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	<title>Kommentare zu: Twitter, Grüne und Parteitagsinszenierungen</title>
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	<description>Blog von Till Westermayer – seit 2002</description>
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		<title>Von: Till</title>
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		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:32:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme das als Spiel über Bande wahr: ein hämischer Pressekommentar, der soviel Netzaufruhr erzeugt, dass andere Medien (und ich gehe davon aus, dass das nicht nur die taz gemacht hat), sich gezwungen sehen, ebenfalls zu berichten, und zwar - schon um nicht als SpOn-SZ-Nachläufer dazustehen - positiv. Wenn&#039;s gut läuft, können die sprichwörtlich schlechten Nachrichten richtig gut sein. 

Aber etwas weniger kompliziert gedacht: PR heißt eben letztlich &quot;public relations&quot; -- und die Beziehung zur politisch interessierten Öffentlichkeit gibt&#039;s in Zukunft nicht, wenn keine Rücksicht auf den Resonanzkörper &quot;Blogosphäre&quot; (blödes Wort) genommen wird. Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass ziemlich viele Meinungsmacher (und Meinungsmacherinnen) so eher erreichbar sind als über Aktionen, die in der etablierten Presse gut laufen, im Netz aber versanden. Wäre eine empirische Studie wert ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme das als Spiel über Bande wahr: ein hämischer Pressekommentar, der soviel Netzaufruhr erzeugt, dass andere Medien (und ich gehe davon aus, dass das nicht nur die taz gemacht hat), sich gezwungen sehen, ebenfalls zu berichten, und zwar &#8211; schon um nicht als SpOn-SZ-Nachläufer dazustehen &#8211; positiv. Wenn&#8217;s gut läuft, können die sprichwörtlich schlechten Nachrichten richtig gut sein. </p>
<p>Aber etwas weniger kompliziert gedacht: PR heißt eben letztlich &#0187;public relations&#0171; &#8211; und die Beziehung zur politisch interessierten Öffentlichkeit gibt&#8217;s in Zukunft nicht, wenn keine Rücksicht auf den Resonanzkörper &#0187;Blogosphäre&#0171; (blödes Wort) genommen wird. Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass ziemlich viele Meinungsmacher (und Meinungsmacherinnen) so eher erreichbar sind als über Aktionen, die in der etablierten Presse gut laufen, im Netz aber versanden. Wäre eine empirische Studie wert &#8230;
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		<title>Von: Robert Heinrich</title>
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		<dc:creator>Robert Heinrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:18:40 +0000</pubDate>
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		<description>Warum sollten wir verzweifelt sein? Bei aller Wertschätzung der Blogosphäre glaube ich nicht, dass  der Erfolg bei den Bloggern für die SPD den Verriss in mehreren Zeitungen wettmacht - aber da musst du das Willy-Brandt-Haus fragen. Ich bevorzuge PR, die sowohl im Netz als auch in der Presse gut läuft - auch wenn du heute scheinbar nicht möglich ist, irgendwas im netz zu machen, ohne einen hämischen Pressekommentar auf den Plan zu rufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollten wir verzweifelt sein? Bei aller Wertschätzung der Blogosphäre glaube ich nicht, dass  der Erfolg bei den Bloggern für die SPD den Verriss in mehreren Zeitungen wettmacht &#8211; aber da musst du das Willy-Brandt-Haus fragen. Ich bevorzuge PR, die sowohl im Netz als auch in der Presse gut läuft &#8211; auch wenn du heute scheinbar nicht möglich ist, irgendwas im netz zu machen, ohne einen hämischen Pressekommentar auf den Plan zu rufen.
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		<title>Von: Till</title>
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		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 19:56:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Robert, ich glaube ja durchaus, dass das länger geplant war. Trotzdem musst Du hier genauer lesen -- ich schreibe bewusst &quot;positive Netz-PR&quot; und meine damit &lt;a href=&quot;http://rivva.de/about/http://www.sueddeutsche.de/politik/924/307874/text/&quot;&gt;das hier&lt;/a&gt;: auf die negativen Artikel bei SpOn und SZ gab es unglaublich viel, größtenteils positive Artikel in Blogs. So eine Art Solidarisierung des Netzes mit der SPD. Und das war netto garantiert auch ein positiver PR-Effekt für Hubertus Heil. 

Insofern hoffe ich doch, dass Bütikofers Twitter-Debüt weniger eine lang geplante Verzweiflungstat (nein, ich meine das nicht so) war, sondern dass ihr durchaus auch auf diese positive Netz-PR reagiert habt. Würde ich jedenfalls von der grünen Netzpressestelle erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Robert, ich glaube ja durchaus, dass das länger geplant war. Trotzdem musst Du hier genauer lesen &#8211; ich schreibe bewusst &#0187;positive Netz-PR&#0171; und meine damit <a href="http://rivva.de/about/http://www.sueddeutsche.de/politik/924/307874/text/">das hier</a>: auf die negativen Artikel bei SpOn und SZ gab es unglaublich viel, größtenteils positive Artikel in Blogs. So eine Art Solidarisierung des Netzes mit der SPD. Und das war netto garantiert auch ein positiver PR-Effekt für Hubertus Heil. </p>
<p>Insofern hoffe ich doch, dass Bütikofers Twitter-Debüt weniger eine lang geplante Verzweiflungstat (nein, ich meine das nicht so) war, sondern dass ihr durchaus auch auf diese positive Netz-PR reagiert habt. Würde ich jedenfalls von der grünen Netzpressestelle erwarten.
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		<title>Von: Robert Heinrich</title>
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		<dc:creator>Robert Heinrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 19:01:14 +0000</pubDate>
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		<description>Till, nur ein Hinweis. Du schreibst: &quot;Nachdem Hubertus Heil der SPD einiges an positiver Netz-PR beschert hat, wurde daraus ein Bütikofer-Account&quot;. Wenn Du damit die SPON und SZ-Artikel meinst - die Genossen werden das sicher nicht so witzig finden. Wenn es also nach dem PR-Faktor gehen würde, hätte Reinhard eher abgeschreckt sein müssen. Er hat sich trotzdem dafür entschieden, weil es länger geplant war und weil er Lust drauf hatte - trotz der z.T. desaströsen PR für Heil. Gruß Robert Heinrich (grüne Twitter-Redaktion)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Till, nur ein Hinweis. Du schreibst: &#0187;Nachdem Hubertus Heil der SPD einiges an positiver Netz-PR beschert hat, wurde daraus ein Bütikofer-Account&#0171;. Wenn Du damit die SPON und SZ-Artikel meinst &#8211; die Genossen werden das sicher nicht so witzig finden. Wenn es also nach dem PR-Faktor gehen würde, hätte Reinhard eher abgeschreckt sein müssen. Er hat sich trotzdem dafür entschieden, weil es länger geplant war und weil er Lust drauf hatte &#8211; trotz der z.T. desaströsen PR für Heil. Gruß Robert Heinrich (grüne Twitter-Redaktion)
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