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	<title>till we *) &#187; Analoges Leben</title>
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	<description>Blog von Till Westermayer – seit 2002</description>
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		<title>Kurz: A young lady’s primer</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 14:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich muss vom Smartphone bloggen - Z. blockiert den Computer. Sie schreibt Buchstabe für Buchstabe Buchtitel ab (und ist mächtig stolz darauf). Alle paar Minuten fragt sie mich, weil sie einen bestimmten Buchstaben nicht findet. Noch fehlt auch eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss vom Smartphone bloggen &#8211; Z. blockiert den Computer. Sie schreibt Buchstabe für Buchstabe Buchtitel ab (und ist mächtig stolz darauf). Alle paar Minuten fragt sie mich, weil sie einen bestimmten Buchstaben nicht findet. Noch fehlt auch eine Verbindung zwischen den Formen und dem, was diese Buchstaben jeweils lautlich bedeuten.</p>
<p>Hier würde ich ihr gerne mein Smartphone (oder besser noch ein Tablet) in die Hand drücken. Ich glaube, ihre aktuelle Neugierde auf Buchstaben und Wörter würde sie dazu bringen, sehr schnell von symbolischen Formen zu Lautrepräsentationen zu kommen. Gerade, um diese arbiträren Verbindungen herzustellen, wäre die prinzipiell kinderleichte und multimediale Oberfläche eines Smartphones das ideale Medium. </p>
<p>Nur: Zumindest ein erstes Durchblättern des Android-Market lässt mich nichts dergleichen finden, schon gar nicht in Deutsch. In Neal Stephensons <em>Diamond Age </em>taucht so ein &#8211; wir würden heute wohl Tablet dazu sagen &#8211; auf: eine vernetzte Künstliche Intelligenz im handlichen Format, die der kindlichen Heldin des Buchs Weltwissen und Kulturtechniken vermittelt (und mit dem Kind wächst). Fürs erste würde mir ja sowas wie eine freundlich &#0187;anlautende&#0171; virtuelle Tastatur reichen. Gibt es aber nicht, oder?</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3385&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3385&amp;md5=3ae86f0b6bcdd54035cd18ef48f13639" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Photo of the week: Rasmus’ painting II</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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&#160;
Kein Kommentar zur politischen Lage; ich erzähle euch jetzt auch nicht, was der begeistert ans Werk gehende junge Künstler über den symbolischen Gehalt seiner Schöpfung zu sagen hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/6589973533/" title="Rasmus' painting II by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7171/6589973533_894f7eac28.jpg" width="500" height="333" alt="Rasmus' painting II"></a></div>
<p>&nbsp;<br />
Kein Kommentar zur politischen Lage; ich erzähle euch jetzt auch nicht, was der begeistert ans Werk gehende junge Künstler über den symbolischen Gehalt seiner Schöpfung zu sagen hatte.</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3382&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3382&amp;md5=7beb1c8e60f306ef7e78b27c24070f3f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz: Süße Ausstellungsempfehlung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 21:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
				<category><![CDATA[Distinktion & Ästhetik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe unterhält eine "Junge Kunsthalle" - und weil meine Tochter heute Geburtstag hat, und gerade eh in Karlsruhe weilt, haben wir die aktuelle Ausstellung "Extrem süß!" in der Jungen Kunsthalle mal besucht. Beide Kinder waren ganz ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/6589964683/" title="Smarties by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7006/6589964683_7c8003d944_m.jpg" width="240" height="160" alt="Smarties" class="alignleft"></a>Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe unterhält eine &#0187;Junge Kunsthalle&#0171; &#8211; und weil meine Tochter heute Geburtstag hat, und gerade eh in Karlsruhe weilt, haben wir die aktuelle Ausstellung <a href="http://www.kunsthalle-karlsruhe.de/caw2_index.php?page_id=774&#038;lang=de">&#0187;Extrem süß!&#0171;</a> in der Jungen Kunsthalle mal besucht. Beide Kinder waren ganz angetan, und ich auch. <a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/sets/72157628609830901">(Fotos)</a></p>
<p>Die Ausstellung ist zweigeteilt: Zum einen gibt es etwa zwei Dutzend Kunstwerke, die sich in unterschiedlicher Art und Weise dem Thema &#0187;Süßes&#0171; nähern &#8211; vom fotorealistisch wirkenden Arcylgemälde einer Konditorei-Auslage bis hin zu Stoffarbeiten oder überlebensgroßen Smarties. Zum anderen gibt es im oberen Stockwerk die Möglichkeit für Kinder, selbst tätig zu werden und aus Unmengen an Zutaten &#8211; Styropor, Perlen, Farbe, Leim, Lakritzschneckendruckstöcken, &#8230; &#8211; selbst süße Kunst zu basteln. Auch das hat beiden ziemlichen Spaß gemacht.</p>
<p><i>&#0187;Extrem süß!&#0171; läuft noch bis 1.4.2012 in der Jungen Kunsthalle der Staalichen Kunsthalle Karlsruhe, Hans-Thoma-Str. 4, Dienstag bis Freitag ist sie von 10-17 Uhr geöffnet, Samstag, Sonntag und an Feiertagen bis 18 Uhr. Für EinzelbesucherInnen ist der Eintritt frei (Materialkosten).</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3346&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3346&amp;md5=a65d62d108b1a1286e9a36fe2a34cb71" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nervende Kinder, nervende Eltern</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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Kinder können ganz schön nerven. Oder eine gute Übung darin darstellen, (relativ) gelassen zu bleiben. Den eigenen Ärger deutlich zu machen, ohne ungerecht zu werden. 

