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	<title>Kommentare zu: Zum Überlebensminimum-Unsinn (Update 2: Hartz-IV soziologisch betrachtet)</title>
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	<description>Das Blog von Till Westermayer -- seit 2002</description>
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		<title>Von: John Dean</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21159</link>
		<dc:creator>John Dean</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 11:11:22 +0000</pubDate>
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		<description>Till, danke für den Hinweis! Sowas habe ich gesucht.

*freu*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Till, danke für den Hinweis! Sowas habe ich gesucht.</p>
<p>*freu*</p>
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		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21153</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 09:08:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich komme gerade nicht dazu, das ausführlicher darzustellen, aber spannend ist &lt;a href=&quot;http://idw-online.de/pages/de/news278176&quot;&gt;es allemal&lt;/a&gt;, dass eine wissenschaftliche, empirisch breit angelegte Studie zum tatsächlichen Lebensstandard von Hartz-IV-EmpfängerInnen eher zum Schluss kommt, dass dies und das fehlt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme gerade nicht dazu, das ausführlicher darzustellen, aber spannend ist <a href="http://idw-online.de/pages/de/news278176">es allemal</a>, dass eine wissenschaftliche, empirisch breit angelegte Studie zum tatsächlichen Lebensstandard von Hartz-IV-EmpfängerInnen eher zum Schluss kommt, dass dies und das fehlt &#8230;</p>
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		<title>Von: John Dean</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21146</link>
		<dc:creator>John Dean</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 21:41:39 +0000</pubDate>
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		<description>Eine recht detaillierte und &lt;a href=&quot;http://dermorgen.blogspot.com/2008/09/kritik-den-schlussfolgerungen-der-132.html&quot;&gt;umfassende Entgegnung&lt;/a&gt; findet sich in meinem Blog. Wer mag, der sei als Leser und für Anregungen herzlich eingeladen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine recht detaillierte und <a href="http://dermorgen.blogspot.com/2008/09/kritik-den-schlussfolgerungen-der-132.html">umfassende Entgegnung</a> findet sich in meinem Blog. Wer mag, der sei als Leser und für Anregungen herzlich eingeladen!</p>
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	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21145</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 13:39:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://www.iwp.uni-koeln.de/DE/Publikationen/zfw/2-08/Thie%DFen-Fischer.htm&quot;&gt;Dieser URL&lt;/a&gt; zufolge ist der Aufsatz weiter off-line zu finden, nämlich in der &lt;i&gt;Zeitschrift für Wirtschaftspolitik&lt;/i&gt;, 57. Jg, H. 2, 2008.

Auch interessant: &lt;a href=&quot;http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl4/interessantes/Hinweise_zur_Studie.pdf&quot;&gt;Die &quot;Präambel&quot;&lt;/a&gt;, die vorher (nach den ersten Protesten) der Studie vorgeschaltet war, gibt es weiterhin.

Eine Dekanenstellungnahme habe ich beim &lt;strike&gt;kursorischen Suchen nicht gefunden.&lt;/strike&gt; ein klein wenig ausführlicherem Suchen &lt;a href=&quot;http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/docs/stellungnahme-2008-09-08.php&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden.

Update: &lt;a href=&quot;http://209.85.135.104/search?q=cache:kXXGAqnA72oJ:www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl4/interessantes/Soziale_Mindestsicherung_2008_komplett.pdf+Die+H%C3%B6he+der+sozialen+Mindestsicherung+Eine+Neuberechnung&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=3&amp;gl=de&quot;&gt;Der google-Cache&lt;/a&gt; kennt den Text der Studie noch, fragt sich, wie lange. 

Update 2: Und überhaupt geht im Netz &lt;a href=&quot;http://www.freie-publizistin.de/studie.pdf&quot;&gt;nichts verloren&lt;/a&gt; (pdf). ((Die hier gespiegelte Fassung enthält in der Präambel einen Absatz, den ich in &quot;meiner&quot; Fassung gar nicht gesehen hatte -- und der aktuell auch nicht mehr zu finden ist. Und zwar steht da:&lt;blockquote&gt;
Wenn Sie die vielen einseitigen und spektakulären Pressemeldungen auch im Internet lesen, dann denken Sie bitte daran, dass diese nicht ohne Absicht zugespitzt, einseitig und/oder verfälschend formuliert sind. Sie als Person werden von den Medien benutzt, damit diese mehr und teurer Werbung verkaufen können. Die Klick-Zahl soll gesteigert werden, und dazu liefert man Ihnen Stichworte, von denen man weiß, dass Sie darauf reagieren. Mit den Ergebnissen der Forschung hat das nichts zu tun.
&lt;/blockquote&gt;

