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	<title>till we *) . Blog &#187; Digitales Leben</title>
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	<description>Das Blog von Till Westermayer -- seit 2002</description>
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		<title>Irreführende Werbung bei Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im öffentlichen Diskurs taucht in letzter Zeit immer öfter der Vergleich zwischen Facebook und Google auf. Das betrifft die Möglichkeit, über den sich im Netz ausbreitenden Like-Button sowas wie personalisierte Suchergebnisse zu generieren, es betrifft aber &#8211; in kleinerem Maße &#8211; auch die Tatsache, dass Google sein Geld mit Werbung verdient, und Facebook natürlich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/ab50fe4ec07a47de8bb30dfc3c27fd4f" width="1" height="1" alt="" align="right">Im öffentlichen Diskurs taucht in letzter Zeit immer öfter der Vergleich zwischen Facebook und Google auf. Das betrifft die Möglichkeit, über den sich im Netz ausbreitenden Like-Button sowas wie personalisierte Suchergebnisse zu generieren, es betrifft aber &#8211; in kleinerem Maße &#8211; auch die Tatsache, dass Google sein Geld mit Werbung verdient, und Facebook natürlich eine noch genauer auf persönliche Interessen abgestimmte Anzeigenvermarktung betreiben kann. So ganz plausibel finde ich diesen Vergleich nicht, aber darum soll es jetzt auch gar nicht gehen.</p>
<p>Vielmehr habe ich mich schon häufiger darüber gewundert, welche Kontakte bei Facebook von mir &#8211; angeblich &#8211; welche Produkte toll finden. In der Randspalte steht dann unter der Werbeanzeige sowas wie &#0187;XYZ likes this&#0171;. Auch die eigenen Features bewirbt Facebook in dieser Weise. Seit kurzem gibt es den &#0187;friend finder&#0171;, eine Funktion, die aus <a href="http://www.hamburg.de/datenschutz/aktuelles/nofl/2365640/pressemitteilung-2010-07-07.html">Datenschutzsicht</a> heftig <a href="http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=4325">kritisiert</a> wird. Letztlich geht es dabei darum, Facebook den Zugriff auf das eigene EMail-Adressbuch zu ermöglichen, um so dort gespeicherte Kontakte &#8211; und indirekte Verbindungen &#8211; bei Facebook zu finden (und seien es <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1654129/">auch nur die anderen PatientInnen des eigenen Therapeuten</a>). Mit anderen Worten: Facebook versucht hier, auf private Datenbestände zuzugreifen, um mehr Menschen dazu zu bringen, bei Facebook Mitglied zu werden.</p>
<p>Umso mehr wunderte es mich, als ich vor ein paar Tagen eine erstaunte Mail bekam, ob ich den diesen zu kritisierenden &#0187;friend finder&#0171; tatsächlich nutzen würde. Tue ich nicht, Facebook wirbt aber bei meinen Kontakten damit:</p>
<p><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/uploads/2010/07/facebook-friendfinder.jpg" alt="facebook-friendfinder" title="facebook-friendfinder" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2269" /><br />
<small>Screenshot des &#0187;Freundefinders&#0171; von Facebook &#8211; angeblich von mir empfohlen</small></p>
<p>Mal abgesehen davon, dass ene Nutzung nicht unbedingt auch eine Empfehlung bedeutet &#8211; zum Beispiel hätte es ja sein können, dass ich mir das angeschaut habe, um mir selbst ein Bild davon zu machen, wie problematisch die Umsetzung ist &#8211; wirbt Facebook hier mit falschen Tatsachen. Dafür kann es zwei Erklärungen geben.</p>
<p>1. Facebook sagt hier wissentlich die Unwahrheit und nimmt einfach irgendwelche Kontakte als &#0187;Empfehlung&#0171;.</p>
<p>2. Facebook und ich haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein &#0187;friend finder&#0171; ist und wie er genutzt wird. Möglicherweise gehört ja schon die allgemeine Suche nach Personen oder ein Kontakt, den ich angenommen habe und der das Tool genutzt hat, aus Sicht von Facebook zur &#0187;Nutzung&#0171;. Ich habe jedenfalls definitiv noch nie Facebook den Zugang zu einem meiner Mailaccounts gegeben &#8211; das ist es, was ich unter &#0187;Nutzung des friend finders&#0171; verstehen würde.</p>
<p>Das ganze hat jetzt zunächst einmal den Effekt, dass sich für mich die Vermutung, dass es bei den Werbeempfehlungen durch Kontakte nicht ganz mit rechten Dingen zugeht, bestätigt. Mein Vertrauen in Facebook sinkt in dieser Hinsicht also. </p>
<p>Gleichzeitig wird es allerdings noch anderen Leuten so gehen wie Alexander &#8211; dass ihnen vorgegaukelt wird, ich würde den Freundefinder empfehlen. Das wiederum hat Auswirkungen auf meine digitale Reputation &#8211; und hier bin ich eher ratlos. </p>
<p><i>Warum blogge ich das? U.a. aus dem zuletzt genannten Grund &#8211; als kleiner Hinweis darauf, dass die Empfehlungen von Facebook &#0187;in meinem Namen&#0171; von mir in keinster Weise autorisiert sind.</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2268&amp;ts=1280476620" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F07%2F26%2Firrefuhrende-werbung-bei-facebook%2F&amp;linkname=Irref%C3%BChrende%20Werbung%20bei%20Facebook" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F07%2F26%2Firrefuhrende-werbung-bei-facebook%2F&amp;linkname=Irref%C3%BChrende%20Werbung%20bei%20Facebook" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F07%2F26%2Firrefuhrende-werbung-bei-facebook%2F&amp;linkname=Irref%C3%BChrende%20Werbung%20bei%20Facebook" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F07%2F26%2Firrefuhrende-werbung-bei-facebook%2F&amp;linkname=Irref%C3%BChrende%20Werbung%20bei%20Facebook" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F07%2F26%2Firrefuhrende-werbung-bei-facebook%2F&amp;linkname=Irref%C3%BChrende%20Werbung%20bei%20Facebook" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F07%2F26%2Firrefuhrende-werbung-bei-facebook%2F&amp;linkname=Irref%C3%BChrende%20Werbung%20bei%20Facebook">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kontrollverlust paradox</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 18:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen oder so habe ich mich noch darüber gewundert, warum Michael Seemann aka mspro in seinem FAZ-Blog &#0187;Ctrl-Verlust&#0171; jetzt anfängt, gegen all seinen Prinzipien Fanboyhype um die neuste Version des Mobiltelefons der Fa. Apple zu machen. 
Jetzt ist der Artikel weg &#8211; aber nicht nur das, auch das ganze Blog fehlt. Das ist 1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="right" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/570b35866d234219aed47411a022269e" width="1" height="1" alt="">Heute morgen oder so habe ich mich noch darüber gewundert, warum Michael Seemann aka mspro in seinem FAZ-Blog &#0187;Ctrl-Verlust&#0171; jetzt anfängt, gegen all seinen Prinzipien Fanboyhype um die neuste Version des Mobiltelefons der Fa. Apple zu machen. </p>
<p>Jetzt ist der Artikel weg &#8211; aber nicht nur das, auch <a href="http://mspr0.de/?p=1468">das ganze Blog fehlt</a>. Das ist 1. bedauerlich, lässt sich 2. <a href="http://off-the-record.de/2010/06/24/herr-schirrmacher-lieben-sie-blogs/">in Richtung &#0187;FAZ und das Netz &#8211; wie es wirklich war&#0171;</a> diskutieren, und stellt 3. ein extrem lehrreiches Beispiel über das Verhältnis von Infrastruktur, kapitalistischer &#0187;Kontrollmacht&#0171; und digitaler Arbeit dar.</p>
<p>Um das genauer auszuführen, würde ich jetzt gerne nochmal Seemanns Beiträge im Blog bei der FAZ durchblättern, was aber ja leider gerade nicht geht (s.o.). Deswegen nur so viel: Paradox ist das ganze, weil die Netzinfrastruktur (und sei es der Server, auf dem die Inhalte von faz.net liegen, und das darauf laufende CMS usw.) eben nicht unkontrolliert vor sich hin existieren, sondern in harte Kontrollstrukturen eingebunden sind. In Redaktionsabläufe, Vertragssysteme, Bezahlungen, Anstellungsverhältnisse, organisatorische Hierarchie, und was sich da noch alles finden lässt. Klar lässt sich der Inhalt des Blogs irgendwie rekonstruieren &#8211; aber, wie Michael Seemann selbst schreibt: er weiss nicht, ob er das <a href="http://mspr0.de/?p=1468&#038;cpage=1#comment-4340">darf</a>. Er weiss auch nicht, ob die FAZ ihn weiter bezahlt, bzw. was diese Sperrung finanziell für ihn letztlich bedeuten wird. </p>
<p>Fazit: Wer gegen Geld bloggt, gerät damit in ein Abhängigkeitsverhältnis, das gar nicht neu ist, sondern seit Jahrzehnten rechtlich und sozial geregelt ist. Da geht&#8217;s ums Urheberrecht, um Verlagsverträge, um die Arbeitsbedingungen &#0187;fester Freier&#0171; im Journalismus. Das alles bleibt beim Zeitungsbloggen unsichtbar, solange die schöne neue Medienwelt glatt zu funktionieren scheint. Sobald das Organisationsgefüge dann aber doch aufgerufen wird, taucht dieses Abhängigkeitsverhältnis auf, und es stellt sich heraus, dass das alles dann doch nochmal eine ganz andere Qualität hat als z.B. mein Verhältnis zu meinem Hoster. Und dass da ein massives Maß an Macht und Kontrolle drin steckt.</p>
<p>Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es furchtbar fände, wenn sich jemand fürs Bloggen bezahlen lässt. Ich glaube nur nicht daran, dass sich auf die Dauer eine Trennung zwischen &#0187;JournalistInnen&#0171; und &#0187;BloggerInnen&#0171; aufrecht erhalten lässt, wenn beide faktisch Angestellte (bzw. abhängigen Selbstständigen) im Verhältnis zu einem Verlag sind. Warum dann für die einen bestimmte Regeln gelten sollen und für die anderen nicht, warum die einen diese Freiheiten und die anderen andere bekommen: all das lässt sich glaube ich organisationsintern nicht wirklich vermitteln und verankern. Damit wären wir dann bei einer Konvergenzthese: OnlinejournalistInnen (bzw. Menschen, die im Medium Netz professionell publizieren) und bezahlte BloggerInnen nähern sich zu einem neuen Berufsbild an. Und der Konflikt FAZ vs. Michael Seemann ist ein Schritt auf dem Weg dahin.</p>
<p>Und noch etwas abstrakter: Eigentlich geht es auch darum, wie Arbeitskraft in einer Form, die weder echte Selbstständigkeit noch echte abhängige Beschäftigung ist, und die neben ihrer diskursiven Verankerung im neoliberalen Mainstream und in der digitalen Boheme eben auch eine technologische Basis hat, denn (politisch und rechtlich) gestaltet werden kann, um hier &#0187;gute Arbeit&#0171; zu ermöglichen. </p>
<p>Wie dem auch sei: dass &#0187;Ctrl-Verlust&#0171; jetzt erstmal weg ist, finde ich bedauerlich, weil ich die dort veröffentlichten Texte überwiegend anregend fand. Ich drücke Seemann auf jeden Fall mal die Daumen, dass er da irgendwie sinnvoll rauskommt. Und warte darauf, dass die <a href="https://twitter.com/sixtus/status/16947646032">FAZ sich erklärt</a>.</p>
<p><i>Warum blogge ich das? Teils aus Solidarität, teils aus abstrakter Neugierde.</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2205&amp;ts=1280476620" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F24%2Fkontrollverlust-paradox%2F&amp;linkname=Kontrollverlust%20paradox" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F24%2Fkontrollverlust-paradox%2F&amp;linkname=Kontrollverlust%20paradox" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F24%2Fkontrollverlust-paradox%2F&amp;linkname=Kontrollverlust%20paradox" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F24%2Fkontrollverlust-paradox%2F&amp;linkname=Kontrollverlust%20paradox" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F24%2Fkontrollverlust-paradox%2F&amp;linkname=Kontrollverlust%20paradox" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F24%2Fkontrollverlust-paradox%2F&amp;linkname=Kontrollverlust%20paradox">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz: Der virtuelle Gartenzaun</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 20:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht hat ja jemand Lust, die folgende These zu diskutieren &#8211; Anlass ist die Einladungsmail für eine Anhörung der grünen Landtagsfraktion Baden-Württemberg zu Google Street View (am 8.7.), die von Klischees nur so trotzt über die ich mich geärgert habe, weil sie m.E. ziemlich einseitige Stimmungsmache darstellt. Ich zitiere (weil ich&#8217;s online (noch) nicht finde) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hat ja jemand Lust, die folgende These zu diskutieren &#8211; Anlass ist die Einladungsmail für eine Anhörung der grünen Landtagsfraktion Baden-Württemberg zu Google Street View (am 8.7.), <strike>die von Klischees nur so trotzt</strike> über die ich mich geärgert habe, weil sie m.E. ziemlich einseitige Stimmungsmache darstellt. Ich zitiere <strike>(weil ich&#8217;s online (noch) nicht finde)</strike> (vgl. <a href="http://www.juergenwalter.de/themen/datenschutz/341-google-street-view-wie-weiter.html">Einladung</a>):</p>
<blockquote><p>
Mit Google Street View werden aus einer Kamerahöhe von fast 3 Metern flächendeckend Straßen, Häuser, Garagen, Gärten und Höfe für jedermann weltweit im Internet einsehbar gemacht; es geht also um weit mehr als Straßenansichten, sondern um persönliche Daten, die den privaten Bereich betreffen. Mit diesen Daten kann man sich nicht nur die Hotels und Unterkünfte für die nächste Ferienreise ansehen, sondern sie sind auch für Versicherungen und Banken interessant, die schon heute über die Zuordnung von Scorewerten die Konditionen für die Verträge mit ihren Kunden bestimmen. Auch potentielle Einbrecher können sich mit diesen Daten bequem übers Internet lohnende Objekte aussuchen.
