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	<title>Kommentare zu: Viele Augen sehen mehr! &#8211; Antrag zur grünen Netzpolitik für Baden-Württemberg</title>
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	<description>Blog von Till Westermayer – seit 2002</description>
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		<title>Von: Till</title>
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		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:56:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hier mal das Ergebnis: ich suche jetzt noch UnterstützerInnen:

http://edupad.ch/VrKhR9xy5Z</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal das Ergebnis: ich suche jetzt noch UnterstützerInnen:</p>
<p><a href="http://edupad.ch/VrKhR9xy5Z" rel="nofollow"></a><a href='http://edupad.ch/VrKhR9xy5Z'>http://edupad.ch/VrKhR9xy5Z</a>
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	<item>
		<title>Von: micu</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/06/04/viele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg/comment-page-1/#comment-23054</link>
		<dc:creator>micu</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 18:08:24 +0000</pubDate>
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		<description>Erst einmal großes Lob für deine Initiative, diesen Antrag einem Open-Peer-Review-Verfahren zu unterziehen. Eine feine Sache! Auf lange Sicht wäre es natürlich cool, wenn man ein solches Open-Peer-Review-Verfahren auch &quot;offiziellen&quot; auf den Seiten der Partei mit schicker Annotations-Funktion etc. hätte. Ein schöner Antrag außerdem! Ich freu mich ;).

Drei Änderungsvorschläge von meiner Seite:

1.)
 
S. 2, Z. 40: »Zu dieser Kontrollfunktion der Bundesnetzagentur gehört für uns auch die Durchsetzung des Prinzips der Netzneutralität.« → »Zu dieser Kontrollfunktion der Bundesnetzagentur gehört für uns auch die Durchsetzung des Prinzips der Netzneutralität und des Ende-zu-Ende-Prinzips des Internets.« Begründung: Netzneutralität ist leider zu einem sehr schwammigen Begriff geworden, unter dem viele Menschen unterschiedliche Dinge verstehen. Das &#039;Ende-zu-Ende-Prinzip&#039; ist aber etwas sehr Wohldefiniertes, das der Netzneutralität sehr nahe kommt.  Mehr Informationen dazu im Aufsatz „Der Einfluss der Netzarchitektur auf Innovation“ von Barbara van Schewick, Artikel 4 in &lt;a href=&quot;http://www.wissensgesellschaft.org/themen/wissensoekonomie/OpenInnovation.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;„Die wunderbare Wissensvermehrung“&lt;/a&gt; und im C3D2-Podcast &lt;a href=&quot;http://www.c3d2.de/news/pentaradio24-20090728.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Netzneutral&lt;/a&gt;.


2.) 

S. 5, Z. 8-15 ersetzen durch:

»Freie Open-Source-Software: selbstbestimmt und wirtschaftlich erfolgreich

Software nimmt immer stärker Einzug in unseren Alltag und gewinnt in zunehmenden Maße Kontrolle über unser Leben. Es ist daher von essentieller Bedeutung für unsere Demokratie, dass die Kontrolle über diese Software nicht bei einzelnen großen Herstellern liegt, sondern bei der Allgemeinheit. Die vier Freiheiten der freien Software — verwenden, verstehen, verändern, verbreiten — bilden dafür eine notwendige Grundlage. Denn sie machen einen transparenten Software-Entwicklungsprozess erst möglich. Sie stellen außerdem rechtlich und technischer sicher, dass — falls kein transparenter Entwicklungsprozess stattgefunden hat — die Software zumindest im Nachinein überprüft und bei Bedarf angepasst werden kann.

Im IT-Sektor arbeiten sehr viele Firmen mit freier Software und verdienen ihr Geld mit Anpassungen und Support. Wir begrüßen die weite Verbreitung von Open-Source-Software in der Wirtschaft und wünschen uns hier eine Vorreiterrolle der öffentlichen Hand und auch des Landes. Denn gerade Open-Business-Modelle, wie die Freie-Software-Branche, bieten zukunftssichere Arbeitsplätze und schaffen nachhaltige Innovationen. Hier gilt es, an Hochschulen und in öffentlichen Institutionen solche Modelle durch Ausbildung von qualifiziertem Personal und der intensiven Nutzung der Angebote zu unterstützen.«

Hintergrundinformationen dazu z.B. &lt;a href=&quot;http://blogs.fsfe.org/mk/?p=529&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://fsfe.org/projects/wsis/fs.de.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.


3.)

