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	<title>Kommentare für till we *)</title>
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	<description>Blog von Till Westermayer – seit 2002</description>
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		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Pinto</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25805</link>
		<dc:creator>Pinto</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 18:38:39 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mir den zusammenfassenden Absatz so durchlese (gute Arbeit übrigens, chapeau!), 
dann ist das eine absolut zutreffende Beschreibung des Problemfeldes &quot;Integration&quot;. 
Es ist eine Analyse - nicht angenehm, aber richtig. Eben weil sie nicht leicht verdaulich ist, löst sie eine Debatte aus. Genau das ist sein Job als Bundespräsident: die Debatte anzufeuern. 
Was jetzt fehlt, ist eine Wertung dieses Zustands, ein Vorschlag, was besser wäre und eine Idee, was zu tun ist. Das ist nicht der Job des Präsidenten, sondern der Politiker.  Der Job des Bundespräsidenten ist nicht, sich für oder gegen etwas zu positionieren, sondern zu prüfen, ob die vorgeschlagenen Lösungen (Gesetze) grundgesetzkonform sind. 
Beispiel Vorratsdatenspeicherung, zu der er z.B. gesagt hat: Es spräche grundsätzlich nichts dagegen, Freiheitsrechte einzuschränken um die Sicherheit zu erhöhen, aber man müsse eindeutig belegen, daß der Verlust von Bürgerrechten im richtigen Verhältnis zu dem erwarteten Sicherheitsgewinn steht. Und diese Beleg fehle ihm. 
Das ist exakt die Haltung, die man von einem Bundespräsidenten erwarten muss: &quot;Ich soll dieses Gesetz unterschreiben? Dann beweist mir, daß der Nutzen für das Land größer ist als der Schaden.&quot; 
Die ihn jetzt vorgeschlagen haben, werden sich noch wundern. Der Mann wird u.U.  anstrengend werden.  Auch die Presse und die Bürger: &quot;Volksnah&quot; geht anders. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Blöd-Zeitung viel Geduld mit einem hat, der solche Schachtelsätze formuliert und sich konsequent einer klaren Positionierung entzieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir den zusammenfassenden Absatz so durchlese (gute Arbeit übrigens, chapeau!),<br />
dann ist das eine absolut zutreffende Beschreibung des Problemfeldes &#0187;Integration&#0171;.<br />
Es ist eine Analyse &#8211; nicht angenehm, aber richtig. Eben weil sie nicht leicht verdaulich ist, löst sie eine Debatte aus. Genau das ist sein Job als Bundespräsident: die Debatte anzufeuern.<br />
Was jetzt fehlt, ist eine Wertung dieses Zustands, ein Vorschlag, was besser wäre und eine Idee, was zu tun ist. Das ist nicht der Job des Präsidenten, sondern der Politiker.  Der Job des Bundespräsidenten ist nicht, sich für oder gegen etwas zu positionieren, sondern zu prüfen, ob die vorgeschlagenen Lösungen (Gesetze) grundgesetzkonform sind.<br />
Beispiel Vorratsdatenspeicherung, zu der er z.B. gesagt hat: Es spräche grundsätzlich nichts dagegen, Freiheitsrechte einzuschränken um die Sicherheit zu erhöhen, aber man müsse eindeutig belegen, daß der Verlust von Bürgerrechten im richtigen Verhältnis zu dem erwarteten Sicherheitsgewinn steht. Und diese Beleg fehle ihm.<br />
Das ist exakt die Haltung, die man von einem Bundespräsidenten erwarten muss: &#0187;Ich soll dieses Gesetz unterschreiben? Dann beweist mir, daß der Nutzen für das Land größer ist als der Schaden.&#0171;<br />
Die ihn jetzt vorgeschlagen haben, werden sich noch wundern. Der Mann wird u.U.  anstrengend werden.  Auch die Presse und die Bürger: &#0187;Volksnah&#0171; geht anders. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Blöd-Zeitung viel Geduld mit einem hat, der solche Schachtelsätze formuliert und sich konsequent einer klaren Positionierung entzieht.
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Hartmut Runge</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25804</link>
		<dc:creator>Hartmut Runge</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:59:22 +0000</pubDate>
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		<description>Weil heute Aschermittwoch ist, mal ne volkstümliche Antwort auf die Frage nach dem Zusammenhang mit der Goldwaage:

Der Mann ist einfach ein falscher Fufzger.