</p></blockquote>
<p>Jetzt also meine These dazu: dass es gerade in Deutschland zu so einer vehementen Bürgerbewegung der Häusle-Bauer gegen Google Street View kommt, hat wenig mit den hier genannten Argumenten zu tun, und viel mit dem Drang, Zäune und Mauern zu bauen, sich abzuschotten und bloß nicht über Geld (z.B. das Gehalt) zu reden oder den Mief hinter der Heile-Welt-Fassade &#8211; aus 3 m Höhe vielleicht einsehbar &#8211; zu thematisieren. </p>
<p>Zugespitzt: Die Angst vor Google Street View ist letztlich weniger eine sinnvolle Reflektion der deutschen Erfahrung der Bürokratisierung der Vernichtung, sondern mehr ein letztes Aufscheinen der 1950er Jahre.</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2184&amp;ts=1280476620" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F17%2Fkurz-der-virtuelle-gartenzaun%2F&amp;linkname=Kurz%3A%20Der%20virtuelle%20Gartenzaun" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F17%2Fkurz-der-virtuelle-gartenzaun%2F&amp;linkname=Kurz%3A%20Der%20virtuelle%20Gartenzaun" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F17%2Fkurz-der-virtuelle-gartenzaun%2F&amp;linkname=Kurz%3A%20Der%20virtuelle%20Gartenzaun" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F17%2Fkurz-der-virtuelle-gartenzaun%2F&amp;linkname=Kurz%3A%20Der%20virtuelle%20Gartenzaun" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F17%2Fkurz-der-virtuelle-gartenzaun%2F&amp;linkname=Kurz%3A%20Der%20virtuelle%20Gartenzaun" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F17%2Fkurz-der-virtuelle-gartenzaun%2F&amp;linkname=Kurz%3A%20Der%20virtuelle%20Gartenzaun">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>Linux auf dem Lifebook B2154</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 07:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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Vorspann
Mein Arbeitsplatzrechner ist ein Desktop; Notebooks sind und waren für mich immer ein &#0187;Unterwegs-Ding&#0171;. Schon vor der aktuellen Netbook-Welle &#8211; der ich mich inzwischen angeschlossen habe &#8211; hatte ich deswegen Wert darauf gelegt, ein möglichst kleines und leichtes Notebook zu haben. Meine Wahl vor 10 Jahren ist auf ein Fujitsu-Siemens Lifebook B2154 gefallen: leicht, klein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/91114188/" title="Bedtop computing by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm1.static.flickr.com/12/91114188_5c7490f4f4.jpg" width="500" height="332" alt="Bedtop computing" /></a></p>
<p><img align="right" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/035d78cdab504f1fa12fd30b3247379d" width="1" height="1" alt=""><br />
<h2>Vorspann</h2>
<p>Mein Arbeitsplatzrechner ist ein Desktop; Notebooks sind und waren für mich immer ein &#0187;Unterwegs-Ding&#0171;. Schon vor der aktuellen Netbook-Welle &#8211; der ich mich inzwischen angeschlossen habe &#8211; hatte ich deswegen Wert darauf gelegt, ein möglichst kleines und leichtes Notebook zu haben. Meine Wahl vor 10 Jahren ist auf ein <a href="http://www.ciao.de/Fujitsu_Siemens_Computers_B2154__1270724">Fujitsu-Siemens Lifebook B2154</a> gefallen: leicht, klein, ohne eingebaute Laufwerke, mit vielen USB-Anschlüssen, mit einem &#8211; inzwischen leider nicht mehr funktionierendem &#8211; Touchscreen und mit der Möglichkeit, Diskettenlaufwerk und CD-Laufwerk extern anzuschließen. Für damalige Verhältnisse war die Ausstattung okay: Celeron-Prozessor mit 450 MHz, eine 6 GB-Festplatte und 128 MB RAM. (<a href="http://users.tkk.fi/u/jjvayryn/B2154.html">Ein bißchen mehr zu den technischen Daten</a>).</p>
<p>Fast forward: heute ist dieses Notebook stark angeschrammt, steht nur im Schrank &#8211; und würde eigentlich immer noch gut laufen, wenn es nicht durch ein Netbook ersetzt worden wäre. Einer der Gründe für das Netbook (außer, dass es noch kleiner und leichter ist): Windows 98SE auf dem Lifebook wirkt inzwischen doch arg altertümlich &#8211; vor allem, da der USB-Support nur bedingt gegeben ist. Faktisch heißt dass, das jede neue USB-Hardware (z.B. ein USB-Stick oder eine Maus!) erst funktioniert, wenn der entsprechende Windows-98-Treiber installiert wurde. </p>
<p>Da das Lifebook recht klein ist, nimmt es auch als Drittrechner &#8211; oder potenzieller Spiel-Rechner für meine Kinder &#8211; nicht so viel Platz weg. Es darf also dableiben. Die Nächte an diesem Wochenende habe ich dann mit dem Computergeek-Spiel &#0187;Linux installieren&#0171; zugebracht.</p>
<p>Mein erster Plan war, die aktuelle Ubuntu-Version zu installieren. Leider habe ich erst nach dem 750-MB-Download gemerkt, dass das Lifebook dafür doch ein bißchen alt ist. Weder wollte der Installer Wubi überhaupt starten, noch passte irgendwas zu den Hardware-Voraussetzungen.</p>
<p>Auf entsprechende Kommentare hin kam dann auf Twitter der Hinweis auf <a href="http://puppylinux.org/main/index.php?file=Overview%20and%20Getting%20Started.htm">Puppy Linux</a>. Das ist eine abgespeckte Linux-Distribution, die darauf ausgelegt ist, auch mit älteren Rechnern zu funktionieren. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Linux-Distributionen#Distributionen_mit_minimaler_Hardwareanforderung">Es gibt noch andere</a>, aber Puppy Linux sah erstmal gut aus, vor allem, da die neuste Version &#0187;Lucid Puppy&#0171; wohl mit Ubuntu-Paketen kompatibel ist. Auch wenn ich Hunde nicht so mag.</p>
<h2>Schritt für Schritt</h2>
<p>Was habe ich gemacht, um Lucid Puppy 5.01 auf dem Lifebook B2154 unter Windows 98SE zu installieren?<br />
<span id="more-2175"></span><br />
<strong>1.</strong> <a href="http://puppylinux.org/main/index.php?file=How%20to%20download%20Puppy.htm">Lucid Puppy</a> 5.01 als ISO-Image downloaden, sind etwa 130 MB. </p>
<p><small>Kleine Anmerkung zwischendurch: eigentlich ist Puppy Linux darauf ausgelegt, von einer CD (Life-CD) oder von einem USB-Stick aus zum laufen gebracht zu werden. Die ISO-Datei ist ein CD-Image. Eigentlich muss diese auf CD gebrannt werden, dann muss der Rechner von CD booten. Nur: ich habe gerade weder einen passenden USB-Stick für das Lifebook (siehe oben: Treiber für Win98 müssen jeweils extra installiert werden), noch überhaupt eine Ahnung, ob das Lifebook von USB booten kann. Auch das CD-Laufwerk hängt über USB am Notebook &#8211; auch da also die Frage, ob ein Booten von CD überhaupt funktionieren würde. Insofern habe ich mich zunächst für das entschieden, was Puppy Linux &#0187;frugal installation&#0171; nennt &#8211; die Installation auf einer existierenden Festplatte.</small></p>
<p><strong>2.</strong> Dann hatte ich das Problem, dass Windows 98 nicht ohne weiteres mit ISO-Dateien klarkommt. Ich habe also erst <a href="http://www.heise.de/software/download/poweriso/38701">PowerISO</a> heruntergeladen, um an die einzelnen Dateien in der ISO-Datei heranzukommen.</p>
<p><strong>3.</strong> Die Dateien aus dem ISO-Image habe ich in ein Verzeichnis C:\lupu\boot kopiert. Wichtig: alle Dateien müssen klein geschrieben sein. Neben dem Linux-Kernel &#0187;vmlinuz&#0171; ist das vor allem die RAM-Disk &#0187;initrd.gz&#0171; und &#8211; am wichtigsten &#8211; das Systemzubehör, in der Datei &#0187;lupu-501.sfs&#0171;. Letztere hatte aus irgendwelchen Gründen erstmal einen Tiefstrich statt des Bindestrichs im Namen &#8211; es hat eine Weile gedauert, bis ich herausbekommen habe, dass das der Grund für die Meldung &#0187;file not found&#0171; beim Linux-Boot war. &#0187;lupu-501.sfs&#0171; liegt bei mir direkt in C:\lupu und nicht im Unterverzeichnis boot.</p>
<p><strong>4. </strong>Booten, genau &#8211; wie kann der Rechner Linux starten, wenn es eben nicht über USB-Stick, Startdiskette oder CD geht? Mit einem Bootloader. In dem Fall habe ich <a href="http://sourceforge.net/projects/grub4dos/">Grub4Dos</a> installiert, das bringt gleich ein kleines Tool namens &#0187;WinGrub&#0171; mit. Grub ermöglicht es, im Master Boot Record ein Menü zu installieren, dass dann unterschiedliche Systeme booten kann.</p>
<p>Nach einigem Hin und Her habe ich folgende Konfiguration zum Start von Windows und Puppy Linux via Grub gefunden (und mich in die schlecht dokumentierte Bedienung von WinGrub eingearbeitet, u.a. <a href="http://diddy.boot-land.net/grub4dos/Grub4dos.htm">hiermit</a> &#8211; die Konfiguration kann in WinGrub via Rechte-Maustause-Edit eingefügt werden, dann unter Tools Grub im Master Boot Record installieren, das Ganze speichern):</p>
<pre>
timeout 10

title Windows 98 starten
root (hd0,0)
chainloader +1

title Lucid Puppy von Windows-Festplatte starten
root (hd0,0)
kernel /lupu/boot/vmlinuz psubdir=lupu pkeys=de pmedia=idehd phome=hda1 ro
initrd /lupu/boot/initrd.gz
</pre>
<p>Damit erscheint nun beim Booten ein Menü mit der Auswahl, ob Windows oder Lucid Puppy als Life-System gebootet werden soll.<br />
<strong><br />
5.</strong> Nach einigem weiteren Hin und Her, u.a. wegen der Frage Tiefstrich oder Bindestrich, hat das so geklappt. Lucid Puppy konfiguriert sich eine Weile und bootet dann. Es muss noch die Lokalisierung, die Zeitzone und der Grafiktreiber (für X) angegeben werden &#8211; bei letzterem hat &#0187;Probe/kein Ergebnis/800&#215;600 LCD auswählen&#0171; gut funktioniert. </p>