Für mindestens genauso wichtig wie freie Software halte ich offene Standards. Denn sie machen einen fairen Wettbewerb auf dem IT-Markt überhaupt erst möglich und verhindern Monopolisierung. Außerdem sind auch offene Standards eine Frage der Kontrolle: Momentan kippen Bund und Länder Daten des Staates und der Bürgerinnen und Bürger in proprietäre Container, die nur der goldene Schlüssel einer bestimmten Firma öffenen kann und über die diese eine Firma die volle Kontrolle hat. Und schicken sie über proprietäre Kanäle hin und her. Insbesondere erscheint mir die Verwendung des OpenDocument-Formats zum Austausch und zur Archivierung von Dokumenten für wichtig. Zudem gibt es ja auch noch den offenen Standard PDF, falls die Dokumente nicht weiterbearbeitet werden sollen. Bezüglich ODF noch die folgende Klarstellung: Um ODF sprechen zu können, muss sich nicht jeder gleich Linux installieren --- OpenOffice.org gibt es auch für Mac OS X und Windows. Außerdem gibt es diverse Plugins und Konverter für Microsoft Office, und die neuste Version von MS Office spricht ODF sogar nativ. Es geht also nicht darum, jemanden auszuschließen, nur weil  sie oder er nicht ein bestimmtes Betriebssystem bzw. eine bestimmte Software hat --- ganz im Gegenteil: offene Standards beziehen ein! 

Sorry, dass ich dazu gerade nichts direkt als Vorschlag für den Antrag formuliert bekomme :/ — Till, anyone? 

