Der Plan der SPD – in vier Schritten zur absoluten Mehrheit

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Du wunderst dich über die schlechte Performanz der SPD? Sei unbesorgt – in ihren 150 Jahren hat die »alte Tante« gelernt, langfristige strategische Pläne nicht nur aufzustellen, sondern auch umzusetzen. Erstmals und exklusiv auf diesem Blog – die Meilensteine der SPD-Planung »Die Partei reanimieren« für die nächsten Jahre:

2013: Schwarz-Gelb darf erneut die Wahl gewinnen. Steinbrück erhält ein ordentliches Honorar für seine Rolle als Kanzlerkandidat. »Noch einmal mache ich das nicht«, wird er hinterher sagen.

Warum nicht auf Sieg setzen? Aus zwei Gründen. Erstens heißt Schwarz-Gelb im Bund Rot(-Grün) in den Ländern – viele Gestaltungsmöglichkeiten und ein schönes Feindbild. Und zweitens besteht so die Möglichkeit, die Grünen für ihre Abtrünnigkeit von 1979 zu bestrafen. Ein Elefant vergisst nichts.

Denn 2017 ist allen die an der SPD gescheiterte Reformoption Rot-Grün von 2013 noch gut vor Augen. Die stärker gewordenen Grünen beschließen voller Selbstvertrauen 2016, dass sie diesmal alle Optionen offen halten wollen. Schwarz-Grün wird nicht mehr, wie noch 2013, ausgeschlossen – und kommt dann, bei leichten grünen Verlusten, auch zustande.

Die »ewige Kanzlerin« Merkel schafft es, die Grünen in ihrer »Koalition der Vernunft« nahezu bedeutungslos zu machen. Nach Hamburger Vorbild kommt es 2020 zum Bruch und zu vorgezogenen Neuwahlen.

2020 tritt die SPD als Alternative zur niedergewirtschafteten Schwarz-Grünen Koalition an. Sie erreicht mit Kanzlerkandidatin Kraft deutlich fast 40 Prozent und kann mit der orange-gelben Neuen FDP problemlos regieren. Bündnis 90/Die Grünen erreichen bei dieser Wahl nur noch sieben Prozent und verlieren die Hälfte aller Mandate.

2024 schließlich kommen die darniederliegenden Grünen demütig angekrochen und bitten darum, Teil des linksliberalen Bündnisses unter Führung der SPD sein zu dürfen. Da die SPD 2022 – gegen den hilflosen Widerstand der Neuen FDP – das faktische Mehrheitswahlrecht mit Koalitionsoptionen vor der Wahl durchgesetzt hat (wg. »Zersplitterung« und »Weimar«), bleibt ihnen auch kaum etwas anderes übrig, wenn sie noch einmal in den Bundestag einziehen wollen.

Die Regierung Kraft wird 2024 deutlich wiedergewählt. Das SPD-geführte linke Bündnis der Mitte erhält die absolute Mehrheit. Dem Bündnis gehören auch einige wenige Grüne, LINKE und Mitglieder der Neuen FDP an – insgesamt 23 der 371 Sitze des Bündnisses.

Das Ziel ist erreicht – gestärkt schreitet die SPD in Richtung ihres 175. Gründungsjubiläums voran.

Warum blogge ich das? Weil ich hoffe, dass es frei erfunden ist.

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Ein Kommentar zu Der Plan der SPD – in vier Schritten zur absoluten Mehrheit

  1. Gerald Fix sagt:

    Erstens heißt Schwarz-Gelb im Bund Rot(-Grün) in den Ländern

    Daran sieht man, dass es sich um eine Satire handeln muss. Wenn man die Umfrageergebnisse derzeit so anschaut, dann schmiert Rot-Grün sogar in Hessen ab. Gegen Bouffier! Das muss man erstmal hinkriegen.

    Andererseits müsst ihr in BW natürlich hoffen, dass Schwarz-Geld im Bund kommt und nicht Schwarz-Rot. Denn dann kriegt ihr ein paar Tage später von Schmiedel und Rivoir einen Tritt.

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