Photo of the week: Ferris wheel

Ferris wheel

 
Wir haben an die­sem Wochen­en­de Plätz­chen geba­cken (blau gla­siert). Dann den Advents­kranz ange­zün­det. Zwi­schen­durch unse­re schon seit gerau­mer Zeit lau­fen­de Aus­ein­an­der­set­zung in Civi­liza­ti­on IV (mei­ne Toch­ter: Alex­an­der der Gro­ße, mein Sohn: Mon­te­zu­ma) vor­an­ge­trie­ben. Und auf Drän­gen der Toch­ter am heu­ti­gen Nach­mit­tag auch den Frei­bur­ger Weih­nachts­markt besucht. Inklu­si­ve Gedrän­ge, noch mehr Gedrän­ge, Zucker­wat­te und zum Abschluss einer Fahrt mit dem Rie­sen­rad. Jetzt müss­te es dann dem­nächst mal anfan­gen zu schneien. 

Kurz: Brief an die VAG – Antwort

Vor eini­gen Tagen hat­te ich den loka­len Ver­kehrs­be­trie­ben (VAG Frei­burg) geschrie­ben, weil ich auf­grund einer ver­spä­te­ten Stra­ßen­bahn mei­nen Zug ver­passt habe. Inzwi­schen habe ich ein Ant­wort­schrei­ben erhal­ten, in dem dar­auf hin­ge­wie­sen wird, das alle ein­setz­ba­ren Bus­se und Stra­ßen­bah­nen in der Rush Hour ein­ge­setzt wer­den und schlicht kei­ne Reser­ven bestehen. Und dass die neue­ren Stra­ßen­bah­nen ein paar Sekun­den brau­chen, bis die Tür auf­geht, hat mit neu­en Vor­schrif­ten zu tun …

> Ant­wort­brief der VAG (pdf)

Photo of the week: Colours of autumn V

Colours of autumn V

 
Schon wie­der ein Par­tei­tags­wo­chen­en­de, dies­mal Lan­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz. Ich habe sehr viel get­wit­tert (wer das nach­le­sen will, soll­te hier­her kli­cken), wer­de jetzt aber kei­nen eige­nen LDK-Blog­ein­trag schrei­ben, nur drei Sät­ze. „Lasst uns zusam­men wach­sen“: ein viel­fäl­ti­ges, inter­pre­ta­ti­ons­of­fe­nes und posi­ti­ves Mot­to, das gut zu den Reden zur Aktu­el­len poli­ti­schen Lage pass­te, egal, ob „zusam­men­wach­sen“ oder „gemein­sam wach­sen“ ver­stan­den wur­de. Die Wahl von San­dra Det­zer als Lan­des­vor­sit­zen­de fin­de ich sehr gut, auch wenn wir als Frak­ti­on damit eine her­aus­ra­gen­de Kol­le­gin ver­lie­ren; aber die Ener­gie und den Opti­mis­mus, den San­dra ver­sprüht, kön­nen wir als Par­tei gera­de jetzt ein­fach gut gebrau­chen. Und ja, Haupt­the­ma der LDK, die Auf­stel­lung der Bun­des­tags­lis­te: damit bin ich halb­wegs zufrie­den, auch wenn ich mir ab Platz 11 die eine oder ande­re Ent­schei­dung anders gewünscht hät­te – aber so ist’s halt mit der Demokratie.

Und abge­se­hen davon ist’s immer noch Herbst, ins­ge­samt viel zu warm, und manch­mal kalt und so, dass sich drin­nen an die Hei­zung kuscheln die bes­te Opti­on ist. Wenn nicht gera­de – sie­he oben – Par­tei­tags­wo­chen­en­den anstehen.

P.S.: Eigent­lich müss­te ich noch was zu 25 Jah­re Grü­ne Jugend Baden-Würt­tem­berg schrei­ben, was als „Sta­chel­wäch­ter­par­ty“ aus­gie­big gefei­ert wur­de. (Beweis­fo­to auf Face­book, sicht­bar für alle, die mit den Abge­bil­de­ten befreun­det sind …, oder hier Grü­ne Jugend, öffent­lich ein­seh­bar, da bin ich aller­dings ver­deckt – auf der Büh­ne stan­den alle beim Par­tei­tag anwe­sen­den ehe­ma­li­gen und aktu­el­len G[A]J‑Vorstandsmitglieder …). Ein Neben­ef­fekt: mir feh­len ein paar Stun­den Schlaf. Auch des­we­gen schrei­be ich da jetzt nicht noch mehr.

Wir halten zusammen. Hartnäckig. Visionär. Verantwortlich.

2016-backdrop-alternative

„Wir hal­ten zusam­men. Hart­nä­ckig. Visio­när. Ver­ant­wort­lich. Grün.“ stand nicht auf dem Back­drop, also dem Büh­nen­hin­ter­grund, bei der Bun­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz in Müns­ter, die an die­sem Wochen­en­de statt­ge­fun­den hat. Wäre kei­ne wer­be­tech­nisch tol­le Zuspit­zung gewe­sen. Ein biss­chen viel Text viel­leicht. Statt­des­sen stand da „Wir blei­ben unbe­quem“. Das ist kür­zer, und wur­de von vie­len, vie­len Men­schen auf­ge­grif­fen – in Reden, in Tweets, auch in Arti­keln und Berich­ten. Die dann lei­der oft mit „… haben es sich bequem ein­ge­rich­tet“ endeten.

Wenn es stimmt, dass wir in erns­ten Zei­ten leben, wenn es stimmt, dass eine der ganz gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen – neben dem Kli­ma­wan­del – die Fra­ge ist, wie eine Gesell­schaft im Ange­sicht von Hass zusam­men­ge­hal­ten wird, dann hät­te ich mir eine Bot­schaft der BDK gewünscht, die weni­ger das Auf-die-Füße-Tre­ten zum Mar­ken­kern erklärt als viel­mehr die sehr ernst­haf­te Bereit­schaft, im Ange­sicht der zu lösen­den Welt­pro­ble­me Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Durch­aus nicht als bes­se­res Ver­wal­tungs­han­deln, und auch nicht im Modus bür­ger­li­cher Behä­big­keit, son­dern so, wie wir Grü­ne sind, also hart­nä­ckig, und mit kla­ren Zie­len. Die kön­nen auch ger­ne als Visio­nen bezeich­net werden. 

Unbe­quem zu sein ist für mich kein Wert an sich. Unbe­quem zu sein kann die Fol­ge davon sein, hart­nä­ckig Visio­nen und Pro­blem­lö­sun­gen zu ver­fol­gen, ohne Sche­re im Kopf und ohne den immer gleich schon mit­ge­dach­ten Kom­pro­miss. Wenn es so ist, dann ist es gut, unbe­quem zu sein. Aber „wir blei­ben unbe­quem“ – da ist mir zu viel Weg, und Mit­tel, und viel zu wenig Zweck und Mitte.

„Wir hal­ten zusam­men. Hart­nä­ckig. Visio­när. Ver­ant­wort­lich.“ weiterlesen