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	<title>Kommentare zu: Heirat und Geschlechterrollen (Update 3)</title>
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	<description>Blog von Till Westermayer – seit 2002</description>
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		<title>Von: Till</title>
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		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:18:04 +0000</pubDate>
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		<description>Nachdem das ganze hier so statistisch angereichert ist, lieber Alter Meister: der Schluss vom Einzelfall auf die Gesamtheit ist zumeist auch ein Fehlschluss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das ganze hier so statistisch angereichert ist, lieber Alter Meister: der Schluss vom Einzelfall auf die Gesamtheit ist zumeist auch ein Fehlschluss.
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		<title>Von: Alte Meister</title>
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		<dc:creator>Alte Meister</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:11:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde, nach wie vor ist Kindererziehung Frauensache. ICh habe jahrelang gearbeitet, meine Frau hat die Kinder groß gezogen und wir waren uns sind es nach wie vor eine perfekte Familie ohne zu lügen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, nach wie vor ist Kindererziehung Frauensache. ICh habe jahrelang gearbeitet, meine Frau hat die Kinder groß gezogen und wir waren uns sind es nach wie vor eine perfekte Familie ohne zu lügen.
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		<title>Von: Zorro</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2007/08/12/heirat-und-geschlechterrollen/comment-page-1/#comment-6095</link>
		<dc:creator>Zorro</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 08:36:09 +0000</pubDate>
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		<description>..antworte mal eben hier, weil Julia sonst der Morgenkaffee aus der Hand faellt: ich weiss nicht, ob dieser &#039;interaction term&#039; wirklich signiikant ist, ein wesentlicher Teil der Argumentation was die kausale Wirkung von Heirat angeht basiert aber auf dessen Interpretation, irgendwo steht glaube ich, er wuerde zweimal die Standardabweichung grosss ein, was so hart an der Grenze ist; anyway, selbst wenn er groesser waere, ist die Intepretation, das war mein Argument, zweifelhaft.
Haette man durch die Wertepaare der Erhebung statt einer simplen linearen Interpolation Polynome gelegt, was im Grunde auch nicht schwer ist, waere man sicherlich zu aussagekraeftigeren Ergebnissen gekommen, gross genug fuer eine genaue Auswertung war der Datensatz ja, aber Geraden durch Mittelwerte zu legen, deren Steigung nur zweimal die Standardabweichung differiert und dann Funktionswerte dieser Geraden jenseits dieser Mittelwerte zu vergleichen, ist wohl etwas zweifelhaft. Was mir aber daran wichtig war, war darauf hinzuweisen, dass sich bei &#039;cohabitating couples&#039; (die Aenderung von) gender ideology in beiden Richtungen staerker niederschlaegt, also die Steigung entlang der &#039;gender ideology&#039;-Achse groesser ist, haette man hier polynominterpoliert, haette man die Richtungen evtl. besser differenzieren koennnen.

Uebrigens noch zu dem oben gegebenen Statement von Angie: das ist ein interessanter Punkt, weil er sich sowohl als &#039;Auswahleffekt&#039; was Ehen angeht als auch als kausal traditionalisierendes Element begreifen laesst, gaebe es die Ehe nicht, koennte der Mann nicht auf seiner Position bestehen, umgekehrt kann man aber nicht sagen, das die Ehe diese Haltung induziert, denn sie ist ja schon da, bevor es zur Ehe kommt, ein sehr interessanter Punkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>..antworte mal eben hier, weil Julia sonst der Morgenkaffee aus der Hand faellt: ich weiss nicht, ob dieser &#8250;interaction term&#8249; wirklich signiikant ist, ein wesentlicher Teil der Argumentation was die kausale Wirkung von Heirat angeht basiert aber auf dessen Interpretation, irgendwo steht glaube ich, er wuerde zweimal die Standardabweichung grosss ein, was so hart an der Grenze ist; anyway, selbst wenn er groesser waere, ist die Intepretation, das war mein Argument, zweifelhaft.<br />