<h2>Zwischenstand: Lucid Puppy läuft</h2>
<p>Ich war damit allerdings noch nicht ganz zufrieden: wenn schon, dann richtig. Meine Festplatte hat zwei Partitionen: C: (bzw. /dev/sda1) mit etwa 2 GB und D: (bzw. /dev/sda5) mit etwa 4 GB. </p>
<p><small>/dev/sda5 und nicht /dev/sda2, weil es sich um das erste <b>logische</b> Laufwerk handelt &#8211; und die hier mit 5 anfangen. Bei Grub ist es (hd0,4)</small>.</p>
<p>Ich habe mich entschieden, die zweite Partition, auf der Kopien meiner Anwendungsdaten lagen &#8211; und sie gut gefüllt haben &#8211; komplett für eine echte Linux-Installation zu verwenden. Innerhalb von Lucid Puppy habe ich dazu &#8230;<br />
<strong><br />
6. </strong>Aus dem Menü den Punkt System/GParted aufgerufen und damit die zweite Partition der internen Festplatte auf das Linux-Filesystem ext3 umformatiert. Vorher habe ich mit Menü/System/Pdisk mit cfdisk noch den Typ der Partition auf Linux, bootfähig gesetzt.<br />
<strong><br />
7. </strong>Danach konnte ich dann das Icon &#0187;install&#0171; aufrufen und dort den Universal Installer aufrufen. Dort habe ich angegeben, dass ich Lucid Puppy auf die &#0187;Internal (IDE or SATA) hard drive&#0171; installieren möchte. Das Tool arbeitet mehr oder weniger automatisch; später musste ich noch angegeben, wo die Installationsdateien liegen. Aus &#0187;c:\lupu\boot&#0171; wurde dabei &#0187;/initrd/mnt/dev_ro2/lupu/boot&#0171;.</p>
<p><strong>8.</strong> Ein bißchen Gehakel gab es schließlich noch mit Grub &#8211; bisher lief das alles ja über Grub4dos &#8211; Lucid Puppy installiert selbst auch noch einmal Grub, die Liste dafür liegt dann unter /boot/grub/menu.lst. Ich habe den Eintrag dort noch um die oben dargestellten Einträge für Windows und für das Lucid-Puppy-Lifesystem (als &#0187;Rettungsanker&#0171;) ergänzt. Der eigentliche Eintrag für das auf die ehemalige Partition D: installierte Lucid Puppy lautet nun:</p>
<pre>
title Linux (on /dev/sda5)
root (hd0,4)
kernel /boot/vmlinuz root=/dev/sda5 ro vga=normal pkeys=de
</pre>
<p>Ich habe das ganze weiterhin als Dual-Boot zum Ausprobieren &#8211; im Prinzip kann jetzt aber die Windows-Partition C: bzw. /dev/sda1 ebenfalls gelöscht und in eine Linux-Partition umgewandelt werden.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/4699327094/" title="Installed! by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4045/4699327094_20301c6130.jpg" width="333" height="500" alt="Installed!" /></a></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Damit läuft Lucid Puppy bei mir nun als &#0187;echtes&#0171; Linux (mit dem Windows-Manager JVM). Ob ich es ernsthaft verwenden werde, weiss ich noch nicht. Gut gefallen hat mir, das z.B. meine USB-Maus und auch das LAN-Internet mehr oder weniger mit Plug-und-Play (Maus) bzw. zwei Klicks auf einen Wizard (Internet) funktionieren. Ob die WLAN-Karte erkannt wird, habe ich noch nicht ausprobiert. Insgesamt wirkt das System freundlich, ist aber doch ein bißchen behäbig. Das war Windows 98 auf dem Lifebook allerdings auch.</p>
<p>Gewöhnungsbedürftig finde ich den Verzicht auf den Doppelklick, und die Tatsache, dass einzelne Programme (noch immer) ihre eigene GUI mitbringen bzw. bestimmte Funktionalitäten (z.B. Clipboard) in manchen Programmen funktionieren, in anderen nicht. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Teilhabe: Das Netz als Rückgrat der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 19:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade ist die aktuelle Ausgabe der &#0187;Grünen Blätter&#0171; &#8211; der Mitgliederzeitschrift der baden-württembergischen Grünen, Nr. 2/2010 &#8211; erschienen. Die widmet sich der Netzpolitik (u.a. mit Beiträgen von Chris Kühn, Julia Seeliger, Konstantin von Notz und Lavinia Steiner/Henning Schürig), ist aber leider &#8211; soweit ich das sehe &#8211; noch nicht online inzwischen auch online (pdf). Warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/2097d1f36c3549b48ebac4cc8b6664df" width="1" height="1" alt="" align="right"><em>Gerade ist die aktuelle Ausgabe der &#0187;Grünen Blätter&#0171; &#8211; der Mitgliederzeitschrift der baden-württembergischen Grünen, Nr. 2/2010 &#8211; erschienen. Die widmet sich der Netzpolitik (u.a. mit Beiträgen von Chris Kühn, Julia Seeliger, Konstantin von Notz und Lavinia Steiner/Henning Schürig), <strike>ist aber leider &#8211; soweit ich das sehe &#8211; <a href="http://www.gruene-bw.de/service/mitgliederzeitschrift.html">noch nicht online</a></strike> inzwischen auch <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/GB-Ausgaben/gb0210web.pdf">online</a> (pdf). Warum Netzpolitik? <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/06/04/viele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg/">Siehe hier.</a> </p>
<p>Von mir ist auch was enthalten, nämlich dieser Text hier:</em></p>
<h2>Teilhabe: Das Netz als Rückgrat der Gesellschaft</h2>
<p>Als &#0187;backbone&#0171;, Rückgrat, werden die großen Internetkabel bezeichnet. Dieses Bild hat einen wahren Kern: Wirtschaft und Arbeit, aber auch Teile des Privatlebens in einer mobiler und globaler gewordenen Gesellschaft sind heute vom Zugang zu dieser Infrastruktur abhängig. So ist das Internet schon jetzt für viele die erste Nachrichtenquelle, die erste Anlaufstelle bei Problemen &#8211; und der erste Schritt hin zu politischer Beteiligung.</p>
<p>Der Soziologe Manuel Castells hat dafür bereits 1999 den Begriff &#0187;Netzwerkgesellschaft&#0171; geprägt. In der Netzwerkgesellschaft hängt gesellschaftliche Teilhabe davon ab, ob jemand &#0187;angeschlossen&#0171; ist oder nicht. Das betrifft ganze Regionen ebenso wie soziale Gruppen und Individuen. Das heißt auch: Die Politik muss nicht mehr nur den Zugang zu Rundfunk und Telefon sicherstellen. Heute gehört der Zugang zum Netz zur Daseinsvorsorge und muss entsprechend abgesichert werden &#8211; gerade auch in ländlichen Regionen. So gibt es in Finnland einen Rechtsanspruch auf Breitband. Es geht aber auch darum, zu welchen Konditionen Netzverträge angeboten werden, und ob es Alternativen gibt, damit der Zugriff auf das Netz nicht vom Geldbeutel abhängig ist.  </p>
<p>Netzzugang als Teilhabefrage meint jedoch noch mehr. Angesprochen ist etwa die Medienkompetenz, um das Netz erschließen und aktiv und gezielt nutzen zu können. Dazu gehört die Kompetenz zur souveränen Nichtnutzung. Ein lebendiges und vielfältiges Netz kann keine Einbahnstraße der Unterhaltungsindustrie sein. Gerade die Möglichkeit, mit vielen auf gleicher Ebene zu kommunizieren, ist eine Stärke des Netzes. Aus dem passiven Medienkonsum kann so ein Gespräch werden.</p>
<p>Dazu  braucht es politische Rahmenbedingungen: Netzneutralität heißt, unterschiedliche Datenströme gleich zu behandeln. Standards des Datenaustauschs müssen offen und allgemein verwendbar sein. Apple kontrolliert die Inhalte auf dem iPad, Google wird immer mehr zur &#0187;Datenkrake&#0171; und Facebook missachtet den Datenschutz. Je mehr das alltägliche Handeln im Privatleben und am Arbeitsplatz von der Macht privater Firmen abhängt, desto wichtiger wird es, hier Verbraucherschutz und grundlegende Rechte durchzusetzen: Wer entscheidet, wer teilnehmen darf, welche Inhalte erlaubt sind, und was mit gesammelten Nutzungsdaten passiert?</p>
<p>Zum Netz als Medium der Teilhabe gehört es nicht zuletzt, dass öffentlich produzierter Daten in offenen Formaten bereit gestellt werden &#8211; von amtlichen Landkarten bis hin zu wissenschaftlichen Arbeiten und Gutachten. So kann das Netz auch die Demokratie stärken: wenn etwa Sitzungsprotokolle und Beschlüsse nachlesbar und kommentierbar sind. Und warum nicht online Unterschriften für Bürgerbegehren und Volksentscheide sammeln?</p>
<p>In der Wissensgesellschaft ist der Zugang zum Netz eine politische Frage. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Antworten auf diese Frage zu finden &#8211; ohne dabei zu vergessen, dass es auch in Zukunft möglich sein muss, sich gegen die Nutzung moderner Kommunikationsmittel zu entscheiden.</p>
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		<item>
		<title>Viele Augen sehen mehr! &#8211; Antrag zur grünen Netzpolitik für Baden-Württemberg</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/06/04/viele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Heute ist die zweite Versendung der Delegiertenunterlagen für den 11. Landesausschuss von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg bei mir angekommen. Halt, der erste Satz muss einladender klingen und darf nicht so ein Polit-Kauderwelsch enthalten. Also nochmal: am 26. Juni werden die baden-württembergischen Grünen über Netzpolitik reden. Auf dem &#0187;kleinen Parteitag&#0171;, der bei uns Landesausschuss heißt, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/476633997/" title="Coloured paper cards by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm1.static.flickr.com/203/476633997_081c672f8c.jpg" width="500" height="333" alt="Coloured paper cards" /></a></p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/167d39eaf80240979e5fba43491491bc" width="1" height="1" alt="" align="right"><strike>Heute ist die zweite Versendung der Delegiertenunterlagen für den 11. Landesausschuss von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg bei mir angekommen.</strike> Halt, der erste Satz muss einladender klingen und darf nicht so ein Polit-Kauderwelsch enthalten. Also nochmal: am 26. Juni werden die baden-württembergischen Grünen über Netzpolitik reden. Auf dem &#0187;kleinen Parteitag&#0171;, der bei uns Landesausschuss heißt, und der in Mannheim <a href="http://www.gruene-bw.de/termine/25-ldk-in/allgemeine-informationen.html">stattfindet</a>. Der Parteitag ist öffentlich, wer sich das anschauen will, und in der Gegend ist, kann also gerne dazukommen. </p>