Um das etwas plastischer zu machen, drei Beispiele (alle von diesem Wochenende):

1. Die Kinder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/2457885562/" title="Zora drawing herself (in color) by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm3.staticflickr.com/2412/2457885562_eaa5526782_z.jpg" width="640" height="427" alt="Zora drawing herself (in color)"></a></p>
<p>Kinder können ganz schön nerven. Oder eine gute Übung darin darstellen, (relativ) gelassen zu bleiben. Den eigenen Ärger deutlich zu machen, ohne ungerecht zu werden. </p>
<p>Um das etwas plastischer zu machen, drei Beispiele (alle von diesem Wochenende):</p>
<p>1. Die Kinder haben einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IZ9LTsLh-bI">Maulwurf-Film</a> gesehen, in dem ein Hai vorkommt. Als wir am nächsten Morgen einkaufen gehen wollen (genauer: als ich am nächsten Morgen einkaufen gehen will, und meine beiden Kindergartenkinder nicht alleine zu Hause lassen will), kommt R. (fast drei) auf die Idee, dass der Hai aus dem Film ja sein Freund sei. Und deswegen mit zum Einkaufen muss. R. muss deswegen Haifutter einpacken. Der Hai &#8211; manchmal verwandelt er sich auch in einen Delphin &#8211; wartet im Treppenhaus auf uns. Auf dem nassen, kalten, regnerischen Fußweg zum Laden muss er in die Mitte genommen werden. Die Kinder streiten sich darüber, wer dem Hai die Flossen halten darf. Z. (fast sechs) will den Hai im Bach an der Leine führen, was bei R. zu einem halben Nervenzusammenbruch führt. Beim Einkaufen wartet der Hai brav draußen vor dem Laden &#8211; auf dem Rückweg rennt er uns davon.</p>
<p>2. Auch wenn&#8217;s jetzt ein größeres Kinderzimmer gibt: Das ist den Kindern oft zu unordentlich (&#0187;Papa, kannst du mal das Cha-os wegmachen?&#0171;), weswegen sie dann doch lieber im Wohnzimmer spielen. Und natürlich dort alles liegenlassen. Oder schauen, ob sich in Küchenschränken Spielzeug versteckt. Oder, wie R. heute morgen, ausprobieren, ob ihre Wachsmalkreide auch auf frisch gestrichenen Wänden hält. (Ja, tut sie &#8211; und beim Versuch, die Kreide wegzuputzen, ist dann &#8211; sehr zu meinem dann auch sehr deutlich geäußertem Ärger &#8211; auch die halbe frische Farbe wieder abgegangen &#8230;). </p>
<p>3. Und Essen mögen diese Kinder auch nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn Gemüse dabei ist. Oder wenn es zum Adventsfrühstück frisch gebackene Scones gibt. Warum? Weil es beim Bäcker immer Bonbons dazu gibt, auf die diesen Sonntag verzichtet werden muss. Letztlich haben die Kinder sich dann herabgelassen, zumindest mal zu probieren. (Mir ist auch immer noch ein Rätsel, wie Kindermägen funktionieren: Es gibt so Tage, da passt gar nichts da rein, und die Kinder sind nach einem Bissen schon mit Essen fertig, und es gibt Tage, wo große Mengen Essen auf einmal verschlungen werden. Macht die Planung nicht einfacher.)</p>
<p>Um das nicht falsch zu verstehen: Mir geht&#8217;s hier nicht um Tipps, wie ich mit solchen Situationen besser klarkomme, jedenfalls nicht im Sinne einer besseren &#0187;Disziplinierung&#0171;. Nicht, dass es mich nicht interessiert, was andere Eltern bei entsprechenden Gelegenheiten machen, oder ob es tatsächlich Kinder gibt, die sich nie so verhalten. Aber ich glaube, dass solche Situationen zu einem <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3803123151/tiwe/">Zusammenleben mit Kindern</a> irgendwie dazugehören. Was nicht heißt, das gut finden zu müssen, was auch nicht heißt, Kinder im Sinne eines naiven Antiautoritanismus einfach alles machen zu lassen. Letztlich geht&#8217;s, glaube ich, wie immer, darum, eine Balance zu finden zwischen Ertragen und Erziehen. </p>
<p><i>Warum blogge ich das? Als selbstreflexives Dampfablassen. Und um Licht hinter &#0187;hier geht&#8217;s ja zu wie im Kindergarten&#0171; zu bringen.</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3322&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3322&amp;md5=9ffe15be7cc62693584ec71689d3562d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Photo of the week: Autumn walk 38</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 20:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Wetter]]></category>
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&#160;
"Oh, schön - ein Nest aus Moos und Blättern", sagt mein Waldkindergartenkind. Und deswegen steht dieses Bild jetzt hier im Blog. Ich habe neulichs übrigens mal nachgesehen: Anfang November 2010 gab es auch noch ganz ähnliche sonnige und trockene ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/6319595255/" title="Autumn walk 38 by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6226/6319595255_a7489f8e51.jpg" width="500" height="333" alt="Autumn walk 38"></a></div>
<p>&nbsp;<br />
&#0187;Oh, schön &#8211; ein Nest aus Moos und Blättern&#0171;, sagt mein Waldkindergartenkind. Und deswegen steht dieses Bild jetzt hier im Blog. Ich habe neulichs übrigens mal nachgesehen: <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/11/06/photo-of-the-week-herbst-im-waldkindergarten-vi/">Anfang November 2010 gab es auch noch ganz ähnliche sonnige und trockene Spätherbsttage</a> wie dieses Jahr. Und wenige Wochen später <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/12/06/photo-of-the-week-red-kid/">war dann schon alles weiss.</a></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3297&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3297&amp;md5=87d5933d00d648dae236a447c298f358" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Interessante Zeiten, oder: die Trennung</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 23:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analoges Leben]]></category>
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Wenn ich schon ein persönliches Blog habe, kann ich da ja durchaus auch persönlich werden, oder? Hinter dem Klick auf mehr folgt deswegen ein persönliches Essay über das Ende meiner langjährigen Beziehung und den Beginn eines neuen Alltags.