Um es mal zu verdeutlichen, eine Frage: Woher kommt es wohl, dass im In- und Ausland die Presse in den letzten drei Tagen Herrn Gauck als Bürgerrechtler der DDR glorifiziert, obwohl er - wie Du selbst schreibst - mit den oppositionellen Gruppen nicht in Kontakt stand?

Weil er klug genug ist, den Eindruck zu erwecken, ohne es jedoch zu behaupten. Wie nennt man solche Leute gleich nochmal?

Im Übrigen finde ich es immer phantastisch wenn mir jemand aus der Ferne erklärt, was ich aus der Nähe erleben musste.

P.S. - Ich hab die Biografie von Gauck gelesen, ich kenne seine Arbeit (sie diente nach Einschätzung einer SPD-Kommission nicht der Aufklärung), ich kenne die DDR und ich kenne die Rolle der Kirchen in der DDR - und trotzdem muss ich mir von Leuten, die das alles nicht kennen, Vorträge darüber anhören, wie ich Aussagen von Gauck zu bewerten habe. Lächerlich - aber nicht zum Lachen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weil heute Aschermittwoch ist, mal ne volkstümliche Antwort auf die Frage nach dem Zusammenhang mit der Goldwaage:</p>
<p>Der Mann ist einfach ein falscher Fufzger.</p>
<p>Um es mal zu verdeutlichen, eine Frage: Woher kommt es wohl, dass im In- und Ausland die Presse in den letzten drei Tagen Herrn Gauck als Bürgerrechtler der DDR glorifiziert, obwohl er &#8211; wie Du selbst schreibst &#8211; mit den oppositionellen Gruppen nicht in Kontakt stand?</p>
<p>Weil er klug genug ist, den Eindruck zu erwecken, ohne es jedoch zu behaupten. Wie nennt man solche Leute gleich nochmal?</p>
<p>Im Übrigen finde ich es immer phantastisch wenn mir jemand aus der Ferne erklärt, was ich aus der Nähe erleben musste.</p>
<p>P.S. &#8211; Ich hab die Biografie von Gauck gelesen, ich kenne seine Arbeit (sie diente nach Einschätzung einer SPD-Kommission nicht der Aufklärung), ich kenne die DDR und ich kenne die Rolle der Kirchen in der DDR &#8211; und trotzdem muss ich mir von Leuten, die das alles nicht kennen, Vorträge darüber anhören, wie ich Aussagen von Gauck zu bewerten habe. Lächerlich &#8211; aber nicht zum Lachen!
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von polotrom</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25803</link>
		<dc:creator>polotrom</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:44:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ähnlich, vielleicht noch pointierter, argumentieren doch auch die Rechtspopulisten, die derzeit europaweit Erfolge feiern. Bis hin zu Brejvik, und da wirds dann richtig finster. Und wer begrüßte Gaucks Auswahl hierzulande gleich begeistert? Cicero, Junge Freiheit, PI, Sarrazin. Aus dem Nachbarland meldet sich auch noch die FPÖ erfreut zu Wort.

