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Das Blog von Till Westermayer – seit 2002

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Archiv: Juli 2008

Zum Thema Studienanfängerzahlen liegen heute zwei Pressemitteilungen in meiner Mailbox. Die erste kommt von der grünen Bundestagsfraktion:

Erneut haben mehr junge Menschen auf ein Studium verzichtet. Laut Statistischem Bundesamt sanken die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger um fünf Prozent. Dazu erklärt Kai Gehring, hochschulpolitischer Sprecher:

Der Rückgang der Studienanfängerzahlen ist ein peinliches Armutszeugnis für die Hochschulpolitik von Bund und Ländern. Weniger Studienanfänger sind ein Alarmsignal an die Wissenschaftsminister in Bund und Land.

Die zweite, ein paar Stunden später, von Bildungsministerin Schavan:

Bundesbildungsministerin Annette Schavan sagte am Dienstag in Bonn: »Der Abwärtstrend bei der Entwicklung der Studienanfängerzahlen ist gestoppt. Seit 2007 haben endlich wieder mehr junge Menschen ein Studium aufgenommen als im Jahr zuvor. Damit zeigt der Hochschulpakt erste Wirkung. Wir rechnen auch künftig mit steigenden Zahlen bei den Studierenden. […]«

Beim Statischen Bundesamt gibt es unterschiedliche Daten: die Zahl der Studierenden ist von 2005 nach 2006 gesunken, und liegt auch im WS 2007/08 etwas unter den Vorjahreszahlen. Zur Zahl der StudienanfängerInnen heißt es auf einer Pressekonferenz im Dezember 2007, dass diese 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 4 % gestiegen ist. Von 2003 bis 2006 ist die Zahl der StudienanfängerInnen dagegen jedes Jahr gesunken, auch die »Studienanfängerquote« (d.h. der Anteil der StudienanfängerInnen an der gleichaltrigen Bevölkerung) ist in diesem Zeitraum jedes Jahr gesunken und erreicht 2007 mit 36,6 % auch noch lange nicht die Werte von 2005 oder den Vorjahren. Eine neuere Pressemitteilung dazu habe ich nicht gesehen.

In der Heidenheimer Neue Presse findet sich zumindest eine Erklärung, warum das Thema jetzt auf die Agenda gelangt:

Warum die Deutsche Presseagentur (dpa) gestern die einige Monate alten Angaben mit dem Jahresergebnis von 2003 verglich und zur Schlagzeile »Immer mehr junge Menschen verzichten auf ein Studium« gelangte, bleibt ein Geheimnis. Tatsächlich könnte das Jahr 2007 zum Wendepunkt werden nach mehrjährigem Rückgang der Bereitschaft junger Menschen, nach bestandenem Abitur ein Studium anzuschließen. Denn die endgültigen Zahlen für 2007, die mittlerweile aus den Ländern gemeldet wurden, übertreffen die vorläufigen Angaben offenbar noch. Von einem Plus von 4,7 Prozent ist jetzt bereits die Rede.

Damit bleiben alle Unklarheiten offen – die Datengrundlage scheint tatsächlich das oben bereits angesprochene Material zu sein. Das gibt beim direkten Vergleich 2006/2007 erst einmal Schavan recht – der mehrjährige Trend bleibt jedoch sichtbar. Es bleibt also offen, ob es sich bei diesen Zahlen tatsächlich um das Ende des »Abwärtstrends« handelt, wie Schavan es interpretiert, oder ob der Trend weiter nach unten zeigt, wie es Gehring es darstellt. Das wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen.

Interessant ist es jedenfalls schon, wie hier aufgrund der selben Quelle ganz unterschiedliche politische Einschätzungen vermittelt werden, indem unterschiedliche Vergleichsjahre herangezogen werden. Den Daten dürfte es egal sein; als Faustregel bleibt vielleicht die Einsicht, dass die Latenzzeit politischer Maßnahmen mitunter beträchtlich sein kann, was aber nicht unbedingt immer berücksichtig wird, wenn diese gelobt werden, und dass es hilfreich ist, sich im Zweifelsfall die Datengrundlage selbst anzuschauen.

Warum blogge ich das? Vielleicht trägt’s zur hochschulpolitischen Aufklärung bei.

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Mating bugs (detail)
Sie tun es.

Die im Beitragstitel genannten »nackte Frauen« und »nackte Männer« sind so ungefähr die häufigsten Google-Treffer für dieses Blog (es gibt auch sinnvollere, aber diese, die mit dem Inhalt des Blogs wenig zu tun haben, fallen auf, wenn ich in die Statistik schaue). Es gibt auch etwas exotischere Kombinationen, gestern z.B. fiel mir ein von der Suchanfrage »nackte Bäckerin« hierher geleiteter Zugriff auf. Und bei »nackte Kinder« frage ich mich schon, was das soll.

