ter­markts und die Hän­ge des Schwarz­walds bewun­dert, sieht davon aller­dings nicht unbe­dingt etwas. Oder, ganz stimmt das nicht: der Rott­eck­ring zwi­schen dem Stadt­thea­ter mit poli­ti­schem Anspruch, der Uni­ver­si­tät, die jetzt auf Nach­hal­tig­keit setzt, und dem neu­en Kris­tall­pa­last der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek ist für den Auto­ver­kehr gesperrt und wird noch nicht von den geplan­ten Stra­ßen­bahn­li­ni­en durch­kreuzt. Nur Fahr­rad­fah­re­rIn­nen und Fuß­gän­ge­rIn­nen que­ren – in Frei­burg-übli­chen Mas­sen den Platz.

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Links, zwei, drei

2014 pol compass

Die Debat­te dar­um, ob Bünd­nis 90/Die Grü­nen eine lin­ke Par­tei sind – was für mich lan­ge eine Selbst­ver­ständ­lich­keit war – dreht mal wie­der auf. In die­sem Blog­bei­trag will ich zunächst ver­su­chen, die unter­schied­li­chen Ebe­nen zu sor­tie­ren, auf denen die­se Fra­ge dis­ku­tiert wird.

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Minzlimonade

PeppermintonadeEigent­lich so selbst­ver­ständ­lich, dass es fast über­trie­ben wäre, dazu einen Blog­ein­trag zu schrei­ben, aber für mich eine net­te Ent­de­ckung die­ses Som­mers: Min­ze vom Bal­kon pflü­cken, mit etwas Zucker über­streu­en, mit kochen­dem Was­ser über­gie­ßen, abküh­len las­sen, in den Kühl­schrank stel­len – und fer­tig ist sowas ähn­lich wie Minz­li­mo­na­de. Naja, weder zitro­nig noch spru­del­ig – aber defi­ni­tiv erfri­schend an Tagen wie diesen.

Photo of the week: Helix

Helix

 
Fragt mich jetzt nicht, wie ich auf das The­ma kom­me, aber ich habe heu­te über Hob­bys nach­ge­dacht. Und fest­ge­stellt, dass ich es gar nicht so ein­fach fin­de, zwi­schen Din­gen, die ich halt mache, weil ich sie nett fin­de, oder weil ich sie wich­tig fin­de, und bei denen ich davon aus­ge­he, dass das doch eh jede/r tut, und Hob­bys im enge­ren Sin­ne – als einer Nicht­er­werbs-/Nicht­sor­ge­ar­beit, in die eini­ges an Zeit und Mühe gesteckt wird – zu unter­schei­den. Letzt­lich bin ich auf fol­gen­de Lis­te von Akti­vi­tä­ten gekom­men, die ich viel­leicht guten Gewis­sens als Hob­bys bezeich­nen könnte. 

  • Bal­kon­gärt­nern
  • Blog­gen
  • Foto­gra­fie­ren
  • Inter­net, Social Media (sowohl die ziel­lo­se Suche nach inter­es­san­ten Sei­ten als auch die gan­ze Social-Media-Kommunikation)
  • Poli­tik?!
  • Sci­ence Fic­tion (und manch­mal auch Fan­ta­sy) lesen (und sel­te­ner: schreiben)

Wie ist das bei euch?