1970 schrieb ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/3354324780/" title="Rieselfeld clouds von tillwe bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3593/3354324780_911828bb32_z.jpg" width="640" height="427" alt="Rieselfeld clouds"></a></p>
<p><i>Wenn ich schon ein persönliches Blog habe, kann ich da ja durchaus auch persönlich werden, oder? Hinter dem Klick auf mehr folgt deswegen ein persönliches Essay über das Ende meiner langjährigen Beziehung und den Beginn eines neuen Alltags.</i></p>
<p><span id="more-3276"></span>1970 schrieb Alvin Toffler ein Buch namens <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Future_shock"><i>Future Shock</i></a>. Meine Gegenwart kommt mir gerade sehr nach Zukunftsschock vor. Laut Wikipedia lässt sich ein Hauptthema des Buchs auf die Wahrnehmung von Individuen und Gesellschaften verkürzen, &#0187;too much change in too short a period of time&#0171;. Also zuviel Wandel, zuviel Neues in zu kurzer Zeit. Der Hintegrund für Tofflers Buch ist der Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft in den späten 1960er und den 1970er Jahren. </p>
<p>Tofflers Zukunftsschock liegt heute 40 Jahre zurück. Und wirkt &#8211; in seiner Verkürzung auf schnellgetakteten dramatischen Wandel &#8211; aktueller denn je (die übrigen 900 Seiten oder so, die ich tatsächlich auch mal gelesen habe, ignoriere ich jetzt mal). Aber auch Toffler war nicht der erste, der sich mit der Überforderung von Individuen und Gesellschaften durch Transformationsprozesse auseinandergesetzt hat. So taucht der angebliche chinesische Fluch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/May_you_live_in_interesting_times">&#0187;May you live in interesting times&#0171;</a> in den 1930ern in der englischen Sprache auf, wobei ich mich hier wiederum auf die Wikipedia verlasse.</p>
<p>Damit bin ich endlich da, wo ich mit diesem Blogeintrag hinwollte: Mein zurzeit multiples Gefühl, mit allen Konsequenzen in interessanten Zeiten zu leben. 2011 ist ein Jahr, das sich für mich eindeutig nach einer neuen Zeit anfühlt &#8211; zwischen Fukushima und der Eurokrise, zwischen Erdrutschen im Parteiensystem und dem Gefühl, dass das (mobile) Web 2.0 endgültig alltägliche Normalität geworden ist. Ein Jahr, in dem sich Merkel für den Mindestlohn ausspricht und Kretschmann sich für Bundeswehrstandorte einsetzt, in dem es einen arabischen Frühling gab und in dem der Herbst schon wieder durch eine neue Protestbewegung &#8211; die Occupier &#8211; gekennzeichnet ist.</p>
<p>Das ist der allgemeine gesellschaftliche Zukunftsschock, der Fluch der interessanten Zeiten, der uns alle betrifft.</p>
<p>Für mich ist 2011 aber auch ganz persönlich ein Jahr massiver Veränderungen. Meine Diss. liegt auf Eis, ich arbeite jetzt in Stuttgart im Landtag statt an der Uni, in einer ganz neuen Rolle &#8211; und ich lerne gerade, wieder allein zu leben. </p>
<p>Meine langjährige Partnerin und ich haben uns getrennt. Dieser Trennungsprozess hat sich über einige Monate hingezogen. Zum Glück haben wir das einigermaßen einvernehmlich hingekriegt &#8211; und hatte ich die Zeit, mich allmählich daran zu gewöhnen, dass diese gemeinsame Lebensphase zu Ende gehen wird. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/5356800197/" title="Rieselfeld sunset I von tillwe bei Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5045/5356800197_217df95d3f_z.jpg" width="640" height="427" alt="Rieselfeld sunset I"></a></p>
<p>Seit zwei Wochen ist die Trennung mit dem Umzug von A. in ihre eigene Wohnung ganz konkret geworden. Unsere Kinder sind jetzt die halbe Woche bei ihr, die halbe Woche bei mir. Das ergibt für mich ein ganz schönes Puzzle aus Präsenztagen in Stuttgart, Kindertagen in Freiburg und ab und zu dann eben auch Tagen wie heute, an denen ich &#0187;kinderlos&#0171; in Freiburg bin. </p>
<p>Interessante Zeiten, definitiv. Wenn ich für einen Moment in die soziologische Beobachtungsrolle wechsle: sowohl mein neuer Job als auch die Trennung jetzt haben jeweils eine ganze Reihe etablierter Alltagsroutinen und Praxisarrangements in Frage gestellt. Rahmenbedingungen und Ressourcen (zeitliche Zwänge, Geld, Platz &#8230;) haben sich verändert. Wieder allein leben, zum Teil allein für die Kinder zuständig zu sein, verschiebt die Freiräume und Grenzen, in denen Alltagspraktiken ablaufen. Und noch ist alles wieder neu und eben noch keine eingespielte Routine, ständig stellen sich Herausforderungen, Alltagsprobleme zu lösen, die jahrelang keine Probleme waren. </p>
<p>Ich frage mich auch, wie das Paare machen, wenn nicht wie bei uns schon lange vor der Trennung klar war, dass es den Anspruch gibt, Erwerbs- und Familienarbeit zwischen beiden einigermaßen gleichmäßig aufzuteilen. Auch &#0187;vorher&#0171; gab es regelmäßig Zeiten in jeder Woche, in denen ich für die Kinder zuständig war, auch &#0187;vorher&#0171; war es auch meine Aufgabe, zu kochen, zu putzen, zu wickeln, zu waschen usw. </p>