Tut mir leid, liebe Gauck-begeisterte Mitbürger, liebe Grüne und Sozialdemokraten, für mich hat jemand, der den Gauck so featured und mir als BP aufdrängen will, nicht mehr alle Latten am Zaun: DAS soll die Richtung sein, in die die Reise geht?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ähnlich, vielleicht noch pointierter, argumentieren doch auch die Rechtspopulisten, die derzeit europaweit Erfolge feiern. Bis hin zu Brejvik, und da wirds dann richtig finster. Und wer begrüßte Gaucks Auswahl hierzulande gleich begeistert? Cicero, Junge Freiheit, PI, Sarrazin. Aus dem Nachbarland meldet sich auch noch die FPÖ erfreut zu Wort.</p>
<p>Tut mir leid, liebe Gauck-begeisterte Mitbürger, liebe Grüne und Sozialdemokraten, für mich hat jemand, der den Gauck so featured und mir als BP aufdrängen will, nicht mehr alle Latten am Zaun: DAS soll die Richtung sein, in die die Reise geht?!
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Jan Fuhse</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25802</link>
		<dc:creator>Jan Fuhse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:33:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, ich kenne mich da nicht aus, und weiß auch nicht, was Gauck großartiges über seine angebliche Dissidenten-Zeit in der DDR gesagt oder geschrieben hat. Soweit ich weiß, hat er behauptet, innerhalb seiner Kirchentätigkeit Freiräume für eine etwas offenere Auseinandersetzung mit der DDR-Wirklichkeit zu suchen - und deshalb ist Gauck wohl auch schon recht früh und dann noch einmal relativ spät 1988 vom MfS observiert / kontaktiert worden. Er hat glaube ich nie behauptet, mit den oppositionellen Gruppen in der DDR in Kontakt gestanden zu haben. Etwas weiter unten taucht er auf der Liste bei 1989-Revolutionären auf, wie eine Reihe von prominenten Leuten wie Bärbel Bohley etc. auch. Für mich noch kein Hinweis auf Demagogie oder darauf, dass er nur so menschenfreundlich tut.
Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht so ganz den Zusammenhang zu dem Thema, der Dich dazu bringt, an der einen Stelle die tiefere Wahrheit (den fremdenfeindlichen Gauck) und an der anderen die Demagogie (den offenen und aufgeschlossenen Gauck) zu sehen. Für mich gehören beide Äußerungen zu Gauck, und deswegen interpretiere ich diese Äußerungen (weil thematisch miteinander verwandt) in der Zusammenschau.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, ich kenne mich da nicht aus, und weiß auch nicht, was Gauck großartiges über seine angebliche Dissidenten-Zeit in der DDR gesagt oder geschrieben hat. Soweit ich weiß, hat er behauptet, innerhalb seiner Kirchentätigkeit Freiräume für eine etwas offenere Auseinandersetzung mit der DDR-Wirklichkeit zu suchen &#8211; und deshalb ist Gauck wohl auch schon recht früh und dann noch einmal relativ spät 1988 vom MfS observiert / kontaktiert worden. Er hat glaube ich nie behauptet, mit den oppositionellen Gruppen in der DDR in Kontakt gestanden zu haben. Etwas weiter unten taucht er auf der Liste bei 1989-Revolutionären auf, wie eine Reihe von prominenten Leuten wie Bärbel Bohley etc. auch. Für mich noch kein Hinweis auf Demagogie oder darauf, dass er nur so menschenfreundlich tut.<br />
Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht so ganz den Zusammenhang zu dem Thema, der Dich dazu bringt, an der einen Stelle die tiefere Wahrheit (den fremdenfeindlichen Gauck) und an der anderen die Demagogie (den offenen und aufgeschlossenen Gauck) zu sehen. Für mich gehören beide Äußerungen zu Gauck, und deswegen interpretiere ich diese Äußerungen (weil thematisch miteinander verwandt) in der Zusammenschau.
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Hartmut Runge</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25801</link>
		<dc:creator>Hartmut Runge</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:14:50 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Jan,

ich habe nicht geschrieben, &quot;dass er das, was er sagt, überhaupt nicht meint&quot;, sondern ich habe geschrieben, dass ich die Auslegung seiner Worte, als Zustimmung in einer fernen Realität für falsch halte.

Im Übrigen solltest Du vielleicht etwas mehr Klarheit darüber haben, dass die Interpretation von Aussagen in Absehung von der Persönlichkeit ganz selten einen Wert hat. Insonderheit dann, wenn es sich um freie Rede handelt.

Was die Persönlichkeit Gaucks anlangt nur soviel: Bis zu seinem Konjunkturrittertum 1989 als bereits die Messen gesungen waren, kannte Herrn Gauck im Gegensatz zu den in folgender Liste genannten Leuten in der ehemaligen DDR (und hier meine ich die Opposition) niemand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Oppositionellen_in_der_DDR#Kirchliche_Opposition

Sein Widerstand in der DDR ist ein politisches Märchen. Ausgiebig von ihm befördert - der tatsächlichen Geschichte aber unbekannt.

Hier die Nummer meiner Stasi-Akte: OPK VIII 68/89 &quot;Legende&quot;