Haette man durch die Wertepaare der Erhebung statt einer simplen linearen Interpolation Polynome gelegt, was im Grunde auch nicht schwer ist, waere man sicherlich zu aussagekraeftigeren Ergebnissen gekommen, gross genug fuer eine genaue Auswertung war der Datensatz ja, aber Geraden durch Mittelwerte zu legen, deren Steigung nur zweimal die Standardabweichung differiert und dann Funktionswerte dieser Geraden jenseits dieser Mittelwerte zu vergleichen, ist wohl etwas zweifelhaft. Was mir aber daran wichtig war, war darauf hinzuweisen, dass sich bei &#8250;cohabitating couples&#8249; (die Aenderung von) gender ideology in beiden Richtungen staerker niederschlaegt, also die Steigung entlang der &#8250;gender ideology&#8249;-Achse groesser ist, haette man hier polynominterpoliert, haette man die Richtungen evtl. besser differenzieren koennnen.</p>
<p>Uebrigens noch zu dem oben gegebenen Statement von Angie: das ist ein interessanter Punkt, weil er sich sowohl als &#8250;Auswahleffekt&#8249; was Ehen angeht als auch als kausal traditionalisierendes Element begreifen laesst, gaebe es die Ehe nicht, koennte der Mann nicht auf seiner Position bestehen, umgekehrt kann man aber nicht sagen, das die Ehe diese Haltung induziert, denn sie ist ja schon da, bevor es zur Ehe kommt, ein sehr interessanter Punkt.
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		<title>Von: Till Westermayer</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2007/08/12/heirat-und-geschlechterrollen/comment-page-1/#comment-5604</link>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 19:48:56 +0000</pubDate>
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		<description>Genau deswegen unterstützt die Ehe traditionelle Rollenmuster.

In dem weiteren Kontext auch interessant: &lt;a href=&quot;http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-08/gmu-nsf082707.php&quot;&gt;Studie zur Arbeitsverteilung im Haushalt&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau deswegen unterstützt die Ehe traditionelle Rollenmuster.</p>
<p>In dem weiteren Kontext auch interessant: <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2007-08/gmu-nsf082707.php">Studie zur Arbeitsverteilung im Haushalt</a>
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		<title>Von: Angie</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2007/08/12/heirat-und-geschlechterrollen/comment-page-1/#comment-5603</link>
		<dc:creator>Angie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 19:45:23 +0000</pubDate>
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		<description>Als eine Frau, die - nicht völlig freiwillig - in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft mit Kind unter 15 Jahren lebt, möchte ich dich auch auf flogenden möglichen kausalen Zusammenhang hinweisen: Eine Frau, deren Partner nicht bereit ist, zu gleichen Teilen auf das Kind aufzupassen so dass sie ein eigenes Einkommen haben kann, stimmt diesem Arrangement eher zu, falls er sie heiratet. Dann ist sie nämlich finanziell doch etwas besser abgesichert. Oder umgekehrt: Eine unverheiratete Frau wird ihrem Typen sagen, dass er sich gefälligst an der Kindererziehung zu beteiligen hat, damit sie für sich selbst sorgen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als eine Frau, die &#8211; nicht völlig freiwillig &#8211; in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft mit Kind unter 15 Jahren lebt, möchte ich dich auch auf flogenden möglichen kausalen Zusammenhang hinweisen: Eine Frau, deren Partner nicht bereit ist, zu gleichen Teilen auf das Kind aufzupassen so dass sie ein eigenes Einkommen haben kann, stimmt diesem Arrangement eher zu, falls er sie heiratet. Dann ist sie nämlich finanziell doch etwas besser abgesichert. Oder umgekehrt: Eine unverheiratete Frau wird ihrem Typen sagen, dass er sich gefälligst an der Kindererziehung zu beteiligen hat, damit sie für sich selbst sorgen kann.
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.till-westermayer.de/index.php/2007/08/12/heirat-und-geschlechterrollen/comment-page-1/#comment-4535</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 11:54:32 +0000</pubDate>
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		<description>Was mich bei solchen Infografiken stört: &quot;Quelle: Statistisches Bundesamt&quot; genügt hier als Angabe (während zugleich &quot;Quelle: Wikipedia&quot; immer wieder angegriffen wird). Momentan gibