Archiv der Kategorie: Zukunftsvisionen

Kurz: Bilder vom Rand des Sonnensystems

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New Horizons saust nach Jahren des Anflugs mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit an Pluto vorbei und liefert, von einer Atombatterie gespeist, Bilder (und Daten), die mich ernsthaft beeindrucken.

So sieht es also auf einer Eiskugel am Rand des Sonnensystems aus. Ein verschwommener Lichtpunkt wird eine Landschaft, deren Abbild mit 4000 Bit pro Sekunde zu uns kommt, langsamer als die alten Modems, aber dafür über vier Lichtstunden hinweg. New Horizons (und die anderen Sonden, Dawn etwa) senden hochaufgelöste Bilder von Orten, die – doch, da lege ich mich bei allem Staunen über diese technischen Leistungen dann doch fest – nie ein Mensch betreten wird. Und das sind vier Lichtstunden – das nächste Sonnensystem ist einige Lichtjahre entfernt. Insofern schwingt in diesen Bildern vom Rand unseres Sonnensystems für mich das Gefühl einer unerfüllbaren Sehnsucht mit.

(Foto: NASA, Public Domain)

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Photo of the week: Summer evening flowers

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Summer evening flowers

 
Glückwunsch in die USA, wo der Supreme Court heute die Ehe für alle durchgesetzt hat! (Das Bild war das nächste zu einem Regenbogen aus Blumen, das ich grade zur Hand hatte …)

Ich bin gespannt, was Karlsruhe wann tut. Und ob wir dann, im übernächsten Schritt, über die Abschaffung der Ehe reden können. In related notes: Science Fiction ist keine prognostische Literatur, trotzdem interessant zu sehen, welche Elemente gesellschaftlichen Fortschritts, die in der SF-Literatur seit den 1970er Jahren ins Jahr 2000 folgende projiziert worden sind, nun tatsächlich umgesetzt werden. Und welche – gesellschaftlichen wie technischen Elemente – nicht. Und woran das liegen mag.

Und nochmal ganz was anderes: Bei einigen der Blumen oben weiß ich, um was es sich handelt – bei anderen würde ich es gerne wissen. Wer Tipps dazu hat, gerne her damit.

(Zur Identifikation:

1 – 2 Mohn – 3 Johanniskraut? – 4 Margueritte
5 – 6 Ackerwinde – 7 – 8 Borretsch
9 – 10 – 11 Taubnessel – 12 Blutweiderich)

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Der elektrische Chauffeur

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Street car with spring meadow II

Laut der groß angelegten Studie Mobilität in Deutschland 2008 hatte zum Befragungszeitpunkt etwa sieben Prozent der Bevölkerung ab 17 Jahren keinen Führerschein. Wie das 2015 aussieht, werden wir erst nächstes Jahr wissen, eine Neuauflage dieser Befragung ist derzeit in Arbeit. Die Größenordnung wird ähnlich sein; im Jahr 2002 waren es etwa 7,5 Prozent.

Ich finde das interessant, weil ich selbst zu diesen etwa sieben Prozent gehöre. Keinen Führerschein zu machen, war – als ich 18, 19, 20 Jahre alt war – eine bewusste Entscheidung im Sinne eines ökologischen Lebensstils. Nach dem Motto, dass, wer einen Führerschein hat, auch Auto fahren will.

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Kulturkampf um das imaginäre Land

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Adopt a pop culture I

Um die Zukunft und die Vergangenheit – so weit sie als Science Fiction bzw. als Fantasy imaginiert werden – findet derzeit, von der größeren Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, ein Kulturkampf statt. Unbemerkt, aber nicht unwichtig, denn wo anders als in diesem Genre entsteht das kollektive Imaginäre? Ein heiß diskutiertes Symptom für diesen Kulturkampf sind die vor wenigen Tagen bekanntgegebenen Hugo-Nominierungen. Um das zu verstehen, ist allerdings etwas Hintergrund notwendig.

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Kurz: Auf in die Zukunft, Baden-Württemberg!

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"Auf in die Zukunft"Im reizvollen Sigmaringen startete heute der Programmprozess der baden-württembergischen Grünen mit dem ersten von vier Zukunftsforen. Zum Auftakt skizzierte im öffentlichen Teil Ministerpräsident Winfried Kretschmann Erfolge und zukünftige Herausforderungen grüner Politik im Ländle. Danach bestand die Möglichkeit für die Bevölkerung, mit MinisterInnen und Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Der Bildungstisch war dabei – wie immer bei solchen Gelegenheiten – stark umlagert. Auch das ist Politik des Gehörtwerdens.

Nach der Mittagspause (vegan oder vegetarisch, ganz nach Wahl) ging’s dann parteiintern weiter mit Foren (bei mir: zum einen Bildung, zum anderen Hochschule – da durfte ich auch einen Input geben), in denen Ideen für das Wahlprogramm gesammelt und in sehr konstruktiver Weise diskutiert wurden. Wer denkt, nach vier Jahren grün-rot und einem zu großen Teilen erledigtem Koalitionsvertrag sei alles getan, was zu tun ist, täuschte sich: »5 Jahre mehr Zukunft«, wie es auf dem Veranstaltungsbutton hieß, würden Baden-Württemberg durchaus gut tun. Es gibt vieles, was angestoßen wurde, aber noch nicht zu Ende geführt ist, und es gibt – gerade, wenn die gefragt werden, die sich nicht Tag für Tag mit der Umsetzung von Gesetzentwürfen und Verordnungen befassen – viele, viele Ideen dafür, wo ein Kabinett Kretschmann II noch ganz neue Dinge anpacken könnte.

Wenn auch die anderen drei Zukunftsforen so verlaufen, dann bin ich guten Mutes, dass wir mit einem Programm in die Landtagswahl gehen können, das nicht nur (berechtigtes) Lob für das seit 2011 Erreichte enthält, sondern bunt und vielfältig gerade auch im Hinblick auf zukünftige Projekte und Herausforderungen sein wird, die darauf aufbauen können. Five more years!

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