4 Kommentare zu Kurz: Liberales Logo gesucht

  1. jw_fr sagt:

    Von der Layout-Seite gesehen, finde ich den Wechsel zu einer Schriftart mit Serifen interessant. Das »FDP« scheint von der Schriftart fast dem weiß-blauen Logo (der späten 90er?) zu entstammen. Nachdem in den 2000ern alles nüchtern (dem Zeitgeist entsprechend) seriphenlos gestaltet wurde, hat man nun auch in der Beischrift Serifen, die mit ihrer gewissen Verspieltheit meiner Vermutung nach auch »Wärme« ausstrahlen sollen.

    Die FDP wäre dann die einzige deutsche Partei, die konsequent auf Serifen setzt? Mal schauen, ob es ein Trend wird: CDU, CSU, Linke, SPD, Piraten, Grüne usw. sind alle serifenlos. Wenn ich es recht sehe, wurden Serifen das letzte Mal in einem Parteilogo beim alten Logo der Grünen im »Bündnis 90″ benutzt.

    • Till sagt:

      Das sind keine Serifen, jedenfalls keine klassischen. Das Logo der 1980er-Jahre hatte klassische Serifen. Danach gab’s eine serifenlose Schrift. Was jetzt kommt, ist Egyptienne – an die Buchstaben drangeknallte Kästchen, keine fein auslaufenden Serifen.

  2. Lukas sagt:

    Wo habe ich diese Farben zuletzt gesehen? Ich glaube, Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre waren derartig »frische« Knallfarbkombinationen mal in.

    Mich erinnert das eher an die selbstgebastelten Logos auf diversen Internetseiten Ende der 90er, Anfang der 00er Jahre.

  3. MS sagt:

    Das große Problem an dem Magenta ist meiner Meinung nach, dass die Telekom seit Jahren sich diese Farbe als Markenkern zugelegt hat und damit fleißig Werbung macht. So blöd es auch klingt: Magenta ist Telekom und der FDP tut es sicherlich nicht gut, wenn sie unterbewusst so eine Wirtschaftsnähe ausstrahlt. Das ist in Ungefähr so als wenn sie die Coca Cola-Schriftart benutzen würde.

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