PS. Meine Aussage zu den USA relativiere ich insofern, als dass sich über dieses Land nicht wirklich verallgemeinernde Aussagen machen lassen. Das gilt allerdings nicht nur für mich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jan,</p>
<p>ich habe nicht geschrieben, &#0187;dass er das, was er sagt, überhaupt nicht meint&#0171;, sondern ich habe geschrieben, dass ich die Auslegung seiner Worte, als Zustimmung in einer fernen Realität für falsch halte.</p>
<p>Im Übrigen solltest Du vielleicht etwas mehr Klarheit darüber haben, dass die Interpretation von Aussagen in Absehung von der Persönlichkeit ganz selten einen Wert hat. Insonderheit dann, wenn es sich um freie Rede handelt.</p>
<p>Was die Persönlichkeit Gaucks anlangt nur soviel: Bis zu seinem Konjunkturrittertum 1989 als bereits die Messen gesungen waren, kannte Herrn Gauck im Gegensatz zu den in folgender Liste genannten Leuten in der ehemaligen DDR (und hier meine ich die Opposition) niemand.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Oppositionellen_in_der_DDR#Kirchliche_Opposition" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Oppositionellen_in_der_DDR#Kirchliche_Opposition'>http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Oppositionellen_in_der_DDR#Kirchliche_Opposition</a></p>
<p>Sein Widerstand in der DDR ist ein politisches Märchen. Ausgiebig von ihm befördert &#8211; der tatsächlichen Geschichte aber unbekannt.</p>
<p>Hier die Nummer meiner Stasi-Akte: OPK VIII 68/89 &#0187;Legende&#0171;</p>
<p>PS. Meine Aussage zu den USA relativiere ich insofern, als dass sich über dieses Land nicht wirklich verallgemeinernde Aussagen machen lassen. Das gilt allerdings nicht nur für mich.
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Waschbärpower &#187; Über die Fremdheit</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25799</link>
		<dc:creator>Waschbärpower &#187; Über die Fremdheit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:51:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sie lassen sich durch einen solchen Satz nicht ausblenden. Gauck hier eine Nähe zu PI oder geistige Brandstiftung zu unterstellen, weil er lediglich (leider vorhandene) Realitäten beschreibt, das ist schon [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Sie lassen sich durch einen solchen Satz nicht ausblenden. Gauck hier eine Nähe zu PI oder geistige Brandstiftung zu unterstellen, weil er lediglich (leider vorhandene) Realitäten beschreibt, das ist schon [&#8230;]
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Jan Fuhse</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25798</link>
		<dc:creator>Jan Fuhse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:14:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=3438#comment-25798</guid>
		<description>Lieber Hartmut,
Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten mit Deiner Argumentation. In dem Beitrag von Till ging es doch darum, was Gauck in seinen Ausführungen gemeint hat. Dieser Frage habe ich mich angeschlossen und andere auch. Du schreibst jetzt, dass er das, was er sagt, überhaupt nicht meint, sondern dass das nur Demagogie ist. Ich persönlich bin bei seinem Zitat aus der ZEIT nicht auf die Idee gekommen, dass das Demagogie wäre - es deckt sich auch mit anderen Zitaten (sz, Tagesspiegel, etc.). Aber wenn Du genau weißt, was er meint, ohne es zu sagen, dann erübrigt sich auch unsere Diskussion. Man kann dann Gauck ablehnen wegen seiner Haltung zu Hartz IV oder zu Afghanistan (was ich beides nicht tue) oder wegen dem, was man meint, dass er meint, auch wenn er etwas anderes sagt. Das sei Dir unbenommen.
Dein Hinweis, Gauck habe in diesem Interview (nzz) zum Ausdruck gebracht, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört und nie gehören wird und erst recht nicht soll, geht für meine Begriffe in die falsche Richtung. Wie Sausi argumentiert, redet Gauck hier von einer Beschreibung von derzeit ablaufenden sozialen Konflikten und beobachtbaren Fremdheitserfahrungen (auf beiden Seiten, was aber Gauck nicht so thematisiert). Für mich steht da: Der Islam gehört (zumindest in manchen Auswüchsen) nicht in das Deutschland des offenen, rechtsstaatlichen und demokratischen Miteinanders, auf das ich stolz bin (zugegeben, diese Qualifizierung von Deutschland bei Gauck kommt jetzt aus dem sz-Interview). Den Satz, auf den Du Bezug genommen hast &quot;dass [Wulff] in dieser Beschreibung etwas, was irgendwann einmal sein wird [dass der Islam zu Deutschland gehört], vorgezogen hat.&quot; vermag ich nicht so zu lesen, wie Du das tust. Aber wenn man meint, dass er das anders meint, dann braucht man ja auch über den Satz nicht zu diskutieren.
Bei dem Beispiel USA hat Gauck natürlich nicht als Vorbild deklariert, Migranten an der mexikanischen Grenze abzuschießen. Ja, in den USA ist nicht alles toll - ich habe dort ein Jahr gelebt und Vorteile wie auch Nachteile selbst erfahren. Zu den Vorteilen gehört tatsächlich, dass man (als männlicher Deutscher) dort nicht das Gefühl bekommt, da nicht hinzugehören. Gauck bezog es auf das gleiche Gefühl bei Menschen aus Afrika und Asien und hat ausdrücklich nicht gesagt: In den USA ist alles so viel besser (Sozial-, Krankenversicherungssystem, Steuergesetzgebung, Rassengegensätze [die dort so und nicht anders heißen], Populismus in Medien und Politik, Abknallen von Mexikanern an der Grenze).
