Der kleine Wasserfall, hier in der Wintersonne in Bewegung erstarrt, findet sich am Übergang zum Opfinger See. Ein schönes Beispiel dafür, dass eine Form – eine „Gestalt“, um in den Tiefen meines Psychologiestudiums zu kramen – nicht darauf angewiesen ist, statisch zu sein. Das „alles fließt“ der Antike wird nirgends deutlicher als hier.
Photo of the week: Roof view V
Eigentlich hasse ich es, wenn zwischen zwei Fotos der Woche keine weiteren Blogbeiträge stehen – diese Woche hatte ich aber schlicht keine Zeit dazu gefunden. Neben Kinderkrams war vor allem das Landeshochschulgesetz daran nicht ganz unschuldig – am Dienstagabend haben wir als Landtagsfraktion GRÜNE gemeinsam mit der SPD vorgestellt, was sich aus Sicht der beiden Regierungsfraktionen am Gesetzentwurf noch ändern soll. Das stieß auf reges Interesse – und insbesondere beim Plan, den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (andernorts auch als Fachhochschulen bekannt) perspektivisch die Möglichkeit zu geben, in forschungsstarken, thematischen Zusammenschlüssen selbst promovieren zu können, gab es letzte Woche ja bekanntermaßen einige Aufregung. Dazu vielleicht bei Gelegenheit noch mehr.
Deswegen also nur ein Foto – vom Dach des Chemiehochhauses der Universität Freiburg, mit Blick auf den Freiburger Nordosten und einige Bauten des Institutsviertels.
Photo of the week: Lines I
2014, und wo bleiben die fliegenden Autos? Manche stellen sich ja solche Fragen. Ich frage mich eher, was wohl los wäre, wenn es diese geben würde („The Fifth Element“ kommt mir in den Sinn …), und wie es sich anfühlen würden, unter dann zwangsläufig existierenden himmlischen Autobahnen zu leben; Strukturen, die heute schon existieren, aber – von der Flughafenfrage und den Landeanflügen mal abgesehen – erst so richtig sichtbar und fühlbar würden, wenn die Nutzungsfrequenz sich vervielfachen würde. Grenzenlose Freiheit über den Wolken? Wohl nicht. Oder vielleicht kommt ja alles ganz anders, und – mal abgesehen von den ganzen Ressourcenfragen – die Amazon-Drohne liefert pünktlich.
Photo of the week: Castle in the lake I
Meine Tochter meint, dieses Foto hier erinnere sie an das Schloss des bösen Ritters Kato in Astrid Lindgrens Geschichte Mio, mein Mio. Ich habe mich jedenfalls in das traumhafte Blau dieses Fotos verliebt – und mich gefreut, dass ich einen der freien, frühlingshaften Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zu einem kleinen Fotoausflug an den großen Opfinger genutzt habe. Der lag ziemlich still und magisch blau da, und da stand dann eben auch diese Burg.
Photo of the week: 22-Uhr-Feuerwerk XXXIV
Diesmal habe ich mich schwer getan mit dem Foto der Woche – das erste im neuen Jahr muss natürlich ein Silvesterfoto sein, auch wenn ich in den Tagen zwischen den Jahren die Zeit und den Sonnenschein für eine ganze Reihe weiterer Fotos gefunden habe, die ebenfalls alle gut dafür geeignet wären, als Foto der Woche verwendet zu werden.
Da mich jetzt der Arbeitsalltag wieder hat (na gut, nach dem verlängerten Wochenende) – am Dienstag geht es mit der meist sehr intensiven Fraktionsklausur los, demnächst wird das Landeshochschulgesetz ins parlamentarische Verfahren kommen, … – wird es vermutlich die eine oder andere Gelegenheit in den nächsten Wochen geben, eines dieser Zwischen-den-Jahren-Fotos hier zu präsentieren. Wer schon mal spickeln will, kann dies hier tun.
Damit also, auch wenn’s Beitrag Nr. 2 im Jahr 2014 ist, auch im Blog die besten Wünsche zum Jahreswechsel. Möge 2014 ein bisschen weniger interessant und dafür ein bisschen entspannter sein als 2013.