Genau. Will noch jemand über meine &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;Los.x=0&amp;keywords=hartz%20iv&amp;tag=tiwe&amp;index=blended&amp;Los.y=0&amp;Los=Los&amp;link%5Fcode=qs&amp;tag-id=tiwe&quot;&gt;amazon-Affiliation&lt;/a&gt; ein Buch bestellen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.iwp.uni-koeln.de/DE/Publikationen/zfw/2-08/Thie%DFen-Fischer.htm">Dieser URL</a> zufolge ist der Aufsatz weiter off-line zu finden, nämlich in der <i>Zeitschrift für Wirtschaftspolitik</i>, 57. Jg, H. 2, 2008.</p>
<p>Auch interessant: <a href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl4/interessantes/Hinweise_zur_Studie.pdf">Die &#0187;Präambel&#0171;</a>, die vorher (nach den ersten Protesten) der Studie vorgeschaltet war, gibt es weiterhin.</p>
<p>Eine Dekanenstellungnahme habe ich beim <strike>kursorischen Suchen nicht gefunden.</strike> ein klein wenig ausführlicherem Suchen <a href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/docs/stellungnahme-2008-09-08.php">hier</a> gefunden.</p>
<p>Update: <a href="http://209.85.135.104/search?q=cache:kXXGAqnA72oJ:www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl4/interessantes/Soziale_Mindestsicherung_2008_komplett.pdf+Die+H%C3%B6he+der+sozialen+Mindestsicherung+Eine+Neuberechnung&#038;hl=de&#038;ct=clnk&#038;cd=3&#038;gl=de">Der google-Cache</a> kennt den Text der Studie noch, fragt sich, wie lange. </p>
<p>Update 2: Und überhaupt geht im Netz <a href="http://www.freie-publizistin.de/studie.pdf">nichts verloren</a> (pdf). ((Die hier gespiegelte Fassung enthält in der Präambel einen Absatz, den ich in &#0187;meiner&#0171; Fassung gar nicht gesehen hatte &#8211; und der aktuell auch nicht mehr zu finden ist. Und zwar steht da:<br />
<blockquote>
Wenn Sie die vielen einseitigen und spektakulären Pressemeldungen auch im Internet lesen, dann denken Sie bitte daran, dass diese nicht ohne Absicht zugespitzt, einseitig und/oder verfälschend formuliert sind. Sie als Person werden von den Medien benutzt, damit diese mehr und teurer Werbung verkaufen können. Die Klick-Zahl soll gesteigert werden, und dazu liefert man Ihnen Stichworte, von denen man weiß, dass Sie darauf reagieren. Mit den Ergebnissen der Forschung hat das nichts zu tun.
</p></blockquote>
<p>Genau. Will noch jemand über meine <a href="http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&#038;Los.x=0&#038;keywords=hartz%20iv&#038;tag=tiwe&#038;index=blended&#038;Los.y=0&#038;Los=Los&#038;link%5Fcode=qs&#038;tag-id=tiwe">amazon-Affiliation</a> ein Buch bestellen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Tina</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21144</link>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 13:30:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Till, dank Dir für Hinweis und Kommentar! Das pdf auf das Du hier und ich auch verlinke, ist vom Server der TU Chemnitz entfernt worden, statt dessen steht dort eine Stellungnahme des Dekans. Deshalb ist der Aufsatz selbst natürlich nicht nicht veröffentlicht worden und die Wissenschaft hat ja ihre speziellen Verfahren dafür. Schauen wir mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Till, dank Dir für Hinweis und Kommentar! Das pdf auf das Du hier und ich auch verlinke, ist vom Server der TU Chemnitz entfernt worden, statt dessen steht dort eine Stellungnahme des Dekans. Deshalb ist der Aufsatz selbst natürlich nicht nicht veröffentlicht worden und die Wissenschaft hat ja ihre speziellen Verfahren dafür. Schauen wir mal.</p>
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	<item>
		<title>Von: sozlog &#171; Biedermann und die Brandstifter revisited. Strukturwandel sozialer Solidarität und Grenzüberschreitungen</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21143</link>
		<dc:creator>sozlog &#171; Biedermann und die Brandstifter revisited. Strukturwandel sozialer Solidarität und Grenzüberschreitungen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 12:56:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ich das in der aktuellen Diskussion um Hartz IV, dem hässlichen Getöse zum Wahlkampfauftakt. Till Westermayer hat mich auf einen Aufsatz von Prof. Dr. Friedrich Thießen und Dipl.-Kfm. Christian Fischer mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ich das in der aktuellen Diskussion um Hartz IV, dem hässlichen Getöse zum Wahlkampfauftakt. Till Westermayer hat mich auf einen Aufsatz von Prof. Dr. Friedrich Thießen und Dipl.-Kfm. Christian Fischer mit [&#8230;]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gunnar</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21140</link>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 08:14:22 +0000</pubDate>
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		<description>Aus juristischer Sicht wäre dann noch anzumerken, dass die Autoren die sozial- und verfassungsrechtlichen normativen Grundlagen des soziokulturellen Existenzminimums nicht kennen, was sich unter anderem in der permanenten Gleichsetzung von Sozialhilfe und Alg II zeigt. Als (allerdings nicht gut gemachtes) Experiment unter dem Titel &quot;Mit wie wenig Geld kann ein gesunder Mann in Chemnitz im Jahr 2006 einen Monat lang auskommen&quot; taugt die Studie vielleicht etwas. Die Implikationen für die sozialrechtliche Fragestellung der Bestimmung des mit den Grunsicherungsleistungen zu gewährenden Existenzminimums sind jedoch völlig und offensichtlich unbrauchbar. Das Problem ist, dass die Studie trotzdem ihrer politischen Funktion, der Abwehr von Erhöhungsbemühungen, genügen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus juristischer Sicht wäre dann noch anzumerken, dass die Autoren die sozial- und verfassungsrechtlichen normativen Grundlagen des soziokulturellen Existenzminimums nicht kennen, was sich unter anderem in der permanenten Gleichsetzung von Sozialhilfe und Alg II zeigt. Als (allerdings nicht gut gemachtes) Experiment unter dem Titel &#0187;Mit wie wenig Geld kann ein gesunder Mann in Chemnitz im Jahr 2006 einen Monat lang auskommen&#0171; taugt die Studie vielleicht etwas. Die Implikationen für die sozialrechtliche Fragestellung der Bestimmung des mit den Grunsicherungsleistungen zu gewährenden Existenzminimums sind jedoch völlig und offensichtlich unbrauchbar. Das Problem ist, dass die Studie trotzdem ihrer politischen Funktion, der Abwehr von Erhöhungsbemühungen, genügen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21134</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 16:13:58 +0000</pubDate>
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		<description>@Tina: Sehe ich genauso. Und bin gespannt, was Du an späterer Stelle dazu schreibst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tina: Sehe ich genauso. Und bin gespannt, was Du an späterer Stelle dazu schreibst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tina</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21129</link>
		<dc:creator>Tina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 09:20:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Till, dank für den Hinweis auf diese Studie, in der ich gerade blättere. Ich finde es ungeheuerlich, mit welcher Gleichgültigkeit, Verachtung und offenkundiger Freude an der Provokation die Verfasser dieser Studie die Bedürfnisse der Menschen neu zu definieren versuchen und wie sie über die positiven, unterstützenden Intentionen, die auch in der Sozialgesetzgebung enthalten sind, hinweggehen. Besonders frappierend finde ich die Differenz zwischen der Präambel mit der fett gedruckten Ankündigung, aus der Studie keine Konsequenzen abzuleiten, und der tatsächlichen Schlussfolgerung, in der dazu aufgefordert wird, den mit der &quot;Mindestsicherung verfolgten Zielkanon zu überdenken&quot;. Schon das spricht für sich. Dazu wird an späterer Stelle noch mehr zu schreiben sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Till, dank für den Hinweis auf diese Studie, in der ich gerade blättere. Ich finde es ungeheuerlich, mit welcher Gleichgültigkeit, Verachtung und offenkundiger Freude an der Provokation die Verfasser dieser Studie die Bedürfnisse der Menschen neu zu definieren versuchen und wie sie über die positiven, unterstützenden Intentionen, die auch in der Sozialgesetzgebung enthalten sind, hinweggehen. Besonders frappierend finde ich die Differenz zwischen der Präambel mit der fett gedruckten Ankündigung, aus der Studie keine Konsequenzen abzuleiten, und der tatsächlichen Schlussfolgerung, in der dazu aufgefordert wird, den mit der &#0187;Mindestsicherung verfolgten Zielkanon zu überdenken&#0171;. Schon das spricht für sich. Dazu wird an späterer Stelle noch mehr zu schreiben sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21127</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 10:33:49 +0000</pubDate>
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		<description>@SG: Der Armutsbericht ist aber immerhin offiziell politisch motiviert, hat also einen politischen Auftraggeber. Wenn es den für die jetzt lancierte &quot;Studie&quot; gibt, wurde er bisher zumindest nicht öffentlich gemacht. 

