Kurz & kontrovers: SPD in Insolvenz schicken oder wiederbeleben?

Gerhard Schröder in the shadows

»sprengsatz« sieht die SPD am Boden, nein – am Ende.

Meine Frage dazu:

Meinste, wir – Grüne – sollen bei der Versteigerung der Insolvenzmasse der SPD mitbieten?

Julia meint:

Würde lieber bei Wiederbelebung (»Beweg dich doch endlich, was ist los mit dir!!« Schüttel – Klatsch Ohrfeige) mitmachen. #spd

Und was meint ihr?

P.S.: Im Juso-Blog »Rot steht uns gut« habe ich noch eine ganz lesenswerte Analyse gefunden. Und natürlich ist auch Reinhard Bütikofers diesbezügliche Nachwahlanalyse erwähnenswert.

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10 Kommentare zu Kurz & kontrovers: SPD in Insolvenz schicken oder wiederbeleben?

  1. Robin sagt:

    Also mir wäre ein Wiederbelebung lieber :)

  2. Till sagt:

    @Robin: du hast aber auch gesehen, wie Julia sich das vorstellt?

  3. Robin sagt:

    Sie schlägt die SPD? :)

  4. Wenn man bedenkt in welchen Zustand sich die CDU nach Kohl befand und diese hat bis jetzt noch keine neuen Ziele/Visionen, dann sollte man die SPD nicht vorschnell abschreiben.

    Eines der derzeitigen Probleme der SPD ist, das man nicht gleichzeitig in der Opposition und der Regierung sein kann und genau unter diesem Widerspruch leidet die SPD.

    Letztendlich ist es aber auch Aufgabe der SPD-Basis die Partei wieder zu beleben und mit Inhalten zu füllen. Wer mit dem politischen Kurz der SPD nicht zufrieden ist, der soll aufstehen und etwas dagegen tun, wofür ging es denn die innerparteiliche Diskussion, die Gremien und die Parteitage?

  5. Till sagt:

    @Robin: meine Interpretation – sie schlägt vor, dass wir Grüne die SPD solange piesacken, bis sie zu sich kommt.

  6. Robin sagt:

    @Till:
    Darin seh ich kein Problem. Das ist ja die Aufgabe einer Opposition bzw. der »Konkurrenz«.
    Wenn das zur Neubelebung führt, leg ich gern noch ein paar Nadel drauf ;-) *pieks*

  7. Christian sagt:

    Mhh, schwierig. Solange wir bei 12% rumkrebseln brauchen wir natürlich für Regierungen einen Seniorpartner.
    Nur ich will nicht bei 12% bleiben. Ich finde unsere Ideen gut. Sehr gut sogar. Daher finde ich, die Grünen haben 20%, 30%, 40% oder sogar 50%+X verdient.

    Also Wähler der SPD übernehmen, antiquierte Inhalte mit einem Tritt über die Klippe ins jenseits befördern.

  8. Das Problem der SPD ist auch ein langfristiges. In den letzten 25 Jahren sind mit Grünen und Linkspartei zwei neue Parteien entstanden, die sich programmatisch zumindest zum größten Teil auf ehemaligem SPD-Territorium aufhalten. Insofern haben die Grünen, von Anfang an »mitgeboten«, mal abgesehen von den programmatischen und personellen Anteilen, die von den Konservativen her zu den Grünen gekommen sind.
    Mitbieten können die Grünen aber nicht nur politisch-inhaltlich, sondern auch personell. Wenn es so weiter geht mit der SPD, gibt es sicherlich bald viele SPD-Politiker (auf allen Ebenen), die sich nach einer neuen Plattform umsehen, auf der sie politisch aktiv und Dinge bewegen können.

    PS: Gutes Foto!

  9. Christian sagt:

    @SG
    Als Grüner habe ich davor eigentlich Angst, dass die uns »übernehmen« (wenn nur ein Bruchteil der Mitglieder zu uns kommt und das dann die engagierten aber leider auch machtgierigen Leute sind) und die dann wieder ihren alten Kram abziehen wollen, dann schaffen sie es, sich nicht nur selber zu ruinieren, sondern uns gleich mit.
    Vielleicht gesundet dann ja aber auch die SPD, wenn die da weg sind :-)

  10. Thaniell sagt:

    Ich sag zur SPD ›macht den Phoenix‹, was noch halbwegs zum sozialdemokratischen Kern passt trete der Linken bei und gebe der somit etwas mehr realpolitisches Profil und Glaubwürdigkeit in dieser Hinsicht. Der Rest kann dann verpuffen und sich in der CDU wiederfinden.

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