<p>Vielleicht sind die Veränderungen in einigen Alltagspraktiken jetzt nach der Trennung subtiler als sie es wären, wenn andere Arrangements das &#0187;vorher&#0171; bestimmt hätten. Gewöhnungsbedürftig sind sie dennoch &#8211; und sei es, um ein Beispiel zu nennen, jetzt andere Menge und in anderen Rhythmen (und für weniger Geld) einzukaufen. Oder sich an Wochenenden ganz oder gar nicht für die Kinder zuständig zu fühlen. Der gemeinsame digitale Kalender bekommt ebenso eine neue Bedeutung wie die diversen Kommunikationskanäle.</p>
<p>Zum von diesen Veränderungen angestoßen Wandel gehört ganz äußerlich auch dazu, dass die ehemalige gemeinsame Wohnung, die jetzt meine Wohnung ist, jetzt anders aussieht (sprich: ich habe die letzten Tage immer wieder auch damit verbracht, Möbel rumzurücken, Wände zu streichen und Dinge umzudekorieren).</p>
<p>Spannend das alles. Aber auch ziemlich anstrengend und fordernd. </p>
<p>Wie finde ich jetzt den Bogen zurück zum Zukunftsschock der 1970er Jahre? Vielleicht mit der Feststellung, dass das individuelle Gefühl gesellschaftlicher Überforderung sicherlich auch etwas damit zu tun hat, dass Arbeitszeiten flexibler und Beziehungen kurzlebiger geworden sind, dass gesellschaftliche Institutionen mit Aushandlungsnotwendigkeiten versehen sind. In der Kombination haben diese Entkopplungswirkungen dazu geführt, dass die Gesellschaft &#8211; und wir alle &#8211; vor der Herausforderung stehen, Formen zu finden, sich überlappende und instabilere gesellschaftliche Gefüge miteinander zu verknüpfen: das Alltagsmanagement interessanter Zeiten. Diskurse wie der über die Patchworkfamilie oder über die gesellschaftliche Arbeitsteilung der Geschlechter können auch als Versuch verstanden werden, genau diesen übergreifenden Kit zwischen entkoppelten und temporär befristeten Institutionen jetzt eben synthetisch herzustellen &#8211; gegeben ist er nicht mehr, aus den individuellen Aushandlungsmustern über &#0187;vorher&#0171; und &#0187;nachher&#0171; ist noch kein festes kollektives Sediment geworden, auf das bei Bedarf zurückgegriffen werden kann. Nicht zuletzt hier wird sichtbar, dass wir uns in einer Zeit dauernden Wandels befinden &#8211; mit allen Konsequenzen.</p>
<p><i>Warum blogge ich das? Weil ich eine Form finden musste, um meinen neuen &#0187;Aggregatszustand&#0171; öffentlich zu machen, um nicht sprachlos zu werden.</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3276&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3276&amp;md5=fad82891df222ec62e809dd3aa3006b0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz: Was Kinder sehen sollen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 19:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über "BoingBoing" bin ich auf die Website thekidshouldseethis.com aufmerksam geworden. Zu deutsch: Das Kind soll's sehen. Und was? Vor allem Videoclips, ab und zu auch andere Einträge, die optisch ansprechend sind, naturwissenschaftliche Zusammenhänge erklären oder technische Rätsel stellen. Also ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://thekidshouldseethis.com/"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/uploads/2011/09/screenshotthekid.jpg" alt="" title="Screenshot &quot;The Kid Should See This&quot;" width="300" height="215" class="alignright size-full wp-image-3220" /></a>Über &#0187;BoingBoing&#0171; bin ich auf die Website <a href="http://thekidshouldseethis.com/">thekidshouldseethis.com</a> aufmerksam geworden. Zu deutsch: Das Kind soll&#8217;s sehen. Und was? Vor allem Videoclips, ab und zu auch andere Einträge, die optisch ansprechend sind, naturwissenschaftliche Zusammenhänge erklären oder technische Rätsel stellen. Also Robotervögel, sich selbst entfaltende Mikroorigami oder Zeitlupenaufnahmen von Blitzen. Ausgewählt unter aktiver Mitwirkung eines oder einer dreijährigen Ko-KuratorIn. </p>
<p>Ich hab&#8217;s heute abend mal ausprobiert, und festgestellt, dass meine fünfjährige Tochter ziemlich viel davon auch spannend fand. Einziger Nachteil: Wenn es eine Seite wie diese (und das da zusammengestellte Youtube- und Vimeo-Material &#8230;) auch auf deutsch gäbe, wären manche Filmchen etwas weniger erklärbedürftig. Insgesamt eine schöne Sache &#8211; macht jemand einen lokalen Ableger davon auf?</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3219&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3219&amp;md5=379bb4cbc40d9cd2cdbfd9354b4f8492" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Photo of the week: Thru the wet Gespensterwald XV</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 14:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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Noch ein Bild von meinem Ostseeurlaub mit den Kindern - diese Woche habe ich dafür kinderfrei. Und bin mal gespannt, was ich daraus mache.