<p>Als Ko-Autor des Netzpolitik-Antrags &#8211; Schwerpunkte sind digitale Teilhabe und Ansprüche an eine grüne Informationswirtschaft &#8211; möchte ich aber herzlich dazu einladen, schon vorher die Gelegenheit zu Ergreifen, mitzureden. Auch, weil ich selbst glaube, dass der Antrag zwar gut ist, aber durchaus noch besser sein könnte. Deswegen möchte ich das Angebot machen, dass alle, die Interesse daran haben, dass die Grünen Baden-Württemberg sich netzpolitisch gut aufstellen, hier einen Ort finden, Änderungswünsche anzumelden. Mehr dazu nach dem Klick.<br />
<span id="more-2130"></span><br />
Was bedeutet das? Dazu muss ich doch noch einmal in den Soziolekt grüner Parteitage verfallen: Der Landesausschuss wird über den Antrag beraten und über Änderungsanträge sowie den Antrag selbst abstimmen. &#0187;Beraten&#0171; heißt hier, dass es eine Debatte mit vermutlich etwa zehn bis fünfzehn Redebeiträgen geben wird. Dazu kommen die einzelnen Änderungsanträge, die aufgerufen und abgestimmt werden, wenn sie nicht von vorneherein vom Antragsteller &#8211; hier dem Landesvorstand &#8211; übernommen werden. </p>
<p>Die <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LA_Mannheim/1.__Versendung.pdf">Tagesordnung</a> für den Antrag sieht wie folgt aus:</p>
<blockquote><p>
<strong>TOP Grüne Netzpolitik: Digitale Teilhabe ermöglichen</strong><br />
Politische Rede des Landesvorstands: <strong>Chris Kühn </strong>(Landesvorsitzender)<br />
Rede: <strong>Constanze Kurz (</strong>Chaos Computer Club)</p>
<p>Vorstellung der Anträge und Aussprache mit Beiträgen von:<br />
<strong>Till Westermayer</strong> (KV Breisgau-Hochschwarzwald)<br />
<strong>Dr. Konstantin von Notz MdB </strong>(Sprecher für Netzpolitik der grünen Bundestagsfraktion)<br />
<strong>Jürgen Walter MdL </strong>(Medienpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion)<br />
<strong>N.N.</strong> (Grüne Jugend)<br />
Beschlussfassung
</p></blockquote>
<p>Änderungsanträge, die in der Tischvorlage des Parteitags erscheinen sollen, müssen bis zum 23.6., 12.00 Uhr in der grünen Landesgeschäftsstelle eingegangen sein. Antragsberechtigt sind grüne Orts- und Kreisvorstände, diverse grüne Gremien sowie mindestens zehn Mitglieder der baden-württembergischen Grünen.</p>
<p>Damit zurück zu meinem Vorschlag: ich würde mich freuen, wenn die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag dazu genutzt werden würde, Änderungsanträge zu diskutieren. Was ist ein Änderungsantrag? Letztlich der Wunsch, eine Textstelle im Antrag &#8211; gekennzeichnet durch Seitenzahl und Zeilennummer &#8211; durch einen anderen Text zu ergänzen oder zu ersetzen. Wenn hier sinnvolle Änderungsanträge zustande kommen, bin ich gerne bereit, mich darum zu kümmern, dass zehn Mitglieder zusammen kommen, die diese dann einbringen können. </p>
<p>Ich weiss, dass eine Kommentarfunktion ein ziemlich schlechtes Werkzeug für sowas ist. Lieber wäre mir eine Möglichkeit, den Antragstext wortgenau und kollaborativ zu annotieren. Aber da ich kein Werkzeug dafür kenne und keine Lust habe, extra ein Wiki aufzusetzen, bleibt es erstmal dabei, wenn niemand anderes hier noch initiativ wird. Wenn jemand gute Tools für die Funktion &#0187;Text wortgenau kollaborativ diskutieren&#0171; kennt &#8211; her damit.</p>
<p>Die Kommentarfunktion ist jetzt natürlich nicht nur dafür da, Änderungsanträge zu formulieren &#8211; sondern kann auch wie üblich zum Kommentieren und zur Diskussion genutzt werden. </p>
<p>Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass der Antrag sich explizit auf Baden-Württemberg hin orientiert, da wir als grüner Landesverband da unseren Tätigkeitsbereich haben. Zudem ist der Antrag eigentlich schon zu lang &#8211; knappe Änderungen sind also chancenreicher als wortreiche Elaborate.</p>
<p><strong>Damit zu den Essentials:</strong></p>
<p>- Als PDF ist der <a href="http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LA_Mannheim/NP_1_-_Gr%C3%BCne_Netzpolitik.pdfNP_1_-_Gr%C3%BCne_Netzpolitik.pdf">Antrag hier zu finden</a>. Oder am Ende dieses Blogeintrags als Scribd-Embedded-Objekt.</p>
<p>- Wer in der Kommentarfunktion Änderungsanträge vorschlagen möchte, kann dies gerne tun &#8211; am besten mit Bezug auf Seite und Zeilennummer (Bsp.: S. 2, Z. 42 &#8211; &#0187;Die Netzbetreiber dürfen nicht zu Türwächtern ..&#0171; werden &#8211; muss das nicht &#0187;Türwächter_innen&#0171; heißen?). </p>
<p>- Ich werde mich drum bemühen, sinnvolle* Änderungsanträge in den Parteitag einzubringen.</p>
<p>- Deadline für Änderungsanträge ist der 23.6. &#8211; und die UnterzeichnerInnen dafür müssen ja auch erst gefunden werden. Es bleiben also ungefähr 14 Tage.</p>
<p><a title="View NP_1_-_Gr%C3%BCne_Netzpolitik.pdfNP_1_-_Gr%C3%BCne_Netzpolitik on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/32526594/NP-1-Gr-C3-BCne-Netzpolitik-pdfNP-1-Gr-C3-BCne-Netzpolitik" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">Antragstext</a> <object id="doc_25698" name="doc_25698" height="600" width="600" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" ><param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"><param name="wmode" value="opaque"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="FlashVars" value="document_id=32526594&#038;access_key=key-vgcl90h53vc25z0nuhu&#038;page=1&#038;viewMode=list"><embed id="doc_25698" name="doc_25698" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=32526594&#038;access_key=key-vgcl90h53vc25z0nuhu&#038;page=1&#038;viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="600" width="600" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"></embed></object></p>
<p><i>Warum blogge ich das? Als Teil meines Experimentierens mit netzbezogenen Partizipationsformen.</i></p>
<p><small>* &#0187;Sinnvoll&#0171; &#8211; ich weiss, dass das eine ziemlich schwammige Formulierung ist. Zum einen habe ich keine Lust, mich verpflichtet zu fühlen, sowas wie &#0187;schreibt doch in Zeile 4 auf S. 1 rein &#8250;Nur die PIRATEN können diese Probleme lösen&#8249;.&#0171; voranzubringen &#8211; Änderungsanträge müssen den Rahmenbedingungen (grüner Antrag, Bezug auf BaWü, netzpolitische Positionierung, einigermaßen ausformuliert, realpolitisch geerdet genug, um über 10 MitunterstützerInnen zu finden) genügen, damit ich sie in die Antragbehandlung einbringe.</small></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2130&amp;ts=1280476621" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F04%2Fviele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg%2F&amp;linkname=Viele%20Augen%20sehen%20mehr%21%20%26%238211%3B%20Antrag%20zur%20gr%C3%BCnen%20Netzpolitik%20f%C3%BCr%20Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F04%2Fviele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg%2F&amp;linkname=Viele%20Augen%20sehen%20mehr%21%20%26%238211%3B%20Antrag%20zur%20gr%C3%BCnen%20Netzpolitik%20f%C3%BCr%20Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F04%2Fviele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg%2F&amp;linkname=Viele%20Augen%20sehen%20mehr%21%20%26%238211%3B%20Antrag%20zur%20gr%C3%BCnen%20Netzpolitik%20f%C3%BCr%20Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F04%2Fviele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg%2F&amp;linkname=Viele%20Augen%20sehen%20mehr%21%20%26%238211%3B%20Antrag%20zur%20gr%C3%BCnen%20Netzpolitik%20f%C3%BCr%20Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F04%2Fviele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg%2F&amp;linkname=Viele%20Augen%20sehen%20mehr%21%20%26%238211%3B%20Antrag%20zur%20gr%C3%BCnen%20Netzpolitik%20f%C3%BCr%20Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F06%2F04%2Fviele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg%2F&amp;linkname=Viele%20Augen%20sehen%20mehr%21%20%26%238211%3B%20Antrag%20zur%20gr%C3%BCnen%20Netzpolitik%20f%C3%BCr%20Baden-W%C3%BCrttemberg">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>In eigener Sache: &#0187;Service temporarily unavailable&#0171; &#8211; 503</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Strato nicht unbedingt die beste Lösung ist, um ein Wordpress-Blog zu hosten (zumindest mit einem der kleineren Pakete), weiss ich. Das äußert sich z.B. in dem doch recht lahmen Seitenaufbau. Trotzdem liegt mein Blog da seit geraumer Zeit, und die Schwelle, über einen Serverumzug nachzudenken, ist mir bisher zu hoch. 
