Über mich

Kurzinfo: Till Westermayer (Jg. 1975) ist Soziologe (M.A., 2001, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und politisch aktiv bei Bündnis 90/Die Grünen (Sprecher der BAG Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik). Er arbeitet seit September 2011 als parlamentarischer Berater der grünen Landtagsfraktion Baden-Württemberg und ist dort für die Themen Wissenschaft, Hochschule, Forschung, Kunst, Kultur sowie Medien- und Netzpolitik zuständig.

Pressefotos

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Angela portraitiert Till VII
Till Westermayer

Aufgewachsen bin ich in einem grün-alternativen Haushalt, auch die Jugendumweltbewegung (und die Grün-Alternative Jugend und die JungdemokratInnen) war ein nicht unwichtiger Sozialisationsfaktor.

Meine politische Grundhaltung ist links-liberal und emanzipatorisch: Freiheit, Demokratie und Bürgerrechte sind zentral, aber um diese wahrnehmen zu können, kommt Politik nicht um Gerechtigkeitsfragen herum – und landet dann idealerweise beim Grundeinkommen als einem Modell zur Absicherung kultureller, gesellschaftlicher und politischer Teilhabe in spätmodernen Gesellschaften. Individuelle Freiheiten politisch zu ermöglichen, heißt aber auch, tief verankerte gesellschaftliche Vorurteile zurückzuweisen (zum Beispiel darüber, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind). Zur Politik gehört für mich zugleich die klare Feststellung, dass alle Freiheiten nichts nutzen, wenn unsere planetare Lebensgrundlage zerstört wird. Beide Gedanken finde ich bei den Grünen wieder und bin deswegen dort in verschiedenen Funktionen politisch aktiv.

Ich habe Soziologie (und die Nebenfächer Informatik und Psychologie) in Freiburg studiert, lebe mit zwei Kindern weiterhin dort, arbeite aber in Stuttgart. Ich war vor meiner Tätigkeit in der Landtagsfraktion in mehreren Drittmittelforschungsprojekten beschäftigt und habe eine Dissertation begonnen. Inhaltlich interessieren mich Alltagssoziologie und Praxistheorie, (nachhaltige) Lebensstile, Städte, Utopien, Neue Medien, Technik und Geschlechterverhältnisse. Passend zu diesen wissenschaftlichen Interessen lese ich gerne anspruchsvolle Science Fiction. Oder das Internet. Oder ich schreibe. Und Fotos mache ich auch.

Nebenbei bemerkt: ich heiße nicht »Till Westermeyer«, bin aber meistens trotzdem gemeint ;-)

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Stand: 15.06.2015

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4 Antworten auf Über mich

  1. Pingback: BaWü: Rot/Grün-Innenminister Gall fordert erneut Vorratsdatenspeicherung für Polizei-Ermittlungen | Kompass – Die Piratenzeitung

