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Photo of the week: Winter landscape IV

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Winter landscape IV

 
Raps im Dezember. War das schon immer so?

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Kurz: Fast auf Kretschmanns Spuren

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Der Ministerpräsident macht Sommerwanderungen durchs Ländle – letzte Woche in Württemberg, diese Woche im badischen Landesteil. Den Auftakt machte Waldkirch – Emmendingen, und weil das ganz in der Nähe von Freiburg liegt, wollte ich mir mal anschauen, wie das mit der Bürgerbeteiligungsform »zusammen wandern und reden« so funktioniert.

Leider wollte ich ganz klug in Waldkirch den Weg Bahnhof – Stadtpark – Bahnhof vermeiden, und wartete deswegen am Bahnhof, Einstieg zum Vierburgenweg und zur Kastelburg, auf die Wandergruppe Kretschmann. Und wartete, und wartete – und bin dann einfach alleine losgegangen. Was ein sehr schöner Ausflug wurde, mit den besten Brombeeren, die ich je gefunden habe. Kurz vor Emmendingen, bei der Ruine Hochburg, traf ich dann auf die etwa 70 Personen umfassende Wandergruppe; viele Grüne, aber auch eine ganze Reihe von BürgerInnen mit politischen Anliegen. (Des Rätsels Lösung: die Gruppe war über Buchholz statt über die Kastelburg gelaufen – und kam deswegen gar nicht am Bahnhof Waldkirch vorbei).

Was nehme ich mit? 12 bis 15 km Wegstrecke sind gegen Ende hin ziemlich anstrengend. Respekt allen, die regelmäßig auf solchen Strecken unterwegs sind. Auch der MP ist ganz schön tough – dass er Ausdauer und Zuhören verbinden kann, zeigt er ja auch sonst. Und auch wenn ich mich bezüglich des Mitwanderns selbst überlistet habe: schön, dass ich endlich mal einen näheren Blick auf einen Teil der Region werfen konnte, den ich sonst immer nur vom Zug aus bestaune. Kastelburg und Hochburg nehme ich mir auf jeden Fall als Kinder-Ausflugsziel mit (aber nicht beide auf einmal!)

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Photo of the week: Mossy well II

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Mossy well II

 
Ach, manchmal ist der Sommer doch ganz nett. Also, mir eigentlich grundsätzlich zu heiß, aber es gibt ja auch schöne Seiten. Aprikosen! Oder Baggerseen. Oder Wanderungen durch halbwegs kühle Schwarzwaldschluchten. Das Bild oben ist bei einer Wanderung durch die Wutachschluch letztes Wochenende entstanden (danke nochmal an Andi für die Idee und das Drängen, das dann auch tatsächlich zu machen!).

Die Wutachschlucht »ist ein Engtal im Verlauf der oberen Wutach mit drei schluchtartigen Abschnitten«, sagt die Wikipedia. Das ist vermutlich zutreffend, beschreibt aber die landschaftliche Schönheit nur sehr begrenzt.

Wir sind den mittleren Abschnitt gegangen – von der Lothenbachklamm bis Boll. Dabei fand ich – fels- und wasserfallmäßig gesehen – die Lothenbachklamm fast noch eindrucksvoller als die eigentliche Wutachschlucht. Die aber andererseits auch interessante Kalksteinformationen und tropfende, wasserversprühende, moosbewachsene Überhänge hatte. Und verfallene Mauern. (Den diesmal nicht bewanderten Abschnitt von Gutach bis zur Lothenbachklamm bin ich übrigens schon einmal im Sommer 2005 gewandert).

Nicht ganz perfekt war der ÖPNV – auf der Hinfahrt (Höllentalbahn bis Neustadt, von da aus mit dem Bus bis zum Einstieg in die Lothenbachklamm) hat das alles noch ganz gut geklappt; der Bus wartete auf den Zug, der Busfahrer war gesprächig und zu Scherzen aufgelegt. (Und warnte uns vor dem Gedränge in der Schlucht, war dann aber gar nicht so schlimm).