Ein Problem, das im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Strato nicht unbedingt die beste Lösung ist, um ein Wordpress-Blog zu hosten (zumindest mit einem der kleineren Pakete), weiss ich. Das äußert sich z.B. in dem doch recht lahmen Seitenaufbau. Trotzdem liegt mein Blog da seit geraumer Zeit, und die Schwelle, über einen Serverumzug nachzudenken, ist mir bisher zu hoch. </p>
<p>Ein Problem, das im Zusammenhang mit Strato oft berichtet wird, ist der &#0187;Fehler 503 &#8211; Service temporarily unavilable&#0171;. Bisher dachte ich, dass das eben schlicht ein Zeichen von Überlastung ist &#8211; zuviele Zugriffe parallel, zu wenig parallele Datenbankverbindungen möglich oder so. Henning hat mir jetzt berichtet, dass er beim Kommentieren reproduzierbar diesen Fehler bekommt &#8211; während andere in der gleichen Zeit kommentieren konnten. Seltsam! </p>
<p>Mit ein wenig Googlen bin ich auf eine möglich <a href="http://www.wpupdate.de/strato-und-der-503-error">Lösung</a> gekommen: im Bereich &#0187;ServerSide Security&#0171; unter den Paket-Einstellungen ist (automatisch) ein lernender Spam-Filter für &#0187;Gästebucheinträge&#0171; aktiviert. Der scheint manchmal ein bißchen übereifrig zu sein &#8211; zudem kann Wordpress selbst ganz gut mit Spam umgehen. Ich habe diesen Filter jetzt deaktiviert und hoffe, dass das die 503-Quote ein wenig senkt.</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2095&amp;ts=1280476621" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F27%2Fin-eigener-sache-service-temporarily-unavailable-503%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20%26%230187%3BService%20temporarily%20unavailable%26%230171%3B%20%26%238211%3B%20503" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F27%2Fin-eigener-sache-service-temporarily-unavailable-503%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20%26%230187%3BService%20temporarily%20unavailable%26%230171%3B%20%26%238211%3B%20503" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F27%2Fin-eigener-sache-service-temporarily-unavailable-503%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20%26%230187%3BService%20temporarily%20unavailable%26%230171%3B%20%26%238211%3B%20503" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F27%2Fin-eigener-sache-service-temporarily-unavailable-503%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20%26%230187%3BService%20temporarily%20unavailable%26%230171%3B%20%26%238211%3B%20503" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F27%2Fin-eigener-sache-service-temporarily-unavailable-503%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20%26%230187%3BService%20temporarily%20unavailable%26%230171%3B%20%26%238211%3B%20503" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F27%2Fin-eigener-sache-service-temporarily-unavailable-503%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20%26%230187%3BService%20temporarily%20unavailable%26%230171%3B%20%26%238211%3B%20503">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>In eigener Sache: Flattr</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/05/19/in-eigener-sache-flattr/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 20:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener sache]]></category>
		<category><![CDATA[micropayment]]></category>
		<category><![CDATA[monetarisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Flattr ist ein Versuch, freiwillige Micropayments für Blogbeiträge etc. zu etablieren: wer bei Flattr Mitglied wird, zahlt eine gewisse Monatsgebühr (bisher zwischen 2 und 20 €) und kann dann auf die Flattr-Buttons klicken, die in Blogs, aber auch für andere Inhalte eingebunden werden können. Die eigene Monatsgebühr wird auf alle in einem Monat angeklickten Beiträge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flattr.com/">Flattr</a> ist ein Versuch, freiwillige Micropayments für Blogbeiträge etc. zu etablieren: wer bei Flattr Mitglied wird, zahlt eine gewisse Monatsgebühr (bisher zwischen 2 und 20 €) und kann dann auf die Flattr-Buttons klicken, die in Blogs, aber auch für andere Inhalte eingebunden werden können. Die eigene Monatsgebühr wird auf alle in einem Monat angeklickten Beiträge umgelegt (wenn ich 10 Sachen angeklickt habe, und 2 € zahle, kriegt jede 20 Cent). Gleichzeitig gibt es entsprechend Geld für eigene Inhalte, die von anderen Flattr-NutzerInnen angeklickt worden sind. Ein bißchen mehr Hintergrund gibt es bei <a href="http://www.spreeblick.com/2010/05/18/spreeblick-mit-flattr/">Spreeblick</a>.</p>
<p>Das ganze ist in der Beta-Phase, und viele sind noch ein bißchen skeptisch, wie und ob das den funktioniert. Ich auch. Ich habe jetzt trotzdem mal um eine Einladung gebettelt, und heute dann Flattr in mein Blog eingebaut. Nicht in der Hoffnung auf große finanzielle Erträge, sondern zum Ausprobieren. </p>
<p>Das Einbauen ging einigermaßen einfach: es gibt ein offizielles Plugin für Wordpress, das auch mit Wordpress 2.8.4 zu funktionieren scheint (obwohl es offiziell erst für die neuere Version 2.9 freigegeben ist). Beim automatischen Anfügen der Buttons gab es Konflikte mit anderen Plugins, deswegen sind diese in den Seitentemplates von Hand eingefügt. Daneben habe ich noch einen Button für mein Blog als ganzes angelegt (ganz unten in der Seitenleiste unter &#0187;Kaffeekasse&#0171;).</p>
<p>Die Buttons funktionieren so, dass sie nur von anderen Flattr-Mitgliedern angeklickt werden können. Beim ersten Mal, dass ein Button erfolgreich angeklickt wurde, wird eine Meldung an Flattr geschickt, die dort den Beitrag samt URL anlegt (wäre schön, wenn das bei der VG Wort auch so einfach ginge &#8211; Plugin?). </p>
<p>Wer Javascript ausgeschaltet hat, oder mein Blog per RSS-Feed liest, bekommt von dem ganzen nichts mit. Und wer Anerkennung aussprechen will, das aber nicht mit Geld verknüpfen möchte (eine philosophisch spannende Frage, dieser Zusammenhang), kann auch einfach auf den &#0187;Like&#0171;-Button (das kleine Gesicht unter jedem Beitrag) klicken. Der zählt lokal die beliebtesten Beiträge und hat auch nichts mit dem derzeit diskutierten Facebook-Like-It-Button zu tun. Den einzubauen war mir dann doch zu blöd.</p>
<p align=center>* * *</p>
<p>Flattr <a href="http://spreadsheets.google.com/pub?key=0At7ig1ppc0tedGZyZkl0cDZrMEpVdUtwRlpPeEZDakE&#038;hl=de&#038;single=true&#038;gid=0&#038;output=html">transparent</a> machen: </p>
<p><iframe height="130%" width="600" src="http://spreadsheets.google.com/pub?key=0At7ig1ppc0tedGZyZkl0cDZrMEpVdUtwRlpPeEZDakE&#038;hl=de&#038;single=true&#038;gid=0&#038;output=html" /><br />
<a href="http://spreadsheets.google.com/pub?key=0At7ig1ppc0tedGZyZkl0cDZrMEpVdUtwRlpPeEZDakE&#038;hl=de&#038;single=true&#038;gid=0&#038;output=html">Hier kann &#8211; jeweils zum Monatsende aktualisiert &#8211; nachgeschaut werden, ob/was mir Flattr bringt</a><br />
</iframe></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2056&amp;ts=1280476621" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F19%2Fin-eigener-sache-flattr%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20Flattr" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F19%2Fin-eigener-sache-flattr%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20Flattr" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F19%2Fin-eigener-sache-flattr%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20Flattr" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F19%2Fin-eigener-sache-flattr%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20Flattr" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F19%2Fin-eigener-sache-flattr%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20Flattr" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F05%2F19%2Fin-eigener-sache-flattr%2F&amp;linkname=In%20eigener%20Sache%3A%20Flattr">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz: danah boyd zu Facebook</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 21:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja da und da ein bißchen was dazu geschrieben, wofür Facebook genutzt wird, und warum es trotz aller Datenschutzbedenken weiterhin von vielen verwendet wird. Mit den neusten Entwicklungen bin ich mir da gar nicht mehr so sicher &#8211; dass &#0187;How to delete my facebook account&#0171; ganz oben unter den Google-Suchanfragen rangiert, ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/04/09/die-sache-mit-facebook/">da</a> und <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/04/16/nicht-ganz-so-kleiner-nachtrag-zum-facebook-text/">da</a> ein bißchen was dazu geschrieben, wofür Facebook genutzt wird, und warum es trotz aller Datenschutzbedenken weiterhin von vielen verwendet wird. Mit den neusten Entwicklungen bin ich mir da gar nicht mehr so sicher &#8211; dass &#0187;How to delete my facebook account&#0171; ganz oben unter den Google-Suchanfragen rangiert, ist ein Zeichen für eine gewisse Trendwende. </p>
<p>Wie dem auch sei: gestern und heute hat die Netzwissenschaftlerin <a href="http://www.danah.org/">danah boyd</a> zwei lange Blogbeiträge zu Facebook &#8211; sie hat u.a. dazu geforscht &#8211; veröffentlicht, die auf jeden Fall gelesen werden müssen.</p>
<p><a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2010/05/14/facebook-and-radical-transparency-a-rant.html">Facebook and &#0187;radical transparency&#0171; (a rant)</a><br /><small>The battle that is underway is not a battle over the future of privacy and publicity. It’s a battle over choice and informed consent. It’s unfolding because people are being duped, tricked, coerced, and confused into doing things where they don’t understand the consequences. Facebook keeps saying that it gives users choices, but that is completely unfair. It gives users the illusion of choice and hides the details away from them &#0187;for their own good.&#0171;</small></p>
<p><a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2010/05/15/facebook-is-a-utility-utilities-get-regulated.html">Facebook is a utility; utilities get regulated</a><br /><small>I hate all of the utilities in my life. Venomous hatred. And because they’re monopolies, they feel no need to make me appreciate them. Cuz they know that I’m not going to give up water, power, sewage, or the Internet out of spite. Nor will most people give up Facebook, regardless of how much they grow to hate them.</small></p>
<div class='wp_likes' id='wp_likes_post-2042'><a class='like' href="javascript:wp_likes.like(2042);" title='' ><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/uploads/wordpress-like3.png" alt='' border='0'/>Dieser Eintrag gefällt mir!</a><span class='text'></span>
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		<title>Blogbezogene Hinweise</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/05/14/blogbezogene-hinweise/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 06:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. möchte ich drauf aufmerksam machen, dass ich meine Blogroll (naja, große Teile, ich bin jetzt erstmal von den Blogs ausgegangen, die ich relativ regelmäßig lese) auf eine eigene Unterseite ausgelagert habe. Die steht hier:
Blogroll-Sammelseite
Falls wer reingucken möchte und Anmerkungen dazu hat, nehme ich die gerne entgegen.* Der Topos &#0187;Nachhaltigkeit&#0171; fehlt noch völlig (da verweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. möchte ich drauf aufmerksam machen, dass ich meine Blogroll (naja, große Teile, ich bin jetzt erstmal von den Blogs ausgegangen, die ich relativ regelmäßig lese) auf eine eigene Unterseite ausgelagert habe. Die steht hier:</p>
<p><a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/blogroll-sammlung/">Blogroll-Sammelseite</a></p>
<p>Falls wer reingucken möchte und Anmerkungen dazu hat, nehme ich die gerne entgegen.* Der Topos &#0187;Nachhaltigkeit&#0171; fehlt noch völlig (da verweise ich doch gleich mal auf die <a href="http://bioemma.de/nachhaltige-blogs-und-journale/">Bio-Emma-Liste</a>). Aber wer Blogs zu Science Fiction, Netzpolitik oder mit und von Grünen lesen will, findet auf der Sammelseite schon einiges.</p>
<p>Ich denke auch noch drüber nach, auf der Seite jeweils einen halben Satz Kommentar zu jedem Blog zu schreiben.</p>
<p>2. Falls jemand hier Erfahrungen mit Flattr gemacht hat, würden mich die interessieren. Bringt das was (mal abgesehen vom Gefühl, eine gute Idee gleich von Anfang an zu unterstützen)?</p>
<p><small>* Auch im Sinne von: &#0187;Was, du liest xyz nicht? Unbedingt nachholen!&#0171;.</small></p>
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		<title>In eigener Sache: Blogroll</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/04/20/in-eigener-sache-blogroll/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 09:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe meine Blogroll mal in den Wordpress-Innereien zwischengelagert. Rausgeworfen hatte ich sie gestern aus Platzgründen &#8211; und bin dann, angeregt auch durch Henning &#8211; ins Grübeln gekommen, ob eine Blogroll sinnvoll ist, wenn ja, was für eine, und wer da drauf stehen soll. Auch ein kleiner Poll dazu war nicht sonderlich aussagekräftig.