Es stehen einige Sätze in dem Text (etwa wenn der berechnete Lebensmittelpreis-ohne-Schokolade mit dem offiziellen Regelsatz verglichen wird, und empört darauf hingewiesen wird, dass letzterer viel viel höher ist), die stark darauf hindeuten, dass es nicht um eine Modellrechnug als l&#039;art pour l&#039;art geht, sondern um Politik. Unentschieden bin ich in der Frage, ob das bloss der Ausfluss eines naiv-ökonomischen Weltbilds ist, oder ob konkretere politische Motivationen dahinter stehen. Würde mich z.B. sehr interessieren, ob die Autoren irgendwie parteipolitisch oder lobbyistisch involviert sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SG: Der Armutsbericht ist aber immerhin offiziell politisch motiviert, hat also einen politischen Auftraggeber. Wenn es den für die jetzt lancierte &#0187;Studie&#0171; gibt, wurde er bisher zumindest nicht öffentlich gemacht. </p>
<p>Es stehen einige Sätze in dem Text (etwa wenn der berechnete Lebensmittelpreis-ohne-Schokolade mit dem offiziellen Regelsatz verglichen wird, und empört darauf hingewiesen wird, dass letzterer viel viel höher ist), die stark darauf hindeuten, dass es nicht um eine Modellrechnug als l&#8249;art pour l&#8249;art geht, sondern um Politik. Unentschieden bin ich in der Frage, ob das bloss der Ausfluss eines naiv-ökonomischen Weltbilds ist, oder ob konkretere politische Motivationen dahinter stehen. Würde mich z.B. sehr interessieren, ob die Autoren irgendwie parteipolitisch oder lobbyistisch involviert sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SG</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21125</link>
		<dc:creator>SG</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 08:35:20 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich, diese Überlebensminimum-Rechnung ist politisch motiviert. Aber die Armutsbericht-Rechnung (25 % der Deutschen leben in Armut) sind auch politisch motiviert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich, diese Überlebensminimum-Rechnung ist politisch motiviert. Aber die Armutsbericht-Rechnung (25 % der Deutschen leben in Armut) sind auch politisch motiviert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SG</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21123</link>
		<dc:creator>SG</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 08:31:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte die Anrechnung von Zusatzverdiensten auf Hartz IV auch für kontraproduktiv. Aber der Kombilohn - in welcher Form auch immer - ist ja leider zur Zeit politisch nicht durchsetzbar, genausowenig wie ein (nicht zu hoch anzusetztender) Mindestlohn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte die Anrechnung von Zusatzverdiensten auf Hartz IV auch für kontraproduktiv. Aber der Kombilohn &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; ist ja leider zur Zeit politisch nicht durchsetzbar, genausowenig wie ein (nicht zu hoch anzusetztender) Mindestlohn.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21122</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 07:57:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/#comment-21122</guid>
		<description>@SG: Dir ist (mal ganz unabhängig von Debatten um Nichterwerbsarbeit und Subsistenz) bekannt, dass ein relativ großer Teil der Hartz-IV-EmpfängerInnen arbeitet? Nach dem &lt;a href=&quot;http://www.sozialhilfe24.de/news/102/hartz-4-aufstocker/&quot;&gt;erstbesten Link&lt;/a&gt; zum Thema Hartz-IV-Aufstocker, also Leute, die arbeiten, aber so wenig verdienen, dass sie zusätzliche Sozialleistungen bekommen, sind das allein 1,3 Mio, etwa ein Drittel davon vollzeitbeschäftigt! Ob Burgerjobs darunter fallen würden, weiss ich nicht. Calvinismus und protestantische Ethik scheinen mir jedenfalls nicht der richtige sozialpolitische Weg zu sein.

Aber eigentlich ging&#039;s mir mit dem Text oben ja auch gar nicht darum, wie Hartz IV aussieht, sondern um die Frage, wie unrealistisch die scheinbar ernsthaft als solche gedachte Modellrechnung aus Chemnitz ist. Wäre mal ein Projekt, deren Liste zu nehmen, fehlende Posten (Strom z.B.!) zu ergänzen und Freiburger oder Münchener Preise einzusetzen (Bsp.: eien ÖPNV-Netzkarte kostet hier 45,50 Euro, selbst im Jahresabo (= alles auf einmal zahlen) sind es noch um die 40 Euro -- allein dadurch steigen die Kosten für den &quot;Minimalfall&quot; im Vergleich zu Chemnitz schon um zwölf Prozent).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SG: Dir ist (mal ganz unabhängig von Debatten um Nichterwerbsarbeit und Subsistenz) bekannt, dass ein relativ großer Teil der Hartz-IV-EmpfängerInnen arbeitet? Nach dem <a href="http://www.sozialhilfe24.de/news/102/hartz-4-aufstocker/">erstbesten Link</a> zum Thema Hartz-IV-Aufstocker, also Leute, die arbeiten, aber so wenig verdienen, dass sie zusätzliche Sozialleistungen bekommen, sind das allein 1,3 Mio, etwa ein Drittel davon vollzeitbeschäftigt! Ob Burgerjobs darunter fallen würden, weiss ich nicht. Calvinismus und protestantische Ethik scheinen mir jedenfalls nicht der richtige sozialpolitische Weg zu sein.</p>
<p>Aber eigentlich ging&#8217;s mir mit dem Text oben ja auch gar nicht darum, wie Hartz IV aussieht, sondern um die Frage, wie unrealistisch die scheinbar ernsthaft als solche gedachte Modellrechnung aus Chemnitz ist. Wäre mal ein Projekt, deren Liste zu nehmen, fehlende Posten (Strom z.B.!) zu ergänzen und Freiburger oder Münchener Preise einzusetzen (Bsp.: eien ÖPNV-Netzkarte kostet hier 45,50 Euro, selbst im Jahresabo (= alles auf einmal zahlen) sind es noch um die 40 Euro &#8211; allein dadurch steigen die Kosten für den &#0187;Minimalfall&#0171; im Vergleich zu Chemnitz schon um zwölf Prozent).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SG</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/comment-page-1/#comment-21118</link>
		<dc:creator>SG</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 07:16:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/09/04/zum-uberlebensminimum-unsinn/#comment-21118</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Wer arm ist, muss leiden.&lt;/blockquote&gt;
Naja, oder der Betreffende sucht sich eben einen Job, und sei es als Burgerbauer bei McDoof. Das eigentliche Problem ist doch, dass gar nicht so wenige Menschen Hartz IV mittlerweile als mehr oder weniger erstrebenswerten Normalfall für sich betrachten.

Wobei ich zugebe, dass es für diejenigen, die sich wirklich nicht selbst helfen können, mit dem Sozialhilfe wirklich verdammt hart ist. Vielleicht sollte die Sozialpolitik zwischen den Selbsthilfefähigen und -unfähigen doch finanziell etwas unterscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer arm ist, muss leiden.</p></blockquote>
<p>Naja, oder der Betreffende sucht sich eben einen Job, und sei es als Burgerbauer bei McDoof. Das eigentliche Problem ist doch, dass gar nicht so wenige Menschen Hartz IV mittlerweile als mehr oder weniger erstrebenswerten Normalfall für sich betrachten.</p>
<p>Wobei ich zugebe, dass es für diejenigen, die sich wirklich nicht selbst helfen können, mit dem Sozialhilfe wirklich verdammt hart ist. Vielleicht sollte die Sozialpolitik zwischen den Selbsthilfefähigen und -unfähigen doch finanziell etwas unterscheiden.</p>
]]></content:encoded>
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