In den USA wird aber sehr wohl viel über das Zusammenleben der Ethnien nachgedacht (anders als Du behauptest), und dies auch in politische Maßnahmen umgemünzt. Dort werden nämlich - anders als hier - mangelnde Integration und Chancenungleichheit zwischen ethnischen Gruppen nicht alleine auf den mangelnden Willen / das mangelnde Vermögen der Migranten (Sarrazin, Rechtsextreme) oder auf die angeblich ablehnende Haltung der Mehrheitsbevölkerung (Multikulti-Gedanke) zurückgeführt, sondern auf Probleme in Bildungssystem, Stadtplanung etc. Und wenn wir auf diese Weise die noch fehlende Integration (nicht kulturelle oder identifikative, sondern sozialstrukturelle) von Migranten in Deutschland als politische Aufgabe betrachten, dann wäre schon sehr viel gewonnen - und in diesem Sinne lese ich ehrlich gesagt auch die manchmal etwas unausgegorenen Überlegungen von Gauck.
Gut, über seine Persönlichkeit kann ich nicht viel sagen. Nur über das, was ich so von ihm lese und sehe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Hartmut,<br />
Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten mit Deiner Argumentation. In dem Beitrag von Till ging es doch darum, was Gauck in seinen Ausführungen gemeint hat. Dieser Frage habe ich mich angeschlossen und andere auch. Du schreibst jetzt, dass er das, was er sagt, überhaupt nicht meint, sondern dass das nur Demagogie ist. Ich persönlich bin bei seinem Zitat aus der ZEIT nicht auf die Idee gekommen, dass das Demagogie wäre &#8211; es deckt sich auch mit anderen Zitaten (sz, Tagesspiegel, etc.). Aber wenn Du genau weißt, was er meint, ohne es zu sagen, dann erübrigt sich auch unsere Diskussion. Man kann dann Gauck ablehnen wegen seiner Haltung zu Hartz IV oder zu Afghanistan (was ich beides nicht tue) oder wegen dem, was man meint, dass er meint, auch wenn er etwas anderes sagt. Das sei Dir unbenommen.<br />
Dein Hinweis, Gauck habe in diesem Interview (nzz) zum Ausdruck gebracht, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört und nie gehören wird und erst recht nicht soll, geht für meine Begriffe in die falsche Richtung. Wie Sausi argumentiert, redet Gauck hier von einer Beschreibung von derzeit ablaufenden sozialen Konflikten und beobachtbaren Fremdheitserfahrungen (auf beiden Seiten, was aber Gauck nicht so thematisiert). Für mich steht da: Der Islam gehört (zumindest in manchen Auswüchsen) nicht in das Deutschland des offenen, rechtsstaatlichen und demokratischen Miteinanders, auf das ich stolz bin (zugegeben, diese Qualifizierung von Deutschland bei Gauck kommt jetzt aus dem sz-Interview). Den Satz, auf den Du Bezug genommen hast &#0187;dass [Wulff] in dieser Beschreibung etwas, was irgendwann einmal sein wird [dass der Islam zu Deutschland gehört], vorgezogen hat.&#0171; vermag ich nicht so zu lesen, wie Du das tust. Aber wenn man meint, dass er das anders meint, dann braucht man ja auch über den Satz nicht zu diskutieren.<br />
Bei dem Beispiel USA hat Gauck natürlich nicht als Vorbild deklariert, Migranten an der mexikanischen Grenze abzuschießen. Ja, in den USA ist nicht alles toll &#8211; ich habe dort ein Jahr gelebt und Vorteile wie auch Nachteile selbst erfahren. Zu den Vorteilen gehört tatsächlich, dass man (als männlicher Deutscher) dort nicht das Gefühl bekommt, da nicht hinzugehören. Gauck bezog es auf das gleiche Gefühl bei Menschen aus Afrika und Asien und hat ausdrücklich nicht gesagt: In den USA ist alles so viel besser (Sozial-, Krankenversicherungssystem, Steuergesetzgebung, Rassengegensätze [die dort so und nicht anders heißen], Populismus in Medien und Politik, Abknallen von Mexikanern an der Grenze).<br />
In den USA wird aber sehr wohl viel über das Zusammenleben der Ethnien nachgedacht (anders als Du behauptest), und dies auch in politische Maßnahmen umgemünzt. Dort werden nämlich &#8211; anders als hier &#8211; mangelnde Integration und Chancenungleichheit zwischen ethnischen Gruppen nicht alleine auf den mangelnden Willen / das mangelnde Vermögen der Migranten (Sarrazin, Rechtsextreme) oder auf die angeblich ablehnende Haltung der Mehrheitsbevölkerung (Multikulti-Gedanke) zurückgeführt, sondern auf Probleme in Bildungssystem, Stadtplanung etc. Und wenn wir auf diese Weise die noch fehlende Integration (nicht kulturelle oder identifikative, sondern sozialstrukturelle) von Migranten in Deutschland als politische Aufgabe betrachten, dann wäre schon sehr viel gewonnen &#8211; und in diesem Sinne lese ich ehrlich gesagt auch die manchmal etwas unausgegorenen Überlegungen von Gauck.<br />
Gut, über seine Persönlichkeit kann ich nicht viel sagen. Nur über das, was ich so von ihm lese und sehe.
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Hartmut Runge</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25797</link>
		<dc:creator>Hartmut Runge</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:28:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=3438#comment-25797</guid>
		<description>Also ich kann die Interpretation Tills nachvollziehen und möchte Jan auf folgenden Umstand aufmerksam machen: Gauck hat verklausuliert (wie er es immer macht) zum Ausdruck gebracht: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Auch nicht in einer fernen Zukunft! (Du kannst aus all seinen Statements herauslesen, dass Utopien für ihn Entwürfe dummer Menschen sind.)