Letztlich will ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe meine Blogroll mal in den Wordpress-Innereien zwischengelagert. Rausgeworfen hatte ich sie gestern aus Platzgründen &#8211; und bin dann, angeregt auch durch Henning &#8211; ins Grübeln gekommen, ob eine Blogroll sinnvoll ist, wenn ja, was für eine, und wer da drauf stehen soll. Auch ein kleiner <a href="http://twtpoll.com/62ctky">Poll</a> dazu war nicht sonderlich aussagekräftig.</p>
<p>Letztlich will ich glaube ich eine gut kuratierte Blogroll &#8211; sagen wir mal, nach den Kriterien &#0187;lese ich tatsächlich&#0171;, &#0187;ist auch für andere spannend&#0171;, &#0187;ist aktiv&#0171; und &#0187;ist vielleicht noch nicht allen bekannt&#0171;. Sagen wir mal, sortiert nach Punkten wie &#0187;Freiburg&#0171;, &#0187;Grüne Politik&#0171;, &#0187;Netzpolitik&#0171;, &#0187;Wissenschaft&#0171; und &#0187;Science Fiction&#0171; mit jeweils maximal fünf Einträgen. Das wären dann auch schon wieder 25 Links. Hmm. </p>
<p>Jedenfalls: hier wäre jetzt Gelegenheit für euch, liebe LeserInnen, mir 1. mitzuteilen, ob eine Blogroll notwendig ist, und wenn ja, was für eine, und 2. Blogs vorzuschlagen, die den oben stehenden Kriterien entsprechen und <i>unbedingt</i> aufgenommen werden sollten (Eigenvorschläge sind auch ok, wenn gut begründet). </p>
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		</item>
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		<title>Nicht ganz so kleiner Nachtrag zum Facebook-Text</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/04/16/nicht-ganz-so-kleiner-nachtrag-zum-facebook-text/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 08:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Zu meinem Facebook-Text ist mir gerade noch ein Nachtrag eingefallen. Es gäbe auch netzpolitisch noch einiges dazu zu sagen, dass aber ein anderes Mal. 
Eine These dort war ja, dass &#0187;social networks&#0171; letztlich aus ich überlappenden Teilöffentlichkeiten bestehen. Anders gesagt: jede/r hat dort seine oder ihre &#0187;private Öffentlichkeit&#0171;. Das lässt sich aber auch andersherum betrachten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/3017438460/" title="Convention foyer by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3032/3017438460_859b47fc2c.jpg" width="500" height="333" alt="Convention foyer" /></a></p>
<p><img align="right" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/2a0e9320b0614734b162d6415357fc19" width="1" height="1" alt="">Zu <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/04/09/die-sache-mit-facebook/">meinem Facebook-Text</a> ist mir gerade noch ein Nachtrag eingefallen. Es gäbe auch netzpolitisch noch einiges dazu zu sagen, dass aber ein anderes Mal. </p>
<p>Eine These dort war ja, dass &#0187;social networks&#0171; letztlich aus ich überlappenden Teilöffentlichkeiten bestehen. Anders gesagt: jede/r hat dort seine oder ihre &#0187;private Öffentlichkeit&#0171;. Das lässt sich aber auch andersherum betrachten. Hilfreich ist dazu Goffmanns Bild von der Vorder- und der Hinterbühne. Goffman beschreibt, dass es je nach Rahmung der sozialen Interaktion unterschiedliche Interaktionsregeln gibt. Typisches Beispiel: im Parlament (Vorderbühne) hauen die PolitikerInnen verbal aufeinander ein, beim Parlamentsabend (Hinterbühne) trinken sie dann trotzdem gemeinsam ein Bier. Etwas moderner ausgedrückt: die kommunikationsrelevanten sozialen Praktiken sind situativ eingebettet, und es lässt sich recht klar zwischen Praxisbündeln für &#0187;öffentliche&#0171; und für &#0187;private&#0171; Sphären unterscheiden.</p>
<p>Ich habe mich jetzt gefragt, was Facebook eigentlich für eine Bühne ist. Die Antwort ist ein klares &#0187;kommt drauf an&#0171;. Facebook kann sowohl Vorder- wie auch Hinterbühne sein, und ist manchmal für ein und diesselbe Person beides. Es koexistieren also verschiedene kommunikative Praktiken. Beispiel (um bei der Politik zu bleiben): eine Politikerin inszeniert sich hier als thematische Expertin (Vorderbühne) für ihre große &#0187;private Öffentlichkeit&#0171; &#8211; ein anderer Politiker nutzt Facebook als Forum &#0187;öffentlicher Privatheit&#0171; (Hinterbühne) und kommuniziert dort über Bahnverspätungen, seine Erkältung oder den Ärger über unaufschiebbare Termine. Beide Statusmeldungen können kurz hintereinander von einem Nutzer oder einer Nutzerin gelesen werden.</p>
<p>Anders gesagt: Facebook verwirrt die Unterscheidung zwischen Vorder- und Hinterbühne. Damit ist Facebook nicht alleine (hier kommt mir sowohl Sennett in den Sinn, der über soviel Intimitätsverlust vermutlich die Hände über den Kopf zusammenschlagen würde, als auch andere Beispiele, an denen die klare situative Rahmung versagt: das reicht von &#0187;Big Brother&#0171; und &#0187;geskripteten Dokumentarfilmen&#0171; als Beispielen für klar inszenierte öffentliche Privatheit bis hin zu der Frage, ob eigentlich Arbeitsplätze Vorder- oder Hinterbühnen sind &#8211; aus dem Büro, das gerade noch Hinterbühne war, wird beim Eintreten der Kundin plötzlich eine komplett andere Situation. Auch hier als Koexistenz unterschiedlicher Bündel kommunikativer Praktiken und Erwartungen).</p>
<p>Etwas weiter gedacht: Facebook verwirrt nicht nur die Unterscheidung zwischen &#0187;privat&#0171; und &#0187;öffentlich&#0171;, sondern kann sogar dazu genutzt werden, durch die teilöffentliche Inszenierung von Privatheit den Anschein von Authentizität zu erwecken. Der Politiker, der dort über Zugverspätungen redet, macht dies vielleicht, um seinem Ärger darüber, schon wieder warten zu müssen, Luft zu machen. Vielleicht macht er es aber auch, um ganz andere Dinge zu kommunizieren (oder bewirkt dies zumindest zugleich) : &#0187;ich fahre auch nur mit dem Zug&#0171;, &#0187;ich bin ökologisch&#0171;, &#0187;wir sind uns da ganz ähnlich&#0171;, &#0187;ihr könnt an dem teilhaben, was mich bewegt&#0171;. Es überschneiden sich bei Facebook etc. also nicht nur Nutzungspraktiken, die der Unterscheidung privat/öffentlich unterliegen, sondern auch Nutzungspraktiken, die der Unterscheidung authentisch/künstlich unterliegen. </p>
<p>Wie gesagt: das ist nicht unbedingt etwas, was nur Facebook und andere soziale Netzwerke betrifft. Auch andere halb-öffentliche Orte sind ähnlichen Überschneidungen heterogener Praxisbündel ausgesetzt. Es hilft vielleicht, Facebook etc. dabei weniger als einen Ort zu betrachten, sondern eher als Infrastruktur bzw. als Medium. Auch im Medium &#0187;E-Mail&#0171; oder &#0187;Brief&#0171; können sowohl private wie auch öffentliche Kommunikationen stattfinden. Möglicherweise sogar in direkte zeitlicher Abfolge zwischen identischen KommunikationsteilnehmerInnen. Anders als bei diesen Medien ist aber bei social networks die faktische und öffentlich sichtbare Interpenetration unterschiedlicher Stile und Praktiken. Auch in meiner Mailbox mischen sich private und öffentliche, authentische und künstlich inszenierte Mails. In den überlappenden Teilöffentlichkeiten sozialer Netzwerke stehen diese aber doch stärker miteinander verwoben dar. Zum sozialen Netzwerk kommt das Netz der Bezüge und Kommentierungen, das Querverbindungen zwischen unterschiedlichen Kommunikationspraktiken herstellt.</p>
<p>Verwirrrend wird es daher dann, wenn &#8211; und da scheinen mir die metakommunikativen Praktiken in social networks noch nicht ganz ausgereift &#8211; NutzerInnen nicht wissen, womit sie es zu tun haben. Wenn also die beobachteten Kommunikationspraktiken und die daran gerichteten Erwartungen nicht übereinstimmen. Wenn die professionell-öffentliche Politikerinnen-Kommunikation mit authentisch-privaten Kommentaren versehen wird, die die Inszenierung stören. Oder wenn PolitikerInnen, die Facebook als teilöffentliches Medium betrachten, das beispielsweise für einen Wahlkampf genutzt werden kann, nach der Wahl aufhören, zu twittern und Facebook zu nutzen, und die vorher der authentischen Person zugeschriebene Aufrechterhaltung der Kommunikation nun plötzlich umkippt und entsprechende Erwartungen enttäuscht werden.</p>
<p>(Gleiches gilt natürlich ebenso, wenn nicht PolitikerInnen und der Wahlkampf betrachtet werden, sondern beispielsweise ebenso für Stars und für Unternehmen oder andere Organisationen, deren Angehörige sich als privat und authentisch inszenieren &#8211; und dann eine große Erwartungsenttäuschung produzieren, wenn diese Inszenierung nicht aufrecht erhalten werden kann.)</p>
<p>Literatur<br />
<small>Goffman, Erving (1971): Verhalten in sozialen Situationen. Strukturen und Regeln der Interaktion im öffentlichen Raum. Gütersloh: Bertelsmann. </p>
<p>Goffman, Erving (1998 [1969]): Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag. München / Zürich: Pieper. </p>
<p>Schatzki, Theodore R. (1996): Social Practices. A Wittgensteinian Approach to Human Activity and the Social. Cambridge: Cambridge University Press. </p>
<p>Sennett, Richard (1996): Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität. Frankfurt am Main: Fischer.<br />
</small></p>
<p><i>Warum blogge ich das? Weil mir das heute morgen &#8211; unter der Dusche &#8211; so einfiel und mir dann keine Ruhe gelassen hat.</i></p>
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		<title>Die Sache mit Facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 11:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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Facebook ändert mal wieder die Geschäftsbedingungen &#8211; diesmal nicht still und heimlich, sondern im &#0187;Dialog mit der Community&#0171;. Im Kern geht es dabei darum, an wen Facebook Daten ungefragt weitergeben darf. Als Datenschutzzuckerle gibt es dann &#0187;Opt-out&#0171;-Möglichkeiten &#8211; wie auch heute schon bei den sogenannten Privacy-Einstellungen. Anders gesagt: die Voreinstellung ist die, dass die bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/2539327934/" title="Phone by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2281/2539327934_a565759029.jpg" width="500" height="333" alt="Phone" /></a></p>