Ursache für diese Nacktheitstreffer dürfte vor allem dieser Beitrag über die Frage sein, ob es legitim ist, wenn Greenpeace eine Ansammlung nackter Menschen auf einem Gletscher als Werbemaßnahme verwendet. Irgendwo in den Archiven gibt es dann noch eine Kurzkritik zum Film »nackt«. Aber auch die Tatsache, dass ich über dieses und jenes Schöne rede (z.B. »Schöne Wörter«) und auch schon mal den hiesigen Journalisten Jens Kitzler zitiere, kann von Suchmaschinen sexuell aufgeladen und entsprechend missverstanden werden. Und im Zusammenhang mit Flickr habe ich tatsächlich schon mal was zum Jugendschutz geschrieben.


Science Fiction mit Sexroboter

Letztlich zeigt sich hier, dass Sexualität und das Internet zwar erstens tatsächlich irgendwie eng zusammenhängen, dass aber zweitens selbst ausgeklügelte Suchmaschinen wie Google das Ende ihrer Intelligenzsimulation erreichen und vom tatsächlichen Sprachverstehen weit entfernt sind (ist ja auch gar nicht der Anspruch von Google – manche NutzerInnen scheinen dies aber fast zu glauben).

Ich bin jetzt gespannt, wie stark dieser Beitrag mit seinen expliziten Aussagen von entsprechenden Suchenden frequentiert werden wird.

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At the railing III (schwerelos)

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Left arrowAuf der (freiburg-internen) Heimfahrt von einer interessanten Tagung (Imaging – Visualisierung und Materialität, Kompetenzforum Genderforschung in Naturwissenschaft und Informatik, müsste ich bei Gelegenheit mehr zu schreiben, dazu bin ich jetzt aber zu müde) bin ich gerade wie gewohnt in die blaue Linie 5 Richtung Rieselfeld gestiegen (stimmt auch nicht ganz: Zehn-Minuten-Takt und deswegen Zeit, zwei Haltestellen weiter zu laufen).

Die Bahn fuhr dann auch wie gewohnt ihre Strecke, bis sie nach der Haltestellte Heinrich-von-Stephan-Straße plötzlich zum Entsetzen aller Insassen falsch abbog, nämlich auf die Vauban-Linie. Es gibt in den Randstunden manchmal Bahnen mit ungewohnter Linienführung, aber das war keine.

Hielt dann an der nächsten Haltestelle eine ganze Weile an, es gab eine unverständliche Durchsage (»sorry verfahren«), Wartezeit, Diskussionen unter den Fahrgästen (Aussteigen oder nicht?) und mit dem Fahrer, eine weitere Durchsage (»fahre jetzt bis grzlbz dann rieselfeld«). Kurze Diskussion, Beschluss, drinne zu bleiben. Die Bahn fuhr dann leider bis zur Vauban-Endhaltestelle. Dort konnte sie nicht weiter, also umsteigen in die fahrplanmäßige Bahn davor, diese sauste die Strecke wieder zurück, nochmal Heinrich-von-Stephan-Straße, diesmal umgekehrt, der Fahrer, dem das alles sichtlich peinlich ist, wechselt den Führerstand, und fährt dann vorsichtig und mehrmals die Weiche sichernd gradeaus – diesmal richtig. Mallorca-Applaus.

Der nächste Halt dann an der Haltestellte Pressehaus (eine weiter). Türen bleiben geschlossen, der Fahrer steigt aus und rennt weg? Nee – er wechselt nur mit dem Kollegen von der Bahn dahinter, die grade einfährt, der scheint sich besser auszukennen. Bis ins Rieselfeld fahren die beiden dann im Doppelpack; inzwischen stimmt auch die vorher ziemlich konfuse und irreale Beschilderung der Fahrtstrecke wieder.

Auch die an den Haltestellen Wartenden sind sichtlich froh, dass jetzt doch noch eine Bahn kommt. Und ich bin froh, als endlich das Rieselfeld erreicht wird.

Warum blogge ich das? Kuriose Anekdote, aber auch interessant, weil die »technische Krise« Kommunikation und Solidarisierungsprozesse innerhalb der Bahn auslöst. Und auch, weil deutlich wird, dass die Haltestellenanzeigen und das Display in der Bahn nicht so intelligent sind, wie sie sein können – für die einen ist die Bahn unsichtbar, für die anderen fährt sie ihre gewohnte Strecke.