Zurück ging’s dann von Boll aus zur Haltestelle Lothenbachklamm, und von da nach Neustadt. In Boll – einem winzigen Ortsteil von Bonndorf – hatte die tatsächlich Abfahrtszeit des Wandersbusses nichts mit dem Aushang zu tun, zudem war er nach wenigen Stationen völlig überfüllt. Da die Wutachschlucht weitgehend außerhalb des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald – und damit außerhalb des Verkehrsverbundes RVF – liegt, war auch nicht so ganz klar, wie viel eine Fahrt eigentlich kostet, ob mit der Regiokarte etwas anzufangen ist usw. Viele sind mit dem Bus wohl auch zum Ausgangsparkplatz ihrer Wanderungen gefahren, auf den Parkplätzen waren sehr viele PKW aus der ganzen Republik zu sehen. Also, Bus eins, überfüllt, Boll bis Lothenbachklamm. Da stellten wir dann fest, dass der Bus nach Neustadt nur alle zwei Stunden fährt, und wir noch fast eine Stunde warten durften. Der Anschluss Bus – Höllentalbahn klappte dann wieder ganz gut. Verbesserungspotenziale für einen Nicht-Auto-Tourismus in der Region sehe ich trotzdem.

Aber das nur am Rande – insgesamt war es ein sehr lohnenswerter Ausflug, insbesondere auch dank der sachkundigen Begleitung (Pflanzen, Fliegenlarven, Gesteinsformationen). Und trotz heißestem Tag war’s in der Klamm und in der Schlucht selbst meist angenehm, die Wasserfälle trugen das ihre dazu bei.

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Photo of the week: Heavy Rieselfeld

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Heavy Rieselfeld

 
Herbstlicher Blick auf meinen Stadtteil, dahinter Schönberg und Schauinsland im Nebel. Ich wohne gern hier, auch wenn ich viel zu selten da bin, und wenn das Rieselfeld – trotz aller sozialen Durchmischung – schon ein bisschen seine eigene Welt ist.

P.S.: Meine gesammelten Rieselfeldfotos sind in diesem Flickr-Set zu finden.

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Photo of the week: Blueberry (oder: Besuch des Wichtelpfads)

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Blueberry

 
Letzten Mittwoch haben wir endlich mal den Wichtelpfad am Feldberg erkundet. Dieser Heidelbeerbusch ist einer von tausenden, die wir dort gesehen haben – an einigen hingen auch noch Beeren.

Lovely homeWas ist der Wichtelpfad? Ein etwa zwei Stunden dauernder Rundweg durch den Auerhahnwald auf dem Feldberg. Mit Bus und Bahn gelingt die Anfahrt mit der Höllentalbahn bis Feldberg-Bärental, von da geht es dann mit dem Bus 7300 bis zum »Feldberger Hof« weiter. Dort kann im Haus der Natur ein kostenloser kleiner Flyer abgeholt werden. Der Pfad selbst beginnt hinter dem häßlichen Betonkomplex Feldberger Hof – zuerst muss noch ein beeindruckender Wipfelklettergarten umrundet werden, dann geht’s mit den Wichteln los.

The knowledgable gnomeDer Rundgang erzählt die Geschichte des Wichtelpostboten, der dem Auerhahn Anton einen Brief bringen möchte, ihn aber nicht finden kann. Nebenbei wird einiges über das Leben von Auerhähnen und -hennen vermittelt. Die Wichtelstationen – etwa ein Wichtelwirtshaus oder eine Apotheke – sind hübsch anzusehen und detailreich ausgestaltet*, und fügen sich harmonisch in den Wald ein. Meist sind sie im Wurzelbereich großer alter Bäume aufgebaut. Daneben gibt es einige Stationen, an denen nicht die Wichtel die Hauptrolle spielen, sondern beispielsweise der Dreizehenspecht oder der Fuchs, und an denen weniger kognitive als andere Elemente (z.B. Klettern) eine Rolle spielten.

Uns und Zora und Rasmus (6 bzw. 3,5 Jahre) hat der Pfad gut gefallen und war ohne Ermüdungserscheinungen begehbar. Geöffnet ist er im Sommerhalbjahr. Besonders schwierige Klettertouren oder so gibt es nicht, wie schon im Prospekt beschrieben, ist er allerdings nicht kinderwagentauglich. Weitere Infos: www.wichtelpfad.info.

Nähere Einblicke in den Pfad – aber auch ein paar Spoiler – gibt es in diesem Fotoset, aus dem auch das Foto des Heidelbeerbusches oben stammt.

* Ich habe mal (für die Landesforsten Rheinland-Pfalz) einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit der dortigen Naturpädagogik auf die dort vermittelten Geschlechterbilder hin untersucht. Mit dem Blick könnte ich mir auch beim Wichtelpfad Feldberg noch einige Verbesserungen vorstellen, …

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