<p><img align="right" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/36b195daab8c415195e1809a3a4e84e8" width="1" height="1" alt="">Facebook ändert mal wieder die Geschäftsbedingungen &#8211; diesmal nicht still und heimlich, sondern im <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=379388037130">&#0187;Dialog mit der Community&#0171;</a>. Im Kern geht es dabei darum, an wen Facebook Daten ungefragt weitergeben darf. Als Datenschutzzuckerle gibt es dann &#0187;Opt-out&#0171;-Möglichkeiten &#8211; wie auch heute schon bei den sogenannten Privacy-Einstellungen. Anders gesagt: die Voreinstellung ist die, dass die bei Facebook gespeicherten Nutzerdaten mehr oder weniger öffentlich sichtbar sind, und dass sie an &#8211; ausgewählte &#8211; Dritte weitergegeben werden. Wer das nicht will, muss seine oder ihre <a href="http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&#038;ref=mb">Einstellungen ändern</a> (wie das Schritt für Schritt geht, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,667331-6,00.html">steht hier</a>).</p>
<p>Das kommt in Deutschland nicht gut an (siehe auch <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/datenschutz-als-chance.html">dieses Interview</a> mit Falk Lüke, Verbraucherzentrale). Die Stiftung Warentest bewertet Facebook hinsichtlich des Datenschutzes jetzt schon mit schlechten Noten. Die Landwirtschaftsministerin &#8211; die, wenn ich mich recht erinnere, aufgrund einer der letzten grünen Amtshandlungen in der vorletzten Legislaturperiode im Verbraucherschutzbereich auch für Verbraucherschutz im Netz zuständig ist &#8211; die Ministerin Aigner also <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,687498,00.html">schreibt deswegen einen offenen Brief</a> und droht mit Ausdruck^wAustritt, sollte sich nichts ändern. Das ist in der sogenannten Community gleich mal auf <a href="http://www.seheichmichgezwungen.de/">breiten Anklang</a> gestoßen. PolitikerInnen der Grünen, der Linken und der SPD rufen dagegen innerhalb von Facebook zu <a href="http://www.facebook.com/home.php?tab=2#!/group.php?gid=112043458820354">Facebook Privacy Control Now!</a> auf, recht stylish und mit Aktionsideen. Also das Grundprinzip der symbolischen direkten Aktion. Was ist davon zu halten?<br />
<span id="more-1871"></span><br />
Während ich es durchaus sinnvoll finde, durch schlechte Noten, offene Briefe und Aktionen wie Privacy Now auf das Problem aufmerksam zu machen &#8211; und es natürlich nicht ausreicht, sondern letztlich politische Schritte stattfinden müssen, aber dazu wie zu der Frage, was eigentlich das Problem ist, gleich mehr &#8211; bezieht der CCC hier eine Position der Fundamentalopposition. Zumindest, wenn die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,687498,00.html">bei Spiegel Online</a> zusammengefassten Aussagen so stimmen &#8211; noch weiter komprimiert und auf den Punkt gebracht: wer seine oder ihre Daten einer Datenkrake in die Hand gibt, ist doch eh selbst schuld.</p>
<p>Damit wären wir beim Problem. Denn natürlich hat der CCC recht. Trotzdem sind soziale Netzwerke in kürzester Zeit zu einer sehr beliebten Kommunikationsplattform geworden. Das betrifft jetzt nicht nur Facebook, sondern alles von Wer-kennt-wen über die Vz-Gruppe bis hin zu XING &#038; Co. All diese Plattformen haben gemeinsam, dass sie privat organisierte und marktwirtschaftlich finanzierte Netzwerkräume bereitstellen, die jedoch faktisch als zumindest semi-öffentliche Infrastruktur wahrgenommen werden. </p>
<h3>Was es bedeutet, bei Facebook zu sein</h3>
<p>Bei Facebook zu sein, heißt eben nicht, einem Klub beizutreten (auch wenn das den faktischen Geschäftsbeziehungen eigentlich eher entspricht), sondern vermittelt ein Gefühl irgendwo zwischen Marktplatz, Pausenhof und interaktivem Telefonbuch. Und das sind alles öffentliche Orte. Dies gilt insbesondere für die großen, nicht spezialisierten Netzwerke. </p>
<p>Gleichzeitig &#8211; und das ist eine strukturelle Besonderheit sozialer Medien &#8211; sind diese weitgehend netzwerkförmig organisiert; möglicherweise als homologe Entwicklung zur Netzwerkstruktur spätmoderner Gesellschaften im Sinne Castells. Jedenfalls bilden die &#0187;friends&#0171; und &#0187;friends of friends&#0171; sich überlappende Scheinwerferkegel der vernetzten Sichtbarkeit, die &#8211; je nach Aktivität und Vernetztheit &#8211; im direkten Fall ein paar hundert Personen umfassen, im Fall der &#0187;friends of friends&#0171; einige tausend oder gar zehntausend Personen (XING schreibt diese Zahlen immer so schön dazu &#8211; dort habe ich beispielsweise 217 direkte Kontakte, 24759 Kontakte von Kontakten, und 1,2 Mio. Kontakte von Kontakten von Kontakten). Je mehr &#0187;Hubs&#0171; (stark vernetzte Knoten) im Sinne von Barabási bei den Kontakten dabei sind, desto schneller wachsen die Zahlen der Freundesfreunde. Ein Beispiel für solche Netzwerkknoten sind, um bei Facebook zu bleiben, prominente grüne PolitikerInnen mit, die den Kreis der &#0187;Freundesfreunde&#0171; schnell erweitern. Beispielsweise hat <a href="http://www.facebook.com/#!/beckstage?ref=ts">Volker Beck</a> bei Facebook 2973 &#0187;Freunde&#0171;. </p>
<p>Warum dieser kleine Exkurs in die Small-World-Theorie? Meine Statusupdates bei Facebooks sind nicht weltweit sichtbar, sondern nur für &#0187;friends of friends&#0171;. Mit einigen stark vernetzten Knoten in meinem &#0187;Freundeskreis&#0171; heißt das, dass potenziell mehrere zehntausend Menschen sehen, was ich z.B. über den Kauf von Blumenerde, Kinderanekdoten oder politische Meinungen schreibe. Gleichzeitig sind diese großen netzwerkförmigen Teilöffentlichkeiten nur ein Bruchteil der <a href="http://www.facebook.com/press/info.php?statistics">400 Millionen aktiven NutzerInnen</a> von Facebook. </p>
<p>Als Zwischenfazit möchte ich erstmal festhalten, dass es sich bei Facebook (und bei ähnlichen großen sozialen Netzwerken) um sich überlappende soziale Räume handelt. Bei durchschnittlich <a href="http://www.facebook.com/press/info.php?statistics">130 &#0187;friends&#0171; pro NutzerIn</a>, und der Annahme, dass sich die direkten Nutzerkreise zu fünfzig Prozent überlappen, wären dies also über den Daumen gepeilt 9000 &#0187;friends of friends&#0171; je NutzerIn. Als &#0187;Kommunikationsraum&#0171; wahrgenommen werden davon vermutlich vor allem die direkten Kontakte. Wer bei Facebook seinen Status updatet, hat also das Gefühl, mit durchschnittlich 130 Personen aus dem eher engeren Freundeskreis zu kommunizieren, ist &#8211; selbst bei der Freigabe &#0187;friends of friends&#0171; &#8211; bereits für ein paar tausend Personen sichtbar und &#8211; um zur Politik und dem CCC zurückzukommen &#8211; macht eigentlich etwas ganz anderes, nämlich eine große Data-Mininig-Machine mit persönlichen Vorlieben und Eigenheiten zu füttern. </p>
<p>Ich hatte bei Twitter (und damit automatisch auch bei Facebook) <a href="http://twitter.com/_tillwe_/statuses/11872878909">gefragt</a>, warum Menschen Facebook nutzen. Darauf haben mir drei Leute geantwortet, und die Antworten finde ich durchaus aufschlussreich. Sie ersetzen natürlich keine Netzethnographie, wie sie ja durchaus auch betrieben wird, aber sie sagen etwas daraus aus, wozu Facebook eigentlich da ist, und warum es genutzt wird, obwohl es Datenschutzbedenken, das Gefühl, sich einer Krake auszuliefern und all so was gibt.</p>
<p>Erste Antwort: um Kontakt mit meiner riesigen Familie zu halten, der sonst eher schwierig herzustellen wäre. </p>
<p>Zweite Antwort: um &#0187;elegant&#0171; mitzukriegen, was so abgeht &#8211; nämlich bei Freunden und KollegInnen aus dem Studium. Gleichzeitig &#0187;leider&#0171; aber auch, um mitzukriegen, was PolitikerInnen äußern, die über andere Kanäle nicht kommunizieren.</p>
<p>Dritte Antwort: Facebook ist wie Kneipe, ohne den Hintern hochkriegen zu müssen. </p>
<p>In allen drei Fällen geht es um echte soziale Kommunikation, um soziale Zusammenhänge, die heute nicht mehr an einem Ort festgemacht sind, sondern über Räume und Zeitzonen verstreut sind. Aus dieser Perspektive ist Facebook ein Resonanzraum, in dem Tratsch und Neuigkeiten aus mehr oder weniger bestehenden sozialen Zusammenhängen ihr Echo finden. Auch Politik lebt von solchen Resonanzräumen &#8211; nur dass es nicht notwendig ist, das Parteitagsfoyers oder die Stammkneipe aufzusuchen, sondern dass das Echo jetzt direkt an den Bildschirm geliefert wird. Es geht also um die Aufrechterhaltung von Kontakten in (diesmal soziologisch gesprochen) den sozialen Netzwerken, um das Auf-dem-Laufenden-Bleiben in der eigenen sozialen Sphäre, und nicht zuletzt um einen gewissen Unterhaltungswert (Stammtisch). </p>
<h3>Was für die Pflege von weak ties in Kauf genommen wird</h3>
<p>Der Mehrwert, den Facebook (und ähnliche Netzwerke, so sie nur für die jeweilige soziale Sphäre genügend groß sind), liefert, ist also die triviale Nebenbeikommunikation, die aber ganz entscheidend zur Fortführung der sozialen Konstruktion beiträgt, in Netze, Gruppen und imaginäre Gemeinschaften eingebunden zu sein. Oder anders gesagt: Facebook ist ein Tool zur computerunterstützen Pflege von &#0187;weak ties&#0171; (was den einen oder anderen ganz engen Kontakt nicht ausschließt). Dass es bei Facebook eher um entferntere Kontakte geht, lässt sich anekdotisch z.B. daran festmachen, dass ich es als amüsant empfinde, wenn Facebook mir empfiehlt, doch wieder stärkeren Kontakt zu meiner Partnerin zu suchen &#8211; den haben wir tagtäglich, aber eben gerade nicht per &#0187;computer-mediated weak-tie care&#0171; (CMWC). </p>
<p>Damit sind wir schlussendlich beim Problem angelangt. Menschen nutzen Facebook primär nicht als Unterhaltungsmedium (auch wenn es gewisse Ähnlichkeiten zur para-sozialen Interaktion mit Soap-Charakteren geben mag, und der eine oder die andere gerne einmal Bauernhofmafia spielt), sondern als Infrastruktur zur Pflege raumzeitlich auseinandergezerrter sozialer Netzwerke. Der Mehrwert, dieses ganz grundlegende menschliche Bedürfnis zu erfüllen, nämlich das Gefühl vermittelt zu bekommen, Teil der als solche erlebten eigenen Gruppe zu sein, an deren Trivialkommunikation teilzuhaben, auf dem laufenden zu sein und bei Bedarf soziale Kontakte aktivieren zu können &#8211; der Mehrwert, dieses Bedürfnis in einer historisch neuen Situation durch Computerunterstützung zu erleichern (asynchron, unaufdringlich, multimedial), ist so hoch, dass dafür so ziemlich alles in Kauf genommen wird. Vermutlich wäre es ehrlicher, wenn dieser Mehrwert nicht durch Datenweitergabe, sondern durch ein Bezahlmodell erkauft würde (wobei ich nicht das Gefühl habe, dass z.B. das XING-Premium-Angebot so wahnsinnig gut läuft &#8230;). </p>