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/6041615348/" title="Thru the wet Gespensterwald XV by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6123/6041615348_020f036bf8.jpg" width="500" height="333" alt="Thru the wet Gespensterwald XV"></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch ein Bild von meinem Ostseeurlaub mit den Kindern &#8211; diese Woche habe ich dafür kinderfrei. Und bin mal gespannt, was ich daraus mache.</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3161&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3161&amp;md5=f1949b889c2d1e9117af8e1696c18ddc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine kinderwagenfreundliche Bahninfrastruktur wäre was</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 13:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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Schon ein paar Jahre her das Foto - die Bahnsteigsituation in Hamburg ist aber weiterhin identisch schlecht

Puh - mit zwei Kindern, Kinderwagen und schwerem Gepäck mit der Bahn unterwegs. Auf der Hinfahrt ein Nachtzug mit Fahrradabteil - leider ohne ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/2797086403/" title="People waiting II by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3043/2797086403_2c68fbf789_z.jpg" width="640" height="427" alt="People waiting II"></a><br />
<small>Schon ein paar Jahre her das Foto &#8211; die Bahnsteigsituation in Hamburg ist aber weiterhin identisch schlecht</small></p>
<p>Puh &#8211; mit zwei Kindern, Kinderwagen und schwerem Gepäck mit der Bahn unterwegs. Auf der Hinfahrt ein Nachtzug mit Fahrradabteil &#8211; leider ohne irgendeine Person am Bahnsteig, die einem das sagen kann. Also Kinder ins Abteil stecken und den Kinderwagen einen Wagen weiter hieven &#8211; Gang passt, aber die Tür ist einen halben Zentimeter zu schmal. Also zusammenlegen und irgendwie durch.</p>
<p>Ausstieg in Berlin, Suche nach Aufzügen. Der RE nach Rostock ist leer und hat Niederflur. Ein Wickeltisch wär Luxus, ok. Und der Bahnhof in Rostock verfügt wieder über eine erstaunliche Vielfalt an Aufzügen.</p>
<p>Rückfahrt über Hamburg. Der IC von Rostock nach Hamburg ist gut, hat sogar Platz zum Abstellen des Kinderwagens. Noch besser, wenn mir der Servicepoint das hätte sagen können (&#0187;Fragen Sie das Zugpersonal&#0171;). Und wenn der Wagenstandsanzeiger gestimmt hätte. So rennen, bei einigen Minuten Aufenthalt machbar. Hätte nicht sein müssen.</p>
<p>Panik dann in Hamburg. Extra viel Zeit zum Umsteigen eingeplant, trotzdem zeigt der Durchgangsbahnhof mit 14 Gleisen seine Tücken. Im Normalbetrieb gehört dazu, dass es pro Bahnsteig exakt einen Aufzug gibt &#8211; eine der beiden &#0187;Brücken&#0171; über die Gleise ist nur mit einem kleinen Spaziergang durch Hamburg erreichbar. </p>
<p>Bei uns dann Gleis 14: Der IC nach Nürnberg ist mit 15 Minuten Verspätung angegeben. Sprich: zur Abfahrtszeit unseres ICE. Zwischendrin dann noch ein ICE nach München. Die Frage: Runter mit dem Aufzug (dauert mit Warteschlange ein paar Minuten) &#8211; oder lieber warten, bis sicher ist, dass das Gleis gleich bleibt?</p>
<p>Am Gleis angezeigt werden Züge im bunten Wechsel. Bahn.de weiß auch nicht mehr. Also einmal mit dem Kinderwagen durch die wartende Menschenmenge von drei Fernzügen gepflügt. Durch laute Rufe &#0187;Aus dem Weg!&#0171; bis zum vorbeisausenden Wagen 7 vorgedrungen. Kind und Kinderwagen in den Zug geworfen (das andere ist auf diesem Weg zum Glück an der Hand der Großeltern).</p>
<p>Geschafft! Doch was ist das? Erstens fährt der Zug nicht ab &#8211; auch, weil noch Menschen aussteigen, die gar nicht in diesen Zug wollten. Zweitens realisiere ich, am falschen Ende von Wagen 7 zu stehen &#8211; zum Glück passt der Kinderwagen haarscharf durch den Mittelgang. Angekommen! (Dass der Kinderwagen jetzt die Tür halb versperrt, muss wohl so sein.)</p>
<p><i>Warum blogge ich das? Weil ich denke, dass das auch anders gehen müsste. Und als kleinen S21-Stresstest.</i> </p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3101&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3101&amp;md5=c82761ad3951999a2b6e15e41d174c2c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Photo of the week: Clouds II</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 08:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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&#160;
Das schöne daran, regelmäßig jede Woche ein Foto ins Blog zu stellen, ist die Tatsache, dass dann zumindest regelmäßig jede Woche ein Foto ins Blog gestellt wird - wenn ich grade auch nicht so richtig zu mehr komme. Diesmal ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/5846420804/" title="Clouds II by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5222/5846420804_aca7e4320a.jpg" width="500" height="333" alt="Clouds II"></a></div>
<p>&nbsp;<br />
