Archiv des Autors: Till

Photo of the week: Forest green

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Forest green

 
Happy Beltaine!

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Leseprotokoll April 2017

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New York L (High Line)

Ich habe ja angefangen, regelmäßig aufzuschreiben, was ich so gelesen habe. Das hat auch was mit dem Kindle zu tun, den es seit ein paar Monaten in meinem Leben gibt – und der den Stapel der gelesenen Bücher unsichtbar gemacht hat. Dass ich jetzt massiv E-Books lese, hätte ich erstens früher nicht gedacht und scheint zweitens ziemlich hinter dem Trend zu liegen. Zumindest für Großbritannien berichtet der Guardian darüber, wie E-Books ihren Glanz und ihre Verführungskraft verloren haben. Ein bisschen was ist da schon dran: Bücher als physikalische Objekte haben einen Charme, den der Kindle nicht ersetzen kann. Aber praktisch ist er trotzdem – nicht nur für das Lesen unterwegs, sondern auch deswegen, weil er dazu verleitet, Fortsetzungen zu kaufen. Oder sich mal im Werk eines Autors oder einer Autorin umzusehen und die eigene Bibliothek zu ergänzen.

Damit zu meinen im April gelesenen Büchern – acht Stück, davon zwei auf Papier, der Rest digital.

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Photo of the week: View from the castle VII

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View from the castle VII

 
Auch mal was Neues: ein Wochenende auf der Burg Schloss Ebersberg; trotz Aprilwetter war’s ein schönes Fest. Und der Ausblick auf die Siedlungsgrenze des Ballungsraums Stuttgart durchaus eindrucksvoll. Auf der anderen Seite der Burg beginnt dann der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

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Kurz: Am Samstag für die Wissenschaft auf die Straße gehen

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Nach dem Vorbild des überaus rege nachgefragten »Women’s March« folgt am Samstag der March for Science. Wissenschaftler*innen gehen in Washington D.C. auf die Straße – am Tag der Erde. Ich finde das richtig, denn auch wenn Wissenschaft nicht per se politisch ist, so ist es doch absolut richtig, in einer Zeit, in der Wissenschaft zunehmend unter Druck gerät, ein Zeichen zu setzen. Besonders sichtbar wird das beim Thema Klimawandel – und wenn US-Präsident Trump einen Klimaleugner an die Spitze der Umweltbehörde setzt, dann ist das auch ein Zeichen der Verachtung für wissenschaftliches Wissen; genauso wie die in seinem Budgetentwurf enthaltenen Kürzungen für die Gesundheitsforschung oder bei den Geistes- und Sozialwissenschaften. Aber es ist nicht nur Trump: auch die AfD mag nur als Wissenschaft gelten lassen, was ihr passt. In der Türkei wirft Erdogan halbe Unis ins Gefängnis oder treibt Wissenschaftler*innen ins Exil. In Ungarn wird ein Lex CEU erlassen, um die private Central European University zu schließen. Auch deswegen finde ich den March for Science genau richtig. Insofern schließe ich mich dem Aufruf diverser Wissenschaftsorganisationen (und auch meiner Alma Mater) gerne an, an diesem Protest teilzunehmen.

Ich selbst werde zu meinem großen Bedauern nur virtuell dabei sein können, weil mir ein lange geplanter privater Termin in die Quere kommt. Wer es aber möglich machen kann, an diesem Samstagvormittag (22.04.2017) zu einer der Demonstrationen zu gehen, sollte das tun. In Deutschland finden Satellite Marches in vielen Unistädten statt: Berlin – Bonn – Dresden – Frankfurt – Freiburg – Greifwald – Göttingen – Hamburg – Heidelberg – Leipzig – München – Stuttgart – Tübingen. Da sollte für jede*n was in erreichbarer Nähe dabei sein.

Und auch wenn es wichtig ist, dass diese Proteste parteiunabhängig sind, so freut es mich doch, dass diverse Abgeordnete, die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, aber auch unser Landesvorsitzender Oliver Hildenbrand angekündigt haben, mit für die Freiheit der Wissenschaft zu demonstrieren. Es freut mich gerade auch deswegen, weil es ein bisschen gedauert hat, bis umfänglich verstandene Wissenschaftsfreiheit – auch jenseits der Zweckbindung »Weltretten« – in einigen Kreisen innerhalb meiner Partei auf Akzeptanz gestoßen ist.

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Photo of the week: Easter egg workshop I

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Easter egg workshop I

 
Irgendwie konnte ich im Laden nicht an der Eierfärbfarbe vorbeigehen. Öko-Test-Siegel und ab 3 Jahre. Zuhause dann festgestellt, dass auch noch zwei Tütchen der Öko-Öko-Farbe vom letzten Jahr übrig sind. Also: Kinder dazu überredet, Eier zu färben. Z. (11) hat sich immerhin dazu herabgelassen, mit Wachsmalkreide Muster auf die Eier zu malen (Idee: sollten nach dem Färben zu sehen sein). R. (8) beschränkte sich darauf, mir Anweisungen zu geben, welche Farben ich nehmen soll – und hat die Eier dann an Ostern fast alle allein aufgegessen.

Die Öko-Öko-Farbe in Tütchen hat – wie auch letztes Jahr schon – nicht so richtig gut funktioniert. Die färbenden Pflanzenteile (hier: »Gelbtöne«) mussten mit ins kochende Wasser gegeben werden, die Eier dann darin gekocht werden. Am Schluss hatten die braunen Eier einen ganz leichten Gelbstich.

Also habe ich auch diese Eier nochmal nachgefärbt, mit der Farbe ab 3 Jahre. Die funktioniert so, dass die Färbeflüssigkeit in 250 ml Wasser und zwei Esslöffel Essig gegeben wird und das gekochte Ei vier bis fünf Minuten darin untergetaucht wird. Macht bei zwölf Eiern und maximal drei im Parallelbetrieb (grün, blau und gelb) dann auch nochmal fast eine halbe Stunde. (Merke: ein für 200 ml gedachtes Glas ist bei 250 ml plus Ei randvoll).

Immerhin sahen die Eier danach dann bunt aus. Und das mit den Wachsmalfarben hat zumindest zum Teil auch geklappt. Ostern halt.

P.S. Färberesultat.

P.P.S.: Statt Osterzopf gab’s Zimtschnecken nach schwedischem Rezept. Auch Hefe, aber leckerer.

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