RSS: Blog im Abo

Viel­leicht wis­sen ja noch gar nicht alle Lese­rIn­nen, dass Blogs auch im Abo gele­sen wer­den kön­nen. Jeden­falls fast alle. Dazu gibt es einen RSS-Feed, also eine Schnitt­stel­le, auf der auto­ma­ti­siert Infor­ma­tio­nen zu neu­en Arti­keln abge­fragt wer­den können. 

RSS-Button in Firefox
RSS-But­ton in Firefox

Ein sol­ches Abon­ne­ment ist auf ver­schie­de­ne Wege mög­lich. In Fire­fox (und ver­mut­lich auch in ande­ren Brow­sern) ist der ein­fachs­te Weg der, ein „dyna­mi­sches Lese­zei­chen“ anzu­le­gen. Web­si­ten mit RSS-Unter­stüt­zung zei­gen in der Adress­leis­te einen RSS-But­ton (sie­he oben). Wird die­ser betä­tigt, fragt Fire­fox danach, was mit dem „RSS-Feed“ die­ser Web­site gesche­hen soll. Er kann über die Funk­ti­on „dyna­mi­sches Lese­zei­chen“ von Fire­fox abon­niert wer­den (dann gibt es ein neu­es Lese­zei­chen, unter dem immer die neus­ten Über­schrif­ten der Arti­kel ange­zeigt werden).

Dane­ben kann der RSS-Feed auch in einem extra dafür genutz­ten Pro­gramm oder einer Web-Appli­ka­ti­on ange­zeigt wer­den, die dann die kom­plet­ten Bei­trä­ge – zusam­men mit ande­ren Feeds – anzeigt. Ein biß­chen was über exter­ne Anwen­dun­gen zum Anzei­gen von Feeds steht (auf eng­lisch) hier.

Neben dem „Haupt­feed“ mei­ner Sei­te gibt es noch ein paar wei­te­re Mög­lich­kei­ten (auch die­se rufen (mit Aus­nah­me des etwas kom­for­ta­ble­ren Weges über Feedb­ur­ner) beim Ankli­cken in Fire­fox jeweils die Funk­ti­on „dyna­mi­sches Lese­zei­chen“ auf oder kön­nen in Feed-Rea­dern als Ein­ga­be ver­wen­det werden):

War­um blog­ge ich das? Weil mir auf­ge­fal­len ist, dass vie­le Lese­rIn­nen des Blogs das viel­leicht noch gar nicht kennen.

Kurz: Grüne suchen ParteitagsbloggerInnen

Die Grü­nen suchen für die nächs­te Bun­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz (14.–16. Novem­ber in Erfurt) fünf Blog­ge­rIn­nen, die vom Par­tei­tag berich­ten wol­len. Gesucht sind Leu­te, die schon jetzt ein Blog betrei­ben. Grün müs­sen sie nicht sein, Viel­falt ist mög­lich. Gezahlt wird die Anrei­se und Unter­kunft, außer­dem wer­den Hin­ter­grund­ge­sprä­che orga­ni­siert. Bewer­bun­gen sind bis Ende Okto­ber möglich.

Wenn ich nicht a. schon lan­ge bei Grüns wäre und b. aus Zeit­grün­den nicht zur BDK fah­re, wür­de ich mich glatt bewerben.

Kurz: In eigener Sache – Blog Networks bei Facebook

Nicht nur aus Grün­den der Netz­be­grü­nung bin ich ja auch bei Face­book dabei – und habe dort, über die Appli­ka­ti­on Blog Net­works auch die­ses Blog hier ange­mel­det, ein­ge­bun­den, wie auch immer. Was ich pri­ma fän­de, wäre, wenn ein paar Lese­rIn­nen mit Face­book-Account mei­ne Blog-Eigen­tü­mer-Eigen­schaft bestä­ti­gen könn­ten. Ganz ohne Auf­ruf dauert’s doch zu lange …

Wer möch­te, bit­te hier ent­lang. Dan­ke!

Kurz: SPD, Blogs und die mediale Aufmerksamkeitslogik

Wie­der zurück vom geheim­nis­vol­len Camp Netz­be­grü­nung in Ber­lin. Mit­ten in unse­re Work­shop-Berich­te platz­te die Nach­richt vom SPD-Intri­gen­sta­del. Mein ers­ter Gedan­ke: da müss­te ich was zu blog­gen. Blöd­sinn. Wenn mein Blog ein klas­si­sches Mas­sen­me­di­um wäre, wäre das so. Oder wenn ich Öffent­lich­keits­ar­beit machen wür­de. Aber nur, weil ein The­ma poli­tisch heiß ist, sich drauf zu stür­zen? Es gibt kei­nen Zwang dazu, auf der vor­ders­ten Wel­le der Auf­merk­sam­keit zu sur­fen. Also: nichts zur SPD, zu Mün­te­fe­ring, Beck und Stein­mei­er, und erst recht kei­ne Spe­ku­la­tio­nen dar­über, ob das jetzt der Lin­ken, der SPD, den Grü­nen, der FDP oder doch vor allem der Kanz­le­rin nützt.

Kurz: Asynchrone Neuheitshorizonte

Hen­ning fragt sich, was nach Twit­ter kommt, und Bene­dikt stellt schon mal fünf Kri­te­ri­en für das „nächs­te gro­ße Ding“ auf. 

Pink chrysanthemum with spider
Was geht als nächs­tes ins Netz?

Das eine habe ich wie­der raus­ge­kramt, als ich das ande­re gele­sen haben, und bei­des zusam­men bringt mich zur Beob­ach­tung, dass das Zusam­men­wir­ken von inter­net­ty­pi­scher Tei­löf­fent­lich­keits­bil­dung mit den gene­rell beschleu­nig­ten Inno­va­tions- und Adap­ti­ons­zei­ten im IT-Bereich den inter­es­san­ten Aspekt hat, asyn­chro­ne Neu­heits­ho­ri­zon­te zu generieren. 

Damit mei­ne ich zum einen, dass die „ear­ly adop­ters“ schon längst bei Twit­ter sind, wenn die Mas­se und die Mas­sen­me­di­en gera­de mal Blogs ent­de­cken (durch­aus durch das letz­te gro­ße Ding syn­chro­ni­siert), zum ande­ren aber auch, dass es mög­li­cher­wei­se gene­rel­le „ear­ly adop­ters“ in Bezug auf Web 2.0 gar nicht mal unbe­dingt gibt. Was für A schon längst in den All­tag inte­griert ist, ist für B noch eine span­nen­de Neu­ent­de­ckung – aber umge­kehrt mag es Web2.0‑Anwendungen geben, die bei B schon als alter Hut durch sind, die A aber noch gar nicht endeckt hat. Dazu dann noch eine Pri­se Spe­zia­li­sie­rung auf unter­schied­li­che Fel­der im Sin­ne des Long-Tail-Endes, und wir haben eine mög­li­che Erklä­rung dafür, war­um Web2.0‑Blogposts so oft selbst­re­fe­ren­ti­ell sind und sich so sehr damit beschäf­ti­gen, was jetzt neu und span­nend ist. Oder span­nend sein könnte.