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	<title>Kommentare zu: Kurz zu Amazonfail, und dann darüber hinaus</title>
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	<description>Das Blog von Till Westermayer -- seit 2002</description>
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		<title>Von: ihdl</title>
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		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 22:37:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bezweifele, ob zumindest in Moment von einer staatlichen Lösung dieses Problems etwas besseres zu erwarten ist als das, was wir bisher haben. 

Wäre nicht auch eine Art Ordnungspolitk jenseits von Staat möglich? Eine netzgesellschaftlicher Normenbildungsprozess, an dem alle möglichen Akteure und Institutionen mitwirken. So richtig kann ich mir das zwar auch nicht vorstellen, aber ich finde es spannend, was in dieser neuen Welt zu Zeit zu beobachten ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bezweifele, ob zumindest in Moment von einer staatlichen Lösung dieses Problems etwas besseres zu erwarten ist als das, was wir bisher haben. </p>
<p>Wäre nicht auch eine Art Ordnungspolitk jenseits von Staat möglich? Eine netzgesellschaftlicher Normenbildungsprozess, an dem alle möglichen Akteure und Institutionen mitwirken. So richtig kann ich mir das zwar auch nicht vorstellen, aber ich finde es spannend, was in dieser neuen Welt zu Zeit zu beobachten ist.</p>
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		<title>Von: gornorff</title>
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		<dc:creator>gornorff</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 08:01:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Till 5 - generell ist Vertrauen immer eine Lotterie ( bei Operationen, beim GV). Hat der Netzbetreiber eine klare Zielsetzung wie &quot;Geld verdienen, Kunden halten&quot; ist das verlässlicher als verschwurbelte staatliche Zielsetzungen wie &quot;Reinhaltung, Schutz, Wertesystem&quot;. Zudem kann das selbstregulative Netz einen erfolgsorientierten Betreiber eher in die Schranken weisen. Testfall wird das Google-Imperium. Ein Aufeinanderprallen von Staat + Netzgigant hatten wir ja gerade bei GEMA vs. YouTube/google. Leider gab&#039;s da keine Petition.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Till 5 &#8211; generell ist Vertrauen immer eine Lotterie ( bei Operationen, beim GV). Hat der Netzbetreiber eine klare Zielsetzung wie &#0187;Geld verdienen, Kunden halten&#0171; ist das verlässlicher als verschwurbelte staatliche Zielsetzungen wie &#0187;Reinhaltung, Schutz, Wertesystem&#0171;. Zudem kann das selbstregulative Netz einen erfolgsorientierten Betreiber eher in die Schranken weisen. Testfall wird das Google-Imperium. Ein Aufeinanderprallen von Staat + Netzgigant hatten wir ja gerade bei GEMA vs. YouTube/google. Leider gab&#8217;s da keine Petition.</p>
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		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2009/04/13/kurz-zum-amazonfail-und-dann-daruber-hinaus/comment-page-1/#comment-21794</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 07:29:20 +0000</pubDate>
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		<description>Nur so am Rande bemerkt: hieße dass dann auch, dass profitorientierten Unternehmen + Öffentlichkeit eher zu trauen ist als dem Staat? Und wenn ja, warum?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur so am Rande bemerkt: hieße dass dann auch, dass profitorientierten Unternehmen + Öffentlichkeit eher zu trauen ist als dem Staat? Und wenn ja, warum?</p>
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		<title>Von: gornorff</title>
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		<dc:creator>gornorff</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 07:25:53 +0000</pubDate>
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		<description>Di,14.04 9:00 MEZ, Petition steht jetzt bei 21&#039;000, wächst also nicht mehr so schnell wie zu Beginn. Leider focussieren viele blogger + twitterer allein auf das tatsächlich erfolgte LGBT- deRanking. In echt hat die Aussortier-Funktion auch die RANKS von z.B. Behinderten-Literatur (Ratgeber zu Sex mit Behinderung)entfernt. Die meisten Kommentare zur Petition lehnen sich gegen den Grundgedanken der Zensierbarkeit auf, wenn auch viele ( falsch) glaubten, die Bücher an sich seien aus dem Verkauf verschwunden. Gefahr der Hysterie im selbstregulativen Netz. Ich hoffe, es wird eine ruhige, unhysterische gesellschaftliche Funktion der Netzkontrolle entstehen. Verstaatlichung oder Vergesellschaftung sind zu kompliziert, setzen zudem voraus, dass der Inhaber auch zukünftig korrekt ist ( hm - Berlusconi ? ). Ärgerlich war, wie lange Spiegel-Online gepennt hat, als guardian.co.uk und wall street journal schon seit 12. + 13.04 das Thema bearbeiteten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Di,14.04 9:00 MEZ, Petition steht jetzt bei 21&#8242;000, wächst also nicht mehr so schnell wie zu Beginn. Leider focussieren viele blogger + twitterer allein auf das tatsächlich erfolgte LGBT- deRanking. In echt hat die Aussortier-Funktion auch die RANKS von z.B. Behinderten-Literatur (Ratgeber zu Sex mit Behinderung)entfernt. Die meisten Kommentare zur Petition lehnen sich gegen den Grundgedanken der Zensierbarkeit auf, wenn auch viele ( falsch) glaubten, die Bücher an sich seien aus dem Verkauf verschwunden. Gefahr der Hysterie im selbstregulativen Netz. Ich hoffe, es wird eine ruhige, unhysterische gesellschaftliche Funktion der Netzkontrolle entstehen. Verstaatlichung oder Vergesellschaftung sind zu kompliziert, setzen zudem voraus, dass der Inhaber auch zukünftig korrekt ist ( hm &#8211; Berlusconi ? ). Ärgerlich war, wie lange Spiegel-Online gepennt hat, als guardian.co.uk und wall street journal schon seit 12. + 13.04 das Thema bearbeiteten.</p>
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		<title>Von: Echo</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2009/04/13/kurz-zum-amazonfail-und-dann-daruber-hinaus/comment-page-1/#comment-21792</link>
		<dc:creator>Echo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 06:08:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube nicht wirklich, dass Verstaatlichung die Antwort auf derartige Probleme ist, dafür sind die Staaten selbst einfach nicht vertrauenswürdig genug. Zu viele Staaten versuchen sich ja jetzt schon selbst an Internetzensur.