Hintergrundinformationen zu offenen Standards z.B. &lt;a href=&quot;http://www.fsfe.org/projects/os/os.de.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blogs.fsfe.org/mk/?p=37&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://blogs.fsfe.org/mk/?p=514&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://blogs.fsfe.org/mk/?p=508&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst einmal großes Lob für deine Initiative, diesen Antrag einem Open-Peer-Review-Verfahren zu unterziehen. Eine feine Sache! Auf lange Sicht wäre es natürlich cool, wenn man ein solches Open-Peer-Review-Verfahren auch &#0187;offiziellen&#0171; auf den Seiten der Partei mit schicker Annotations-Funktion etc. hätte. Ein schöner Antrag außerdem! Ich freu mich ;).</p>
<p>Drei Änderungsvorschläge von meiner Seite:</p>
<p>1.)</p>
<p>S. 2, Z. 40: »Zu dieser Kontrollfunktion der Bundesnetzagentur gehört für uns auch die Durchsetzung des Prinzips der Netzneutralität.« → »Zu dieser Kontrollfunktion der Bundesnetzagentur gehört für uns auch die Durchsetzung des Prinzips der Netzneutralität und des Ende-zu-Ende-Prinzips des Internets.« Begründung: Netzneutralität ist leider zu einem sehr schwammigen Begriff geworden, unter dem viele Menschen unterschiedliche Dinge verstehen. Das &#8250;Ende-zu-Ende-Prinzip&#8249; ist aber etwas sehr Wohldefiniertes, das der Netzneutralität sehr nahe kommt.  Mehr Informationen dazu im Aufsatz „Der Einfluss der Netzarchitektur auf Innovation“ von Barbara van Schewick, Artikel 4 in <a href="http://www.wissensgesellschaft.org/themen/wissensoekonomie/OpenInnovation.pdf" rel="nofollow">„Die wunderbare Wissensvermehrung“</a> und im C3D2-Podcast <a href="http://www.c3d2.de/news/pentaradio24-20090728.html" rel="nofollow">Netzneutral</a>.</p>
<p>2.) </p>
<p>S. 5, Z. 8-15 ersetzen durch:</p>
<p>»Freie Open-Source-Software: selbstbestimmt und wirtschaftlich erfolgreich</p>
<p>Software nimmt immer stärker Einzug in unseren Alltag und gewinnt in zunehmenden Maße Kontrolle über unser Leben. Es ist daher von essentieller Bedeutung für unsere Demokratie, dass die Kontrolle über diese Software nicht bei einzelnen großen Herstellern liegt, sondern bei der Allgemeinheit. Die vier Freiheiten der freien Software — verwenden, verstehen, verändern, verbreiten — bilden dafür eine notwendige Grundlage. Denn sie machen einen transparenten Software-Entwicklungsprozess erst möglich. Sie stellen außerdem rechtlich und technischer sicher, dass — falls kein transparenter Entwicklungsprozess stattgefunden hat — die Software zumindest im Nachinein überprüft und bei Bedarf angepasst werden kann.</p>
<p>Im IT-Sektor arbeiten sehr viele Firmen mit freier Software und verdienen ihr Geld mit Anpassungen und Support. Wir begrüßen die weite Verbreitung von Open-Source-Software in der Wirtschaft und wünschen uns hier eine Vorreiterrolle der öffentlichen Hand und auch des Landes. Denn gerade Open-Business-Modelle, wie die Freie-Software-Branche, bieten zukunftssichere Arbeitsplätze und schaffen nachhaltige Innovationen. Hier gilt es, an Hochschulen und in öffentlichen Institutionen solche Modelle durch Ausbildung von qualifiziertem Personal und der intensiven Nutzung der Angebote zu unterstützen.«</p>
<p>Hintergrundinformationen dazu z.B. <a href="http://blogs.fsfe.org/mk/?p=529" rel="nofollow">hier</a> oder <a href="http://fsfe.org/projects/wsis/fs.de.html" rel="nofollow">hier</a>.</p>
<p>3.)</p>
<p>Für mindestens genauso wichtig wie freie Software halte ich offene Standards. Denn sie machen einen fairen Wettbewerb auf dem IT-Markt überhaupt erst möglich und verhindern Monopolisierung. Außerdem sind auch offene Standards eine Frage der Kontrolle: Momentan kippen Bund und Länder Daten des Staates und der Bürgerinnen und Bürger in proprietäre Container, die nur der goldene Schlüssel einer bestimmten Firma öffenen kann und über die diese eine Firma die volle Kontrolle hat. Und schicken sie über proprietäre Kanäle hin und her. Insbesondere erscheint mir die Verwendung des OpenDocument-Formats zum Austausch und zur Archivierung von Dokumenten für wichtig. Zudem gibt es ja auch noch den offenen Standard PDF, falls die Dokumente nicht weiterbearbeitet werden sollen. Bezüglich ODF noch die folgende Klarstellung: Um ODF sprechen zu können, muss sich nicht jeder gleich Linux installieren &#8212; OpenOffice.org gibt es auch für Mac OS X und Windows. Außerdem gibt es diverse Plugins und Konverter für Microsoft Office, und die neuste Version von MS Office spricht ODF sogar nativ. Es geht also nicht darum, jemanden auszuschließen, nur weil  sie oder er nicht ein bestimmtes Betriebssystem bzw. eine bestimmte Software hat &#8212; ganz im Gegenteil: offene Standards beziehen ein! </p>
<p>Sorry, dass ich dazu gerade nichts direkt als Vorschlag für den Antrag formuliert bekomme :/ — Till, anyone? </p>
<p>Hintergrundinformationen zu offenen Standards z.B. <a href="http://www.fsfe.org/projects/os/os.de.html" rel="nofollow">hier</a>, <a href="http://blogs.fsfe.org/mk/?p=37" rel="nofollow">hier</a>, <a href="http://blogs.fsfe.org/mk/?p=514" rel="nofollow">hier</a> oder <a href="http://blogs.fsfe.org/mk/?p=508" rel="nofollow">hier</a>.
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Höbusch</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/06/04/viele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg/comment-page-1/#comment-23044</link>
		<dc:creator>Christian Höbusch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 08:59:09 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Till (und allen AutorInnen),
erstmal: ein super Antrag, der die grünen Positionen sehr konzentriert und prägnant zusammenfasst. Einen Aspekt könnte man nach meinem Dafürhalten noch etwas deutlicher hervorheben: Ihr schreibt vom Industrie- und Dienstleistungsstandort BW - gilt ja auch für BY ;-)(S. 1, Z. 22; S. 4, Z. 4). Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang, dass wir uns, v.a. bedingt durch das Internet, in Europa schon mitten in einer Transformation in eine Wissensgesellschaft befinden und hier die netzpolitischen Positionen einen wichtigen Beitrag/Voraussetzung für die weitere Transformation bilden. Die gesellschaftliche Vision muss in Richtung einer Wissensgesellschaft gehen, wobei die alten Strukturen der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft gravierende Veränderungen erfahren werden. Dieser Aspekt blitzt zwar auch im Antragstext auf, könnte aber m.E.n. noch stärker herausgearbeitet werden. Und noch zwei kleine redaktionelle Anmerkungen: - S. 2., Z. 36: hier wohl Mehrzahl &quot;Internetdiensten&quot;; S. 5, Z. 36: letzter Aufzählungspunkt &quot;Breitbandausbau&quot; ggf. doppelt (schon auf S. 3, Z. 36 erwähnt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Till (und allen AutorInnen),<br />
erstmal: ein super Antrag, der die grünen Positionen sehr konzentriert und prägnant zusammenfasst. Einen Aspekt könnte man nach meinem Dafürhalten noch etwas deutlicher hervorheben: Ihr schreibt vom Industrie- und Dienstleistungsstandort BW &#8211; gilt ja auch für BY ;-)(S. 1, Z. 22; S. 4, Z. 4). Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang, dass wir uns, v.a. bedingt durch das Internet, in Europa schon mitten in einer Transformation in eine Wissensgesellschaft befinden und hier die netzpolitischen Positionen einen wichtigen Beitrag/Voraussetzung für die weitere Transformation bilden. Die gesellschaftliche Vision muss in Richtung einer Wissensgesellschaft gehen, wobei die alten Strukturen der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft gravierende Veränderungen erfahren werden. Dieser Aspekt blitzt zwar auch im Antragstext auf, könnte aber m.E.n. noch stärker herausgearbeitet werden. Und noch zwei kleine redaktionelle Anmerkungen: &#8211; S. 2., Z. 36: hier wohl Mehrzahl &#0187;Internetdiensten&#0171;; S. 5, Z. 36: letzter Aufzählungspunkt &#0187;Breitbandausbau&#0171; ggf. doppelt (schon auf S. 3, Z. 36 erwähnt).
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/06/04/viele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg/comment-page-1/#comment-23039</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:03:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Hauke: Stimmt, die Begründung ist nicht ganz logisch. Aus meiner Sicht ist die eigentlich richtige Forderung hier eine Überarbeitung des Rundfunkstaatsvertrags, der öff.-rechtl. Sendern mehr Möglichkeiten im Netz einräumt (keine Spielchen, sondern eher der Bereich des Informations- und Kulturauftrags).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hauke: Stimmt, die Begründung ist nicht ganz logisch. Aus meiner Sicht ist die eigentlich richtige Forderung hier eine Überarbeitung des Rundfunkstaatsvertrags, der öff.-rechtl. Sendern mehr Möglichkeiten im Netz einräumt (keine Spielchen, sondern eher der Bereich des Informations- und Kulturauftrags).
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hauke Laging</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/06/04/viele-augen-sehen-mehr-antrag-zur-grunen-netzpolitik-fur-baden-wurttemberg/comment-page-1/#comment-23038</link>
		<dc:creator>Hauke Laging</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:41:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=2130#comment-23038</guid>
		<description>Seite 6, Zeilen 28 bis 34 (ö-r Rundfunk im Internet):