Das schöne daran, regelmäßig jede Woche ein Foto ins Blog zu stellen, ist die Tatsache, dass dann zumindest regelmäßig jede Woche ein Foto ins Blog gestellt wird &#8211; wenn ich grade auch nicht so richtig zu mehr komme. Diesmal also dekorative Sommerwolken.</p>
<p><b>P.S.: Dass ich derzeit wenig blogge, liegt vor allem am Gewöhnen an einen neuen Arbeitsrhythmus, weniger daran, dass mir keine Themen einfallen, über die ich was schreiben könnte. Trotzdem: Wer Lust dazu hat, darf gerne im Kommentarbereich zu diesem Eintrag hier Themenwünsche äußern bzw. mir Fragen stellen. Mal sehen, was das wird.</b></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3064&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3064&amp;md5=d94272ba1eaa7f0f18bf7a739b21438c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Photo of the week: Red crane (detail)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 07:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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Schön daran, früh aufstehen zu müssen, ist das morgendliche Licht im Sommer. Vor allem, wenn dann, wie in den letzten Tagen, noch finstere Wolken als Kontrastfolie dazukommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/5845872949/" title="Red crane (detail) by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3439/5845872949_73a151fb88.jpg" width="500" height="333" alt="Red crane (detail)"></a></div>
<p>&nbsp;<br />
Schön daran, früh aufstehen zu müssen, ist das morgendliche Licht im Sommer. Vor allem, wenn dann, wie in den letzten Tagen, noch finstere Wolken als Kontrastfolie dazukommen.</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3062&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=3062&amp;md5=4046d7574f81571ae6bc1b38b4c2ef0d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Uff, Kinder ins Bett gebracht</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 20:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Puh. Es ist halb zehn. Zora und Rasmus schlafen endlich. Zum Ritual gehört: Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, je Kind mindestens ein Buch vorlesen, ins Bett stecken, und dann noch ein paar Lieder singen (Wobei ich zugeben muss, dass mein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/317613d4d4bb4b02a290c4ab28fd70a3" width="1" height="1" alt="" align="right">Puh. Es ist halb zehn. Zora und Rasmus schlafen endlich. Zum Ritual gehört: Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, je Kind mindestens ein Buch vorlesen, ins Bett stecken, und dann noch ein paar Lieder singen (Wobei ich zugeben muss, dass mein Repertoire an auswendigen Liedern sich mehr oder weniger auf &#0187;Schlaf, Anne, schlaf&#0171; und &#0187;Ritter Rufus&#0171; erstreckt, dann gibt&#8217;s noch ein paar Lieblingslieder aus dem Liederbuch. Und singen kann ich auch nicht wirklich, also nicht so mit Noten und so &#8230;). Und dann schlafen die Kinder, meistens.* Wenn sie nicht noch was trinken wollen, Hunger bekommen, ein Kuscheltier vermissen, eine Decke mehr/weniger brauchen oder nochmal die Hand gehalten haben wollen oder auf den Schoß krabbeln möchten. Oder mitternachts aufwachen und Eltern suchen.</p>
<p>Dass es nicht nur mir so geht, zeigt die große Resonanz, die dieser <a href="http://s3.amazonaws.com/files.posterous.com/bigpicture/lHzB9fXd0SKZZrM0AiizRaIHRXhBTmDNea7S3GwuYANkXXpRr5Sj7UvdOCrk/Go_To_Sleep.pdf?AWSAccessKeyId=AKIAJFZAE65UYRT34AOQ&#038;Expires=1306266661&#038;Signature=4%2BbePSkg1j0lOv2T%2FqZfbno9ACg%3D">Link</a> (pdf) u.a. bei <a href="http://www.facebook.com/tillwe/posts/167843386608897">Facebook</a> hervorgerufen hat. Hinter dem Link steckt ein (urheberrechtlich wohl eher fragwürdiger) Scan des Buchs <i>Go the fuck to sleep</i> (gefunden via <a href="http://boingboing.net/2011/04/26/go-the-fuck-to-sleep.html">BoingBoing</a>).</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1617750255/tiwe/"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/uploads/2011/05/go-the-f_ck-to-sleep.jpg" alt="" title="go-the-f_ck-to-sleep" width="500" height="372" class="aligncenter size-full wp-image-3005" /></a></p>
<p><i>Go the fuck to sleep</i> scheint das ideale Buch für ermüdete Eltern zu sein. Geschrieben von Adam Mansbach und illustriert von Ricardo Cortés kommt &#8211; in klassischem Kinderbuchformat, aber wohl nicht unbedingt zum Vorlesen gedacht ;-) &#8211; all das vor, was den abendlichen Alltag von Eltern kleiner Kinder so ausmacht. Der Wiedererkennungsfaktor ist jedenfalls extrem hoch &#8230;</p>
<p>Kleines Beispiel gefällig?</p>
<blockquote><p>
The cats nestle close to their kittens now.<br />
The lambs have laid down with the sheep.<br />
You’re cozy and warm in your bed, my dear.<br />
Please go the fuck to sleep.**
</p></blockquote>
<p>Das Buch ist bei amazon grade entweder ausverkauft oder noch nicht wirklich erschienen, aber trotzdem sehr beliebt. Mitte Juni soll es wieder erhältlich sein. Wer&#8217;s vorbestellen mag, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1617750255/tiwe/">kann das unter diesem Link tun.</a> </p>