Wer sich einmal näher mit der Persönlichkeit Gaucks befasst hat, sieht sehr deutlich, dass solche Beispiele wie aus dem Zeit-Interview kein inhaltliches Wollen, sondern nur Mittel zum Zweck sind. Man nennt das auch Demagogie. Die wird bei ihm immer mit dem großen Pathos einer Geschichte verbrämt.

Gerade das Beispiel der USA sollte doch jedem klar machen, dass Integration nichts damit zu tun hat, welche Art vorausschauender Ausländerpolitik betrieben wird. Sowas kennt man in US gar nicht.
Tatsächlich ist man da sehr viel pragmatischer und überlässt es den Ethnien sich zusammenzuraufen. 

Wenn an der mexikanischen Grenze schon die Farmer auf Jagd nach Grenzgängern gehn, dann sollte einem wohl klar sein, dass die USA nicht gerade das Vorbild für Europa sein können. Im Übrigen hat die Stimmung auf einem Campus nichts mit der Wirklichkeit in den ethnischen Vierteln der Großstädte zu tun.

Wer von Überfremdung und tiefem Unbehagen der Europäer spricht, der will nicht, dass eines Tages ein strahlender Moslem auf dem Campus sagt, jetzt bin ich Deutscher, sondern der will populistische Politik zu eigenen Gunsten machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich kann die Interpretation Tills nachvollziehen und möchte Jan auf folgenden Umstand aufmerksam machen: Gauck hat verklausuliert (wie er es immer macht) zum Ausdruck gebracht: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Auch nicht in einer fernen Zukunft! (Du kannst aus all seinen Statements herauslesen, dass Utopien für ihn Entwürfe dummer Menschen sind.)</p>
<p>Wer sich einmal näher mit der Persönlichkeit Gaucks befasst hat, sieht sehr deutlich, dass solche Beispiele wie aus dem Zeit-Interview kein inhaltliches Wollen, sondern nur Mittel zum Zweck sind. Man nennt das auch Demagogie. Die wird bei ihm immer mit dem großen Pathos einer Geschichte verbrämt.</p>
<p>Gerade das Beispiel der USA sollte doch jedem klar machen, dass Integration nichts damit zu tun hat, welche Art vorausschauender Ausländerpolitik betrieben wird. Sowas kennt man in US gar nicht.<br />
Tatsächlich ist man da sehr viel pragmatischer und überlässt es den Ethnien sich zusammenzuraufen. </p>
<p>Wenn an der mexikanischen Grenze schon die Farmer auf Jagd nach Grenzgängern gehn, dann sollte einem wohl klar sein, dass die USA nicht gerade das Vorbild für Europa sein können. Im Übrigen hat die Stimmung auf einem Campus nichts mit der Wirklichkeit in den ethnischen Vierteln der Großstädte zu tun.</p>
<p>Wer von Überfremdung und tiefem Unbehagen der Europäer spricht, der will nicht, dass eines Tages ein strahlender Moslem auf dem Campus sagt, jetzt bin ich Deutscher, sondern der will populistische Politik zu eigenen Gunsten machen.
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Gründe gegen Joachim Gauck - think-strange.de</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25796</link>
		<dc:creator>Gründe gegen Joachim Gauck - think-strange.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:44:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] (neu) Till Westermayer unterzieht dieses Interview einer hermeneutischen Analyse: &#8220;Gauck auf der Goldwaage&#8220;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] (neu) Till Westermayer unterzieht dieses Interview einer hermeneutischen Analyse: &#8220;Gauck auf der Goldwaage&#8220;. [&#8230;]
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von sausi</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25795</link>
		<dc:creator>sausi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:36:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=3438#comment-25795</guid>
		<description>Hallo Till,
die Frage ist auch, wie Gauck Wulffs Satz deutet. Meines Erachtens wertet er ihn genauso deskriptiv wie das, was er selbst im Anschluss sagt. Darauf weisen mehrere Worte hin:
&lt;blockquote cite=&quot;&quot;&gt;NZZ: Jetzt hat Bundespräsident Wulff zum Tag der deutschen Einheit gesagt, der Islam gehöre zu Deutschland. Hätten Sie das in dieser Funktion so auch gesagt?