<p>Aus einem etwas anderen Blickwinkel: die großen sozialen Netzwerke sind gerade auch deswegen interessant sind, weil sie groß sind &#8211; weil sie zwar gut dazu geeignet sind, Teilöffentlichkeiten in einer sozialen Sphäre herzustellen, aber eben nicht, wie z.B. die Parteicommunities oder &#0187;Stay friends&#0171;, auf eine Sphäre beschränkt sind, sondern übergreifende weak ties unterstützen. Insofern gibt es eine natürliche Tendenz hin zum Oligopol &#8211; aufzuhalten wohl nur durch technische Vernetzungen über einzelne, konkurrierende soziale Netzwerkangebote hinweg. </p>
<h3>Und die Alternative?</h3>
<p>Hier liegen vermutlich auch die Visionen des CCC &#8211; wer den Mehrwert der weiträumigen Kontaktpflege haben will, soll doch bitte dezentrale und echt freie Lösungen nutzen, statt sich in die Fänge einer Firma zu begeben. Auf dem Papier klingt die Strategie, kommerzielle lock-ins zu vermeiden, gut. Faktisch funktioniert sie aber nicht, oder jedenfalls nur als Nischenlösung. Dann liegt aber nicht nur der Komfortvorteil, sondern auch der Größenvorteil auf der anderen Seite. Selbst wenn immer wieder darüber geschimpft wird, dass Facebook lahmt &#8211; das Wurzelwerk ist noch viel schlimmer, und wer keinen eigenen Server betreiben möchte, um Kontakt zu seiner Familie zu halten oder den Stammtisch an den Schreibtisch zu holen, steht in der Technoutopie einer freien Gesellschaft schnell blöd da. </p>
<p>Es wird also, so bitter das ist, vermutlich dabei bleiben, dass die Infrastruktur zur weiträumigen Kontaktpflege kommerziell bereitgestellt wird. Auch die Variante, soziale Netzwerke als echte öffentliche Räume anzubieten &#8211; der Pausenhof der Internetautobahn, quasi &#8211; ist vermutlich zum Scheitern verurteilt, insofern die algorithmische Kompetenz anderswo sitzt. Oder erinnert sich noch jemand an die durch die EU organisierte und finanzierte öffentlich-rechtliche Konkurrenz zu Google? </p>
<p>Diese Situation heißt aber nun nicht, dass die Anbieter machen und lassen können, was sie wollen. Hier ist vielmehr Netzpolitik in einem ernst gemeinten Sinn gefragt: nämlich als Notwendigkeit, die privat angebotene Infrastruktur sozialer Netzwerke politisch zu regulieren &#8211; ohne sie dabei kaputt zu machen. Stichworte sind hier die Durchsetzung von Datenschutz, Verbraucherrechte, aber auch die Garantie gewisser offener Standards. Vielleicht auch sowas wie ein Recht, die eigenen Daten mitnehmen zu können &#8211; oder sie umzuziehen &#8211;, wenn eine Plattform verlassen wird. Gleichzeitig stößt Netzpolitik damit auf das Dilemma, auf das sie fasst immer stößt &#8211; das Netz ist global, der Nationalstaat lokal. Es geht also auch darum, Lösungen zu finden, die unterschiedliche rechtliche und kulturelle Standards erlauben, aber trotzdem transnationale Kontakte und Kommunikationen ermöglichen und fördern. Letztlich liegt hier der Kern der Sache. Dass der politische Lösungsapparat in Gang gesetzt ist &#8211; Stichwort Enquete &#8211; ist hier nur gut. </p>
<p><i>Warum blogge ich das? Weil mir &#0187;Facebook ist böse&#0171; zu platt ist, und sich an der aktuellen Aufregung um die Datenschutzfrage bei Facebook schön zeigen lässt, dass Teilhabe an der digitalen Gesellschaft letztlich die Regulation von privat organisierten Infrastrukturen notwendig macht, die es bisher schlicht nicht gab.</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=1871&amp;ts=1280476622" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><a href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F09%2Fdie-sache-mit-facebook%2F&amp;linkname=Die%20Sache%20mit%20Facebook" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/delicious?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F09%2Fdie-sache-mit-facebook%2F&amp;linkname=Die%20Sache%20mit%20Facebook" title="Delicious" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/delicious.png" width="16" height="16" alt="Delicious"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/mister_wong?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F09%2Fdie-sache-mit-facebook%2F&amp;linkname=Die%20Sache%20mit%20Facebook" title="Mister-Wong" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/mister-wong.png" width="16" height="16" alt="Mister-Wong"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F09%2Fdie-sache-mit-facebook%2F&amp;linkname=Die%20Sache%20mit%20Facebook" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a> <a href="http://www.addtoany.com/add_to/google_bookmarks?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F09%2Fdie-sache-mit-facebook%2F&amp;linkname=Die%20Sache%20mit%20Facebook" title="Google Bookmarks" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/google.png" width="16" height="16" alt="Google Bookmarks"/></a> <a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fblog.till-westermayer.de%2Findex.php%2F2010%2F04%2F09%2Fdie-sache-mit-facebook%2F&amp;linkname=Die%20Sache%20mit%20Facebook">Weitergeben</a>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz: Wikipedia-Widerstandsbewegung</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/03/28/kurz-wikipedia-widerstandsbewegung/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 17:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja &#8211; ohne dort irgendwie aktiv zu sein &#8211; noch immer Administrator in der englischsprachigen Wikipedia. Heute lag dann eine diesbezügliche Mail in meinem Postfach:

Dear administrator,
We tried to get in contact with you almost a year ago, detailing our desires to utilise your account to help rid Wikipedia of the corruption and bureaucracy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja &#8211; ohne dort irgendwie aktiv zu sein &#8211; noch immer Administrator in der englischsprachigen Wikipedia. Heute lag dann eine diesbezügliche Mail in meinem Postfach:</p>
<blockquote><p>
Dear administrator,</p>
<p>We tried to get in contact with you almost a year ago, detailing our desires to utilise your account to help rid Wikipedia of the corruption and bureaucracy at every level that continues to plague it to this very day. We are hoping that, almost a year on, your circumstances may have changed and you may be more willing to aid us in achieving our goal. At the end of the day we all want the same thing &#8211; an encyclopedia that is informative and accurate, but one that is also run in a fair manner so all can contribute on an equitable level. As a reminder, here is an extract from our original message:</p>
<p>&#0187;We are currently expanding our portfolio of administrator accounts, and as yours remains dormant perhaps you could consider donating it to us &#8211; to do so will take you only two minutes: change the password (if desired) and then reply to this email with your login details. We&#8249;ll do the rest!&#0171;</p>
<p>Once more, thank you for your time and consideration, and naturally do not hesitate to contact us if you have any questions.</p>
<p>Kind Regards,</p>
<p>The Wikipedia Freedom Fighters
</p></blockquote>
<p>Auf deutsch: die &#0187;Wikipedia Freedom Fighters&#0171; sammeln Administrations-Accounts, um für &#0187;eine Enzyklopädie zu kämpfen, die informativ und genau ist, die aber auch in fairer Weise regiert (&#0187;to run&#0171;) wird, und es allen ermöglicht, gleichberechtigt dazu beizutragen.&#0171; Auch wenn ich die Wikipedia in der einen oder anderen Form durchaus <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2009/10/21/lang-ein-versuch-uber-wikipedia/">kritikwürdig finde</a> &#8211; eine Widerstandsbewegung muss nicht sein. Oder?</p>
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		<title>Kurz: 5000 Tweets, und kein Ende?</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/03/23/kurz-5000-tweets-und-kein-ende/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 21:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gerade eben habe ich &#8211; wenn Twitter richtig zählt &#8211; meinen fünftausendsten Tweet abgeschickt. Twitter nutze ich seit ungefähr Juli 2008. Mal ganz grob gerechnet, sind das 21 Monate mit durchschnittlich ungefähr 30 Tagen, also in etwa acht Tweets pro Tag. Ich weiss, dass es auch Statistiktools gibt, aber eigentlich geht&#8217;s mir jetzt gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/103462951/" title="0:02 by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm1.static.flickr.com/38/103462951_0adb209124.jpg" width="500" height="332" alt="0:02" /></a></p>
<p>Gerade eben habe ich &#8211; wenn Twitter richtig zählt &#8211; meinen <a href="http://twitter.com/_tillwe_/status/10944288827">fünftausendsten Tweet</a> abgeschickt. Twitter <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/07/09/kurz-microblogging/">nutze ich</a> seit ungefähr Juli 2008. Mal ganz grob gerechnet, sind das 21 Monate mit durchschnittlich ungefähr 30 Tagen, also in etwa acht Tweets pro Tag. Ich weiss, dass es auch Statistiktools gibt, aber eigentlich geht&#8217;s mir jetzt gar nicht darum, wie viele das genau im Verhältnis zum Follower-Following-Quotienten über die Zeit sind. Nach 5000 Tweets frage ich mich vielmehr, ob es Wege gibt, Twitter &#8211; äh &#8211; produktiver zu nutzen (Da geht&#8217;s dann weniger um das eigene Mikroblogging, sondern mehr um das Lesen, nehme ich fast an &#8211; ich folge derzeit 385 Accounts, grob geschätzt dürften das schon 1000 Tweets pro Tag sein. Die ich nicht alle lese. Trotzdem verbringe ich eher zuviel Zeit damit, meine &#0187;Timeline&#0171; rückwärts durchzuarbeiten &#8230;).</p>
<p>Zurück zum Thema: Ich hatte erst gedacht, mit dem 5000sten Tweet eine Twitter-Auszeit zu verkünden (z.B. bis Ostern, oder bis Weihnachten &#8230;). Dann habe ich mir überlegt, ob ich meine FollowerInnen darüber abstimmen lassen soll, wie viele Tweets pro Tag ich in Zukunft maximal schreibe. Oder vielleicht feste Zeiten zum Twitter-Schreiben und Lesen nutze (und Echofon rauswerfe). Oder feste Orte (nur zu Hause am Schreibtisch, und bei Fernreisen, aber nicht mehr am Arbeitsplatz oder in der Straßenbahn). Kurz gesagt: Wie macht ihr das? Und was soll ich machen?</p>
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