<p><i>Warum blogge ich das? Weil ich das Format &#0187;Bilderbücher für Eltern&#0171; spannend finde.</i></p>
<p><small>* So läuft das ab, wenn Zora und Rasmus zur gleichen Zeit ins Bett gebracht werden. Meistens aber will Zora länger aufbleiben als Rasmus, was am besten funktioniert, wenn zwei Elternteile gleichzeitig da sind.</p>
<p>** Frei übersetzt: </p>
<p>Kätzchen und Katzen schmiegen sich an<br />
Lämmer haben&#8217;s bei Schafen gemütlich<br />
Du kuschelst dich ins Bett, mein Liebling -<br />
Verdammt noch mal, jetzt schlaf endlich!<br />
</small></p>
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		<title>Photo of the week: Inspiring spring IV</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2011/04/10/photo-of-the-week-inspiring-spring-iv/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 19:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kaiserstuhl]]></category>
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		<description><![CDATA[
&#160;

Eigentlich versuche ich ja, zwei Foto-der-Woche-Einträge direkt hintereinander zu vermeiden. Wenn's doch mal passiert, kann das bedeuten, dass nichts Berichtenswertes passiert ist - oder dass soviel passiert, dass ich gerade keine Zeit zum Bloggen finde. Derzeit: eher letzteres.

Die gemusterte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:600px;text-align:center;padding-top:45px;padding-bottom:45px;background:darkgrey;"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/5606627251/" title="Inspiring spring IV by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5309/5606627251_6f4051421f.jpg" width="500" height="333" alt="Inspiring spring IV"></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eigentlich versuche ich ja, zwei Foto-der-Woche-Einträge direkt hintereinander zu vermeiden. Wenn&#8217;s doch mal passiert, kann das bedeuten, dass nichts Berichtenswertes passiert ist &#8211; oder dass soviel passiert, dass ich gerade keine Zeit zum Bloggen finde. Derzeit: eher letzteres.</p>
<p>Die gemusterte Wiese oben ist von einer Kaiserstuhl-Wanderung, die ich letztes Wochenende unternommen habe &#8211; Freiburg-Rieselfeld &#8211; Waltershofen &#8211; Gottenheim &#8211; Bötzingen &#8211; Kaiserstuhl/Totenkopf &#8211; Vogtsburg (mit Übernachtung) &#8211; Achkarren &#8211; Breisach (und dann mit der S-Bahn wieder nach Freiburg). Ziemlich anstrengend, und dann letztlich für meinen Geschmack (und meinen linken Fuß) doch ein paar Kilometer zu lang*, aber auch eine schöne Möglichkeit, mal das Land kennenzulernen. Zum Beispiel den Kaiserstuhl, von dem ich bisher nur einzelne Flecken gesehen habe. </p>
<p>Mehr Fotos von der Wanderung gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/sets/72157626344494901/with/5606627251/">hier</a> (noch am Hochladen).</p>
<p><small>* Das Stück Achkarren-Breisach war eigentlich nicht eingeplant, fand dann aber statt, weil zwischen 12.30 und 16.00 keine Bahn von Achkarren aus fuhr, und wir etwa um 13.00 dort angekommen sind.</small></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2846&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=2846&amp;md5=f5eb7b111e47dc8caea3a89144f98d5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Photo of the week: Snow landscape II (variant)</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 05:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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&#160;

Nachdem der Winter jetzt doch nochmal ein paar eisige Schneeflocken vorbeigeschickt hat, zur Erinnerung dieses Landschaftsfoto aus dem November. So sah's da bei uns aus. Aber muss jetzt nicht nochmal sein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:600px;text-align:center;padding-top:45px;padding-bottom:45px;background:darkgrey;"><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/5373318258/" title="Snow landscape II (variant) by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5243/5373318258_45738ccdb7.jpg" width="333" height="500" alt="Snow landscape II (variant)" /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem der Winter jetzt doch nochmal ein paar eisige Schneeflocken vorbeigeschickt hat, zur Erinnerung dieses Landschaftsfoto aus dem November. So sah&#8217;s da bei uns aus. Aber muss jetzt nicht nochmal sein &#8230;</p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2660&amp;ts=1328389956" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=2660&amp;md5=c3aedd091fae2eb0c4004e2235545136" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jahresendzeitspolitik</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/12/17/jahresendzeitspolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 10:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen Ende des Jahres drängt sich alles