Gauck: Also, das ist ein Problem der Wortwahl. Ich weiß was er meint, und ich denke, dass er in dieser &lt;strong&gt;Beschreibung&lt;/strong&gt;etwas, was irgendwann einmal sein wird, vorgezogen hat. (...) 
Denn wir würden uns eigentlich nicht helfen, wenn wir Fremdheit und Distanziertheit &lt;strong&gt;übersehen&lt;/strong&gt; würden in der guten Absicht, ein einladendes Land zu&lt;strong&gt; sein&lt;/strong&gt; [nicht: zu werden].&lt;/blockquote&gt;
Gauck wird erklären müssen, was er als Bundespräsident unter Integration versteht und ob er das Wort dazugehören auch zumindest in einem normativen Sinne benutzen würde,  sozusagen als politisches Ziel, politischer Anspruch.
Meines Erachtens macht er sich keine fremdenfeindlichen Deutungen zu eigen. Er beschreibt ein Gefühl der Fremdheit über das wir bei Facebook schon diskutiert haben. Wo kommt denn der Wilders her? Der sattelt auf diesem Gefühl auf und mißbraucht es für seine fremdenfeindlichen Absichten.
Verstehe mich nicht falsch: Ich mag nicht ausschließen, dass Gauck eines Tages genau Deine Interpretation des Textes bestätigt. Im Moment habe ich aber das Gefühl, dass er in Teilen der Linken mißdeutet wird. Denk mal drüber nach, wie die Reaktionen wären, wenn diese Sätze sagen wir von Weizsäcker oder Rau gekommen wären.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Till,<br />
die Frage ist auch, wie Gauck Wulffs Satz deutet. Meines Erachtens wertet er ihn genauso deskriptiv wie das, was er selbst im Anschluss sagt. Darauf weisen mehrere Worte hin:</p>
<blockquote cite=""><p>NZZ: Jetzt hat Bundespräsident Wulff zum Tag der deutschen Einheit gesagt, der Islam gehöre zu Deutschland. Hätten Sie das in dieser Funktion so auch gesagt?<br />
Gauck: Also, das ist ein Problem der Wortwahl. Ich weiß was er meint, und ich denke, dass er in dieser <strong>Beschreibung</strong>etwas, was irgendwann einmal sein wird, vorgezogen hat. (&#8230;)<br />
Denn wir würden uns eigentlich nicht helfen, wenn wir Fremdheit und Distanziertheit <strong>übersehen</strong> würden in der guten Absicht, ein einladendes Land zu<strong> sein</strong> [nicht: zu werden].</p></blockquote>
<p>Gauck wird erklären müssen, was er als Bundespräsident unter Integration versteht und ob er das Wort dazugehören auch zumindest in einem normativen Sinne benutzen würde,  sozusagen als politisches Ziel, politischer Anspruch.<br />
Meines Erachtens macht er sich keine fremdenfeindlichen Deutungen zu eigen. Er beschreibt ein Gefühl der Fremdheit über das wir bei Facebook schon diskutiert haben. Wo kommt denn der Wilders her? Der sattelt auf diesem Gefühl auf und mißbraucht es für seine fremdenfeindlichen Absichten.<br />
Verstehe mich nicht falsch: Ich mag nicht ausschließen, dass Gauck eines Tages genau Deine Interpretation des Textes bestätigt. Im Moment habe ich aber das Gefühl, dass er in Teilen der Linken mißdeutet wird. Denk mal drüber nach, wie die Reaktionen wären, wenn diese Sätze sagen wir von Weizsäcker oder Rau gekommen wären.
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	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25794</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:25:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=3438#comment-25794</guid>
		<description>Ich meine weiterhin, dass Gauck sich mit Aufklärung nur darauf beziehen kann: &lt;a HREF=&quot;http://de.m.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung&quot;&gt;Wikipedia &lt;/A&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine weiterhin, dass Gauck sich mit Aufklärung nur darauf beziehen kann: <a HREF="http://de.m.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung">Wikipedia </a>.
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	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Jan Fuhse</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25793</link>