Gerade der amazonfail Fall hat ja gezeigt, wie selbstregulativ das Internet agieren kann, denn dieser Punkt ist eindeutig an Twitter gegangen, egal ob jetzt wirklich corporate evil dran Schuld war oder Hacker.

So schnell wie der Aufschrei durchs Netz gegangen ist konnten die &quot;alten&quot; Medien nicht einmal blinzeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht wirklich, dass Verstaatlichung die Antwort auf derartige Probleme ist, dafür sind die Staaten selbst einfach nicht vertrauenswürdig genug. Zu viele Staaten versuchen sich ja jetzt schon selbst an Internetzensur.</p>
<p>Gerade der amazonfail Fall hat ja gezeigt, wie selbstregulativ das Internet agieren kann, denn dieser Punkt ist eindeutig an Twitter gegangen, egal ob jetzt wirklich corporate evil dran Schuld war oder Hacker.</p>
<p>So schnell wie der Aufschrei durchs Netz gegangen ist konnten die &#0187;alten&#0171; Medien nicht einmal blinzeln.</p>
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		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2009/04/13/kurz-zum-amazonfail-und-dann-daruber-hinaus/comment-page-1/#comment-21791</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 22:09:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit der Verstaatlichung war auch eher Provokation. Was die Netzproblematik nochmal zu etwas Besonderem jenseits der generellen Notwendigkeit eines ordnungspolitischen Rahmens macht (oder im Zeitalter der Globalisierung von Waren und Finanzströmen vielleicht auch nicht), ist der globale Aspekt. Selbst auf meinen provokanten Begriff der &quot;Verstaatlichung&quot; hin müsste die Frage ja erstmal lauten: welcher Staat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit der Verstaatlichung war auch eher Provokation. Was die Netzproblematik nochmal zu etwas Besonderem jenseits der generellen Notwendigkeit eines ordnungspolitischen Rahmens macht (oder im Zeitalter der Globalisierung von Waren und Finanzströmen vielleicht auch nicht), ist der globale Aspekt. Selbst auf meinen provokanten Begriff der &#0187;Verstaatlichung&#0171; hin müsste die Frage ja erstmal lauten: welcher Staat?</p>
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		<title>Von: Andrea Mayer-Edoloeyi</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2009/04/13/kurz-zum-amazonfail-und-dann-daruber-hinaus/comment-page-1/#comment-21790</link>
		<dc:creator>Andrea Mayer-Edoloeyi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 22:00:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/?p=920#comment-21790</guid>
		<description>Ich würde zwar lieber von Vergesellschaftung als von Verstaatlichung sprechen, aber ich muss deinen Überlegungen durchaus recht geben. Eine quasi-monopolistische Stellung von privaten Unternehmen ist umso bedenklicher je mehr Menschen sich im Netz bewegen. Google ist sicher das herausragendste Beispiel, bei Twitter würde ich erst mal abwarten, ob sich das so weiterentwickelt. Notwendig fände ich allemal deutlichere rechtliche (und damit staatliche) Regelungen und deren Durchsetzung, wie mit Daten umgegangen werden darf und wie nicht. Die Wirtschaft ist für die Menschen da und nicht umgekehrt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde zwar lieber von Vergesellschaftung als von Verstaatlichung sprechen, aber ich muss deinen Überlegungen durchaus recht geben. Eine quasi-monopolistische Stellung von privaten Unternehmen ist umso bedenklicher je mehr Menschen sich im Netz bewegen. Google ist sicher das herausragendste Beispiel, bei Twitter würde ich erst mal abwarten, ob sich das so weiterentwickelt. Notwendig fände ich allemal deutlichere rechtliche (und damit staatliche) Regelungen und deren Durchsetzung, wie mit Daten umgegangen werden darf und wie nicht. Die Wirtschaft ist für die Menschen da und nicht umgekehrt!</p>
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