zusammen. Kein Wunder also, dass sich auch politisch die Ereignisse in dieser noch nicht abgelaufenen Woche vor dem vierten Advent zusammengedrängt haben - wer seinen politischen Jahresrückblick für 2010 schon geschrieben hat, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tillwe/3177440881/" title="New year by tillwe, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3298/3177440881_5e1dc06d09_m.jpg" width="240" height="240" alt="New year" class="alignleft" /></a>Gegen Ende des Jahres drängt sich alles zusammen. Kein Wunder also, dass sich auch politisch die Ereignisse in dieser noch nicht abgelaufenen Woche vor dem vierten Advent zusammengedrängt haben &#8211; wer seinen politischen Jahresrückblick für 2010 schon geschrieben hat, hat jetzt ein Problem. Wikileaks-Gründer Assange kam hinter Gitter, sollte ausgeliefert werden, dann doch nicht, dann gegen Kaution wieder frei. Überhaupt: Wikileaks. Mal sehen, was das noch wird.</p>
<p>Und: BaWü-Ministerpräsident hat <a href="http://www.gruene-bw.de/themen/wirtschaft-arbeit/news/article/nein-zur-mappus-enbw-deal.html">mal eben</a> für ein paar Milliarden und ohne vorherige Einbeziehung des Parlaments den EnBW-Anteil der EDF zurückgekauft. </p>
<p>Und: Es gab ein Schneechaos (auch wenn in Freiburg davon, ganz am Rand der roten Zone, kaum etwas zu spüren war).</p>
<p>Und: Der Jugendschutzmedienstaatsvertrag* JMSTV wurde in einem höchst unwahrscheinlichen Plot in Nordrhein-Westfalen doch noch gekippt. Das Muster &#0187;Regierung dafür, Opposition manchmal dagegen&#0171; wurde im Land mit der Minderheitsregierung gebrochen. Relativ durchsichtige parteitaktische Spiele der CDU und der FDP &#8211; beide hatten, als sie noch in der Landesregierung waren, den Vertrag ja mitausgehandelt, und Rüttgers hatte ihn noch nach der Wahl unterzeichnet &#8211; führten dazu, dass diese ihre Ablehnung <a href="http://www.ruhrbarone.de/nrw-cdu-fdp-und-linke-verhindern-jmstv/">verkündeten</a>. So staatstragend, dann doch &#8211; gegen eine Koalition aus CDU, FDP und LINKE &#8211; dem Vertrag zuzustimmen, wollte die SPD auch nicht sein, und hat, als gespaltene Partei, die Karten an die Grünen weitergegeben. Die sich auch in der Fraktion schließlich zur Ablehnung entschieden haben &#8211; und damit die Bahn geöffnet haben für die <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/jugendmedienschutzstaatsvertrag-in-nrw-einstimmig-abgelehnt/">einstimmige Ablehnung</a> und eine Neuverhandlung eines <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2986-Ein-paar-Zwischenbemerkungen,-bevor-der-Tanz-wieder-losgeht.html">hoffentlich sinnvolleren</a> JMSTV.</p>
<p>Und noch was? Die Grünen im Saarland verhinderten heute das Inkrafttreten der schwarz-gelben Hartz-IV-Reformen. Gut daran, dass jetzt neu verhandelt werden muss, schlecht, dass die Minierhöhung für die Hartz-IV-Haushalte erstmals ausbleibt. (Übrigens: auf meine Informationsfreiheitsmail an das Bundesarbeitsministerium mit der Bitte, die Berechnungen herauszurücken, habe ich bis heute keine Antwort. Wäre vielleicht mal was für Leute, die für investigative Recherchen bezahlt werden, dem hinterherzugehen). </p>
<p>Und: Bei der Gelegenheit war dann auch zu erfahren, dass Ministerpräsident Müller aus dem Saarland im nächsten Jahr an das Bundesverfassungsgericht wechseln wird. Noch einer der Merkel-Ministerpräsidenten, der geht. Ob das ähnliche Folgen für die Koalition haben wird wie in Hamburg? Wenn, dann wäre es gut, das gleich zu sagen, liebe Saargrüne.</p>
<p>Und: Guttenberg an der Front. Ach so, die historische Abschaffung der Wehrpflicht, die gab&#8217;s auch noch, in diesen Tagen. </p>
<p>Und: die wichtigen Dinge, die es angesichts von Schneetreiben und mehr oder weniger großen Politikskandalen kaum in den Medienfokus schaffen. Ein Beispiel dafür die fast nicht vorhandene Berichterstattung zum Castor-Transport nach Lubmin gestern, der trotz Winterwetter in Mecklenburg-Vorpommern <a href="http://www.robinwood.de/blog/aktion/2010/12/robin-wood-aktivist_innen-ketten-sich-in-betonblock-an/">lange, lange aufgehalten</a> wurde. Ausnahme: der taz-Ticker und die daraus resultierende Berichterstattung der <a href="http://taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/50-stunden-bis-zur-ostsee/">taz</a>. </p>
<p><small>* oder doch Jugendmedienschutzstaatsvertrag?</small></p>
<p><i>Warum blogge ich das? Um das Blog mal wieder inhaltlich zu füllen. Auch wenn&#8217;s ein bißchen eng wird, bei all dem, was da gerade geschieht. 2010 &#8211; das Jahr, in dem Politik für drei Jahre sich ereignete?</i></p>
<img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=2568&amp;ts=1328389957" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.till-westermayer.de/?flattrss_redirect&amp;id=2568&amp;md5=c5ea79abfa75c37b02ebc834a8a06576" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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