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Kurz: Ho, ho, heute-show!

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Die Reichweite der heute-show ist beeindruckend – ungefähr ein Dutzend Menschen haben mich im Lauf des Tages schon darauf angesprochen, dass ich dort einen Gastauftritt hatte. Genauer gesagt: Dass die heute-show ab 31:15 in der Sendung vom 27.11.2015 ein paar Sätze aus meiner Rede zur Zeitpolitik rausgepickt hat. Ich hatte (Kinder, Klimademo, …) bis gerade eben noch keine Zeit, mir das anzuschauen, hatte aber eine Vermutung – »Es leuchtet jetzt hier das rote Licht, ich komme zum Schluss – meine Zeit ist zu Ende«. Bingo!

Dazu noch »wir brauchen alle mehr Zeit« (stimmt ja auch), und fertig ist der Scherz über den grünen Parteitag. Was zeigt, dass auch Politik ein bisschen mehr Zeit als die 15 Sekunden heute-show-Schnippsel braucht. Ich empfehle den längeren Beitrag der Gastrednerin Jutta Allmendinger (WZB) und die Reden von Gesine Agena und Bettina Jarasch.

Und wer wissen will, wie ich die drei Minuten Redezeit gefüllt habe, bevor die Redezeitampel am Pult aufleuchtete und die heute-show zugeschlagen hat, findet meinen Beitrag bei phoenix ab 23:33 – oder hier die gesamte Debatte:

* Und wem das nicht reicht: Hier ist der Beschluss zur Zeitpolitik.

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Zum Abend des Tags der Arbeit

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Desktop work break

Jutta Allmendinger, Wissenschaftszentrum Berlin, spricht sich u.a. in der Brigitte dafür aus, die reguläre Vollzeitarbeitszeit auf 32 Stunden zu verkürzen. Ähnlich ein Aufruf diverser Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus dem Februar 2013 für die 30-Stunden-Woche.

Finde ich gut. Auch wenn eine Verkürzung auf 32 oder 30 Stunden gar keine ganz so revolutionäre Maßnahme ist – dem einen oder der anderen wird noch die Parole »35-Stunden-Woche« der IG Metall aus den 1980er Jahren in Erinnerung sein, die dann in dieser Branche auch umgesetzt wurde. So groß sind die Differenzen nicht, auch wenn die reale Entwicklung in den letzten Jahren in eine andere Richtung gegangen ist.

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Plädoyer für eine Präsidentin

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Gesine Schwan I

Jetzt ist Christian Wulff also doch gegangen. Anfang des Jahres hatte ich noch rumgespottet, dass er das erst im März tun wird, und dass Angela Merkel als Präsidalkanzlerin dann seine Nachfolgerin werden wird. Noch wissen wir – abgesehen von allerlei Spekulationen – nicht, wer die (möglicherweise dann tatsächlich überparteiliche) Person sein wird, die am 18. März zum Bundespräsidenten oder zur Bundespräsidentin gewählt werden wird.

Ich persönlich würde es begrüßen, wenn es eine Bundespräsidentin wird. Bisher gab es zwar schon einige Kandidatinnen – aber immer nur dann, wenn relativ klar war, dass sie keine Chancen hatten. Eine Bundespräsidentin – bzw. zunächst einmal eine tatsächlich aussichtsreiche Kandidatin – erscheint mir jetzt überfällig. Ein entsprechender Tweet löste auf Facebook eine größere Debatte darüber aus, ob den Geschlecht ein Kriterium sein könnte. Dort, aber auch auf Twitter, wurde die Befürchtung geäußert, dass dann »irgendeine« Frau genommen werden würde, und damit einer der unzähligen Männer mit Format nicht Bundespräsident werden wird. Andere fanden es prinzipiell falsch, überhaupt über Geschlecht zu reden.

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