Schlagwort-Archive: klimakonferenz

Jahresrückblick – 2015 im Spiegel dieses Blogs

Veröffentlicht unter Freiburg, Politik und Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , ,  

Xmas tree V

Wie war 2015? Angesichts noch einmal deutlich sinkender Zugriffszahlen – mit einigen wenigen Ausnahmen, etwa dem u.a. auf Reddit verbreiteten Artikel über das »Platzhalterbild« der AfD, was dann innerhalb von zwei Tagen für 1500 Zugriffe sorgte und die Jahresgesamtzugriffszahl auf über 33.000 hievte – verzichte ich auf eine ausführliche quantitative Analyse der Dinge, die 2015 auf meinem Blog geschehen sind.

wpid-15-152-pluto-newhorizons-highresolution-20150714-ifv.jpgInteressanter sind die inhaltlichen Highlights. So gab es 2015 eine Sonnenfinsternis (März 2015) und Bilder vom Rand des Sonnensystems (Juli 2015). Ich habe mir die Handy-Ausstellung im Museum Angewandte Kunst (Juni 2015) in Frankfurt angesehen und die Exo-Evolution im ZKM in Karlsruhe (November 2015).

Weiterlesen

2 Personen gefällt dieser Eintrag.


Kurz: Endspiel im Kampf um die Zukunft der Erde

Veröffentlicht unter Nachhaltiges Leben, Zukunftsvisionen | Verschlagwortet mit , , , , , ,  

Wie über Klimawandel reden? Das Science-Fiction-Magazin io9 stellt eine Artikelserie zum #COP21 in Paris unter die Überschrift »Future Earth« und spricht von der Woche, in der die Zukunft der Erde entschieden wird.

Ich bin hin- und hergerissen, ob ich dieses »Framing« gut finde oder nicht. Die (bedrohte) Erde als Symbol des planetaren Umweltschutzgedankes  so neu nicht – von den Apollo-Bildern über Buckminister Fullers Spaceship Earth und den »Earthday« bis zur aktuellen grünen Kampagne »Es gibt keinen Planet B« (Planeten, Leute!). Und abgesehen von der Nickeligkeit, dass es dem Planeten Erde reichlich egal ist, wie die Klimaverhältnisse sich gestalten, Erde hier also synonym für »Mensch und Umwelt« steht, eine global gedachte Menschheit und der Status quo der terrestrischen Ökosysteme, ist die Aussage ja durchaus richtig: Es geht jetzt darum, die politischen Entscheidungen zu treffen, die ausschlaggebend dafür sind, wie bewohnbar dieser Planet in 30, 60, 90 Jahren sein wird. Es geht um unsere konkrete Zukunft als Erdbewohner*innen.

Aber trotzdem: Kampf um die Zukunft der Erde klingt nach schlechter Science Fiction. Und schlimmer noch: das Problem des menschgemachten Klimawandels mit all seinen Konsequenzen wird durch den Bezugspunkt Erde so groß, dass es fast unlösbar erscheint – betrifft uns alle, aber ich als Einzelperson, Haushalt, Stadt, Bundesland, Staat, Kontinent kann eh nichts tun, solange nicht … Wie also über Klimawandel reden, ohne zu beschönigen, und ohne durch Alarmismus Untätigkeit zu produzieren?

Be the first to like.