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Das Blog von Till Westermayer – seit 2002

2008 28 Jan

Lego, Lego, Lego!

Abgelegt unter: Analoges Leben, Distinktion & Ästhetik, Zora & Rasmus | Tags: , , , , , | 1 Aufrufe seit 25.02.2010.


Google feiert das auch …

Genau. Lego wird fünfzig Jahre alt, und ein Blog-Artikel von Joel Johnson bei BoingBoing Gadgets brachte mich dazu, zu realisieren, dass ich tatsächlich das »Galaxy Explorer«-Raumschiff hatte, das er da als erstes abfeiert. Ganz schön lange her. Mein letzter Lego-Kasten ist ein Mindstorm-Set, dass ich mir gegen Ende meines Studiums gekauft habe (Roboter, Informatik usw.). Die ganzen anderen Steine liegen heute irgendwo bei meinen Eltern, wild durcheinander. Und Zora ist noch zu klein dazu.

Angesichts der wichtigen Frage »Playmobil oder Lego« (ganz klar letzteres) ist es jedoch nie zu früh zur frühkindlichen Markenprägung:

Neues Spielzeug
Zora hat zu Weihnachten Duplo bekommen

So ähnlich war das bei mir übrigens auch. Duplo gab es wohl noch nicht, als ich richtig klein war – bei meinen Schwestern dann schon. Aber ich erinnere mich noch gut daran, bei Besuchen meiner Großeltern mit den Legosteinen gespielt zu haben, die meiner Mama und meiner Tante gehörten. Keine Sondersets, sondern schlichte eckige Klötze. Wohl tatsächlich aus den spätern 1950ern, frühen 1960ern (vgl. Zeitlinie).

Beim Weihnachtsgeschenkkaufen ist mir aufgefallen, dass Lego inzwischen unglaublich ausdifferenzierte Sets anbietet (gilt für Duplo wie für die richtigen Steine). Irgendwie ist das schade. Erstens nervt die immer schneller werdende Modellfolge (Johnson schreibt zwischen den Zeilen ähnliches im oben genannten Blogeintrag bei Boing Boing Gadgets), und zweitens ist das tolle an Lego ja gerade, dass alles zusammenpasst, und dass – anders als bei Playmobil – so wenig vorgegeben ist. Für Zora haben wir deswegen auch nicht das Bauernhofset, das Stadtset und erst recht nicht das Kleine-Prinzessin-Set gekauft, sondern ziemlich schlichte Grundbausteine. Und, wie auf dem Foto nicht zu sehen ist (aber hier), Hund und Katze aus Nicht-Lego.

Warum blogge ich das? Nostalgie siegt über Plastik. Mehr zum Thema Playmobil gibt’s übrigens in der Magisterarbeit von Christian Haug.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 28. Januar 2008 und wurde abgelegt unter "Analoges Leben, Distinktion & Ästhetik, Zora & Rasmus". Du kannst die Kommentare verfolgen mit dem Kommentarfeed. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. 1julia seeligerNo Gravatar am Dienstag, 29. Januar 2008 um 17:19 – Permalink

    Dit beste ist immer noch Brio!

    Eisenbahnphantasien aus Holz. Hab ich immer am liebsten mit gespielt.

  2. 2Till WestermayerNo Gravatar am Dienstag, 29. Januar 2008 um 17:51 – Permalink

    Hat auch was, hatten wir auch, kann Zora schon ein bißchen mit spielen, aber Brio bleibt letztlich Modelleisenbahn statt Kreativwerkstatt ;-)

  3. 3 – LuNo Gravatar am Samstag, 2. Februar 2008 um 23:18 – Permalink

    Das Raumschiff hatte ich auch!!! Um genau zu sein hab ich wahrscheinlich in meiner Kindheit alle Lego-Raumschiffe gebaut, die es zu der Zeit damals gab… So wird man früh zum Science-fiction Fan.

  4. 4Till WestermayerNo Gravatar am Montag, 4. Februar 2008 um 10:44 – Permalink

    @Lu: umzugsbedingt konnte ich Deinen Kommentar erst jetzt freischalten. Nicht zuletzt deshalb, weil die Telekom zwar mitgeteilt hat, dass wir einen Anschluss haben, der aber wohl nicht in unserer Wohnung liegt. Mal schauen, wann ich dann auch privat wieder Netz und Telefon habe.

    Inhaltlich stimme ich Dir zu – wobei es wohl nicht nur die Science-Fiction-Prägung ist, sondern auch die Vorliebe für rechteckige Baukastensysteme. IKEA ist letztlich auch nichts anderes als Lego.

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