		<dc:creator>Jan Fuhse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:21:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, schlechte Gesellschaft. Wobei Gauck sich an verschiedenen Stellen schon recht deutlich von Saarazinschem Populismus abgegrenzt hat. Ich bin irgendwie bei unserem zukünftigen Bundespräsidenten hoffnungsvoll, dass er sich einer solchen Debatte stellen würde und daraus auch noch etwas lernt. Und hoffentlich der Rest der Gesellschaft (und der Debatte und irgendwie dann auch ich) auch. Ich möchte mich wohl nach unseren letzten zwei Präsidenten auf unseren nächsten noch ein bisschen freuen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, schlechte Gesellschaft. Wobei Gauck sich an verschiedenen Stellen schon recht deutlich von Saarazinschem Populismus abgegrenzt hat. Ich bin irgendwie bei unserem zukünftigen Bundespräsidenten hoffnungsvoll, dass er sich einer solchen Debatte stellen würde und daraus auch noch etwas lernt. Und hoffentlich der Rest der Gesellschaft (und der Debatte und irgendwie dann auch ich) auch. Ich möchte mich wohl nach unseren letzten zwei Präsidenten auf unseren nächsten noch ein bisschen freuen &#8230;
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	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25792</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:20:57 +0000</pubDate>
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		<description>Hat mein vom Ansturm etwas überfordertes Wordpress meinen ersten Kommentar also trotz Fehlermeldung doch gepostet. Ich lasse mal beide stehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat mein vom Ansturm etwas überfordertes WordPress meinen ersten Kommentar also trotz Fehlermeldung doch gepostet. Ich lasse mal beide stehen.
<p class="comment-like"><img class="comment-like-btn" title="Vote" onclick="cl_like_this('http://blog.till-westermayer.de/wp-admin/admin-ajax.php',25792)" src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/comments-likes/images/like.png" />&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span id="comment-like-cnt-25792">0</span> likes</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25791</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:16:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm. Interessante Frage, ob das normativ oder deskriptiv gemeint ist. Wenn es deskriptiv sein sollte (übrigens ließe sich auch argumentieren, dass Wulff formal deskriptiv war: der Islam gehört faktisch zu Deutschland, weil es hier x Millionen BürgerInnen mit diesem kulturellen Hintergrund gibt, und ich, Wulff, erkenne das an) bleibt Gauck aber m.E. die Antwort auf die Frage schuldig, was den hier seine bundespräsidentielle Vorstellung des Wo-wollen-wir-hin ist. Und er macht sich m.E. eine latent fremdenfeindliche Weltdeutung zu eigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm. Interessante Frage, ob das normativ oder deskriptiv gemeint ist. Wenn es deskriptiv sein sollte (übrigens ließe sich auch argumentieren, dass Wulff formal deskriptiv war: der Islam gehört faktisch zu Deutschland, weil es hier x Millionen BürgerInnen mit diesem kulturellen Hintergrund gibt, und ich, Wulff, erkenne das an) bleibt Gauck aber m.E. die Antwort auf die Frage schuldig, was den hier seine bundespräsidentielle Vorstellung des Wo-wollen-wir-hin ist. Und er macht sich m.E. eine latent fremdenfeindliche Weltdeutung zu eigen.
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gauck auf der Goldwaage von Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2012/02/22/gauck-auf-der-goldwaage/comment-page-1/#comment-25790</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:10:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=3438#comment-25790</guid>
		<description>Du hast vermutlich recht, dass das noch differenzierter zu betrachten und dass ich mich am Schluss zu einem Interpretationssprung hab hinleiten lassen, den Gauck - bei allem Kokettieren mit seinem eigenen &quot;tiefen Unbehagen&quot; so nicht macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast vermutlich recht, dass das noch differenzierter zu betrachten und dass ich mich am Schluss zu einem Interpretationssprung hab hinleiten lassen, den Gauck &#8211; bei allem Kokettieren mit seinem eigenen &#0187;tiefen Unbehagen&#0171; so nicht macht.
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