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Dass die Universität Freiburg noch nicht reif für eine Frau ist, sage nicht ich, sondern das hat gerade – bedauernd – der Universitätsratsvorsitzende Weitzmann mitgeteilt. Und zwar im öffentlichen Teil der Senatssitzung, in der soeben der Rektor gewählt wurde. Damit war er nicht der einzige, bei dem zwischen den Zeilen eine große Sympathie für Prof. Elisabeth Cheauré herauszuhören war. Auch Prof. Schwengel hat in seinem gewunden-grundsätzlichen Bericht aus der Senatsfindungskommission ziemlich deutlich anklingen lassen, dass die drei Bewerbungen, die zuletzt noch im Rennen waren, mindestens gleichwertig waren. Und ebenso war aus fast allen Wortmeldungen der Senatsmitglieder herauszuhören, dass die Chance, auch auf höchster Führungsebene deutlich zu machen, dass die Universität es ernst mit Gleichstellung meint, eigentlich besser genutzt worden wäre.

Abgestimmt wurde dann trotzdem – zumindest öffentlich bekundet und an einen entsprechenden Fachschaftenbeschluss gebunden – selbst von den vier Studierenden im Senat im Sinne der Staatsraison: das Ergebnis des formal korrekten Verfahrens wird akzeptiert, die Universität steht geschlossen zu ihrer Führung.

In Zahlen waren es dann allerdings doch 11 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen; mit 18 Ja-Stimmen war die Mehrheit für Prof. Hans-Jochen Schiewer damit zwar eindeutig, aber nicht überwältigend (Konstantin weist darauf hin, dass ein ja irgendwie erwartbares studentisches Nein zu einem Ergebnis von 13 14:15:4 geführt hätte; einer der wenigen Momente, wo die studentischen Senatsmitglieder mal echten Einfluss hatten – und damit auch die FSK, die die gewählte Linie vorgegeben hatte).

Ob mit diesem Ergebnis der nach dem Abgang des »Hoffnungsträgers« Vosskuhle vermisste Schwung wieder zurückkommt, bleibt abzuwarten. Substantiell bedeutet das Ergebnis, dass sich nicht viel ändern wird. Aus dem kommissarischen Rektor wird der tatsächlich amtierende Rektor, das Rektorat bleibt, interessant ist nun, wer als Vizerektor/in bestellt wird.

Vielleicht aber ist selbst dieses Wahlergebnis ein Schritt für mehr Gleichberechtigung an der Universität Freiburg. Nicht nur hat fast jede/r das Wort im Mund geführt – auch der frischgewählte Rektor legte viel Emphase darauf, in Zukunft ganz viel für die Förderung junger Wissenschaftlerinnen (hoffentlich dann auch junger Wissenschaftler in ähnlichen Lebenssituationen) und für die Chancengleichheit an der Universität tun zu wollen. Ob das vor ein paar Wochen auch schon so gewesen wäre, kann nicht gesagt werden. Ich glaube es allerdings nicht. Der Einwand eines Dekans, mit dem Verzicht auf eine Frau als Rektorin auch die Gleichstellungsvorgaben bei Berufungen ins Absurde zu führen, muss damit nicht unbedingt zutreffen.

Gab es Überraschungen? Das Wahlergebnis war sicher keine, ich hatte es jedenfalls ungefähr so erwartet. Was mich überrascht hat, war der Vertrauensvorschuss der studentischen Senatsmitglieder, die sich öffentlich dazu bekannt haben, das Verfahren zu akzeptieren und Schiewer mitzuwählen. Wenig überraschend viel Unmut zwischen den Zeilen – auch bei einigen ProfessorInnen – über das Wahlverfahren selbst und das starke Gewicht des Universitätsrats. Tatsächlich überraschend für mich das Gewicht, dass Exzellenzinitiative, Rankings und Managementsrhetorik inzwischen gewonnen haben. Die Saat des Wettbewerbs ist hier sichtlich aufgegangen. Die jedenfalls nicht glänzend zu nennende Vorstellungsrede des neuen Rektors wimmelte nur von Qualitätsmanagement, Referenzen auf Leistung und Exzellenz (auch in der Lehre), Managementmethoden und Wettbewerben (zwischen den vielen Unverbindlichkeiten waren auch ein paar positiven Häppchen für jede/n versteckt).

Es wurde klar, dass die Universität Freiburg versuchen wird, sich als europäische Spitzenuniversität zu positionieren. Ob dies tatsächlich über den Werkzeugkasten der BWL gelingen kann, muss dahingestellt bleiben. Sowohl Prof. Schwengel als auch der neue Rektor fanden sich jedenfalls als Universität in der Zeitenwende, in einer Phase der Unsicherheit, in einer historischen Situation. Auch die Eliteuniversität Freiburg schaut gebannt auf die Schlange Exzellenzinitiative II. Als Reaktion auf Unsicherheit und Herausforderungen wurde – und da war mir dann eher unbehaglich zumute – von allen Seiten nicht nur Zusammenhalt, sondern vor allem auch eine starke Führung gewünscht; die Sehnsucht nach »dem starken Mann« scheint es in der wahrgenommenen Krise auch im professoralen Korpus zu geben. Weder der jetzt Gewählte noch Prof. Cheauré entsprechen, so wirkt es jedenfalls momentan, diesem Phänotyp. Das kann nur gut sein für das Binnenverhältnis der Universität.

Warum blogge ich das? Weil ich es spannend fand, die Debatte mitzuerleben. Nicht als einziger übrigens: der Senatssaal 1199 war gut gefüllt. Vom Verfahren her bot die Uni dabei allerdings kein gutes Bild. Das Mikro war sehr leise, der Beamer warb munter für Windows, und statt um 15:15 zu beginnen, wurde die Öffentlichkeit, kaum hatte sie sich gesetzt, erst einmal für eine halbe Stunde aus dem Saal geworfen. Was in dieser halben Stunde unter den gewählten Senatsmitgliedern passierte, wird wohl ebenso Geheimnis bleiben wie die Frage, welches Universitätsratsmitglied für die legale, aber doch äußerst unerwartete Nachnominierung in der Kandidatenfrage verantwortlich war. Mein Tipp: den Senatsmitgliedern wurde die Legalität des gewählten Prozesses verdeutlicht. Aber das ist nur Spekulation.

Update: (30.7.2008) Die Badische Zeitung berichtet heute groß darüber, dass Prof. Cheauré das Wissenschaftsministerium aufgefordert hat, zu prüfen, ob die Rektorenwahl in Freiburg rechtmäßig war. Sie begründet dies einerseits mit dem Verfahren der nachträglichen Zulassung eines weiteren Bewerbers, zum anderen aber auch damit, dass die Wahl nicht dem Gleichstellungskonzept der Uni entsprochen hat (u.a., weil in der Stellenausschreibung explizit Frauen zur Bewerbung aufgefordert waren).

Interessant dabei finde ich, welcher Stellenwert dabei dem auch hier als Überschrift gewählten Satz zukommt, dass die Universität noch nicht reif für eine Frau sei. Ich hatte Herrn Weitzmann in der Sitzung des Senats so verstanden, dass er mit diesem Satz ausdrücken wollte, dass er die Bewerbung von Prof. Cheauré inhaltlich sehr gut fand, dass es aber nicht möglich war, dafür eine Mehrheit im Universitätsrat zu finden. In der BZ wird dagegen Adelheid Hepp von der UnterstützerInnen-Gruppe für Prof. Cheauré mit der Aussage zitiert, dass sie diesen Satz diskriminierend finde. Hier scheint es also sehr unterschiedliche Interpretation zu geben.

Ich kann verstehen, dass der Satz als diskriminierend empfunden werden kann (insbesondere, wenn der Kontext nicht klar ist). Genau betrachtet wird hier jedoch nicht gesagt, dass die Frau nicht geeignet sei, sondern dass die Universität – über die der Satz ja eine Aussage macht – ein Problem hat. Dann ist jedoch nicht der Satz diskriminierend, sondern die Tatsache, dass er als zutreffende Beschreibung der Umstände und Zustände verstanden werden muss. Wenn die Universität Freiburg ein Ort wäre, an dem es keine geschlechtsspezifische Diskriminierung gibt, wäre es falsch, einen solchen Satz zu äußern. Wenn es jedoch stimmt, dass die Universität damit ein Problem hat, dann ist er nicht diskriminierend, sondern letztlich eine schallende Ohrfeige für alle Universitätsratsmitglieder (egal welchen Geschlechts), die Prof. Cheauré verhindern wollten.

Der zweite mögliche Vorwurf in der Kritik an besagtem Satz, nämlich der, dass Prof. Cheauré so auf ihr Geschlecht reduziert wird, ist m.E. schon eher richtig. Dass hat allerdings auch viel damit zu tun, dass vor der Wahl genau mit dem Argument, dass es gut wäre, wenn die Uni mal eine Frau an die Spitze setzen würde, haussieren gegangen wurde (auch von mir).

Relevant finde ich übrigens auch, dass eine andere Aussage nicht viel stärker betrachtet wird, nämlich die von Prof. Schwengel (ich meine jedenfalls, dass u.a. er dies gesagt hat; auch in der Rede von Herrn Weitzmann waren möglicherweise ähnliche Aussagen enthalten), dass ja »eigentlich« alle BewerberInnen gleich gut gewesen sein. An der lässt sich meines Erachtens nämlich viel stärker deutlich machen, dass bei gleichermaßen geeigneten BewerberInnen Geschlecht als diskriminierender Faktor verwendet wurde.

Update 2: (8.8.2008) Inzwischen wird auch in nature news über die Freiburger Rektorwahl berichtet.

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