  2. Hallo Till, gerade bin ich zufällig (über grünDIGITAL) auf Deinen BLOG gestoßen – und da fiel mir gleich die Aktion von unserem kleinen grünen OV ein, die irgendwie dabei ist zu versacken in den Vorzimmern unserer Landtags- und Bundestagsabgeordneten.
    Vielleicht kannst Du was damit anfangen – findest es soweit interessant, dass Du Dir auch Gedanken machst, wie man in diese Richtung weiter kommen könnte.
    mit besten Grüßen
    Johannes
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    ERFINDER und TÜFTLER FÖRDERN
    Oft können Erfinder ihre Ideen nicht umsetzen, weil ihnen die Maschinen, die technischen, kaufmännischen und z.T. auch juristischen Kenntnisse fehlen.
    Da wäre es toll, wenn eine Landesregierung Bedingungen schaffen könnte, wo Tüftler Unterstützung finden könnten – und wo man dann vielleicht bestimmte Techniken (Umwandlung von IR-Strahlen im Fensterglas in Strom / Piezo-Kristalle/ lokale Stromspeicher /…..) »kostenfrei« zur Verfügung stellt – mit einem freien Lizenzsystem für die gewerbliche Vermarktung.
    Erfindungen, deren Weiterentwicklung und der damit verbundene technische Fortschritt werden oft auch dadurch behindert, dass Großkonzerne Ideen aufkaufen, patentieren und danach z.T. in irgendwelchen Schubladen verschwinden lassen.
    Generell gesprochen behindert das heutige Patentieren von Erfindungen, unter den heutigen Bedingungen, den technischen Fortschritt. Technologische Entwicklungen und deren freie Verfügbarkeit für alle (aufbauend auf dem Gedanken der OpenSource Softwarelizenz) können hier zu einer Verbesserung der Technologieverbreitung und deren Weiterentwicklung führen.
    Im allgemeinen sollten durch öffentliche Gelder finanzierte Technologien immer unter dem OpenSource (OpenTec) Gedanken/Modell allen offen stehen. Es heißt ja zum Wohle der Allgemeinheit und nicht zum Wohle von einigen wenigen Firmen. Da wäre es toll, wenn (in Anlehnung an die kostenfreien OPEN-SOURCE-Projekte wie LINUX) auch hier »DIE« Politik Bedingungen schaffen könnte, dass man mit diesem offenen »Lizenzmodell« Erfindungen sozusagen als öffentliche technische Plattform allen privaten sowie geschäftlichen Personen »frei« zur Verfügung stellt.
    Diese Entwicklungsagentur müsste verschiedene regionale Schwerpunkte einrichten, die an innovativen, mittelständischen Firmen angesiedelt sind, die für die Bereitstellung von Manpower und technischem Know-How vom Staat bezahlt werden – so dass sich das OpenTech- Modell aufbauen lässt.
    GREEN DEAL – Wirtschaftsförderung mit allgemein zugänglicher Technik: OPEN TECH
    Gerade wenn man will, dass die Energiewende in der Region Arbeitsplätze schafft, wenn man das Innovationspotential in der Gesellschaft insgesamt fördern will, dann sollte sich eine landesweite Entwicklungsagentur aufbauend auf dem OpenTech Modell auch solchen Fragen widmen.
    Gestern haben wir uns mit Ingenieuren in einem mittelständischen Betrieb im Kreis Neuwied unterhalten und diesen Anstoß der offenen Lizenz bekommen. Dabei haben wir erfahren, wie schwierig es ist, rentable Produkte zu entwickeln, mit denen die Energie vor Ort »geerntet« werden kann. Die oben angedeutete Initiative wird jetzt der Ortsverband Linz der Grünen über das »grüne« Wirtschaftsministerium, durch die verschiedenen Ebenen der Partei vorantreiben.
    Wer mitmachen will,der ist gerne dazu eingeladen!

  3. Pingback: Gibt es eine "Rechts-Links-Störung" der (grünen) Netzpolitik? | Logbuch des Isarmatrosen

  4. Thomas sagt:

    Guten Morgen Herr Westermeyer,

    ich habe Ihren Artikel über die Installation von Lucid Puppy auf Ihr Ifebook 2154 gelesen.
    Seit kurzem besitze ich auch dieses Lifebook. Ich habe es für meine Tochter (10 Jahre) bei ebay für 50 Euro erworben. Auf dem Lifebook befindet sich windows 2000 professional.
    Ich möchte nun Windows xp installieren. Leider kann ich die Installation nicht starten, weil ich keine DOS Startdiskette besitze.
    Auch ein herunterladen bei fujitsu- siemens funktioniert nicht.
    Besitzen Sie Ihre DOS Startdiskette noch? Könnten Sie mir diese übersenden.
    Selbstverständlich würde ich Ihnen das Porto ersetzen und die Startdiskette nach Gebrauch wieder an Sie zurück senden.

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