Es erscheint mir als Armutszeugnis, die Umgehung einer Prüfung damit rechtfertigen zu wollen, dass das Zu-Prüfende schon besteht.

Das kann ja nur heißen, dass das Bestehende die Prüfung entweder auf jeden Fall besteht (warum sollte das so sein?) oder dass es einem egal ist, ob es sie besteht. Das wäre dann das Gegenteil von Rechtsstaatlichkeit. Mal ganz abgesehen davon, dass es in Deutschland keine staatliche Presse gibt und die Verlage deshalb im Zweifelsfall Rechtsanspruch auf Unterlassung haben.

Dass die Ö-R diese Prüfung nicht von sich aus vorab durchgeführt haben, ist ein deutliches Zeichen für ihre Selbstherrlichkeit und legt nun gerade nicht nahe, dass Beschränkungsgebote beachtet wurden.

Wenn man bei den Ö-R sparen will, findet man mehr Möglichkeiten, als man abarbeiten kann. Die Prüfung von Rechtmäßigkeit abzuschaffen, ist sicher das letzte, was in Frage kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seite 6, Zeilen 28 bis 34 (ö-r Rundfunk im Internet):</p>
<p>Es erscheint mir als Armutszeugnis, die Umgehung einer Prüfung damit rechtfertigen zu wollen, dass das Zu-Prüfende schon besteht.</p>
<p>Das kann ja nur heißen, dass das Bestehende die Prüfung entweder auf jeden Fall besteht (warum sollte das so sein?) oder dass es einem egal ist, ob es sie besteht. Das wäre dann das Gegenteil von Rechtsstaatlichkeit. Mal ganz abgesehen davon, dass es in Deutschland keine staatliche Presse gibt und die Verlage deshalb im Zweifelsfall Rechtsanspruch auf Unterlassung haben.</p>
<p>Dass die Ö-R diese Prüfung nicht von sich aus vorab durchgeführt haben, ist ein deutliches Zeichen für ihre Selbstherrlichkeit und legt nun gerade nicht nahe, dass Beschränkungsgebote beachtet wurden.</p>
<p>Wenn man bei den Ö-R sparen will, findet man mehr Möglichkeiten, als man abarbeiten kann. Die Prüfung von Rechtmäßigkeit abzuschaffen, ist sicher das letzte, was in Frage kommt.
<p class="comment-like"><img class="comment-like-btn" title="Vote" onclick="cl_like_this('http://blog.till-westermayer.de/wp-admin/admin-ajax.php',23038)" src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/comments-likes/images/like.png" />&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span id="comment-like-cnt-23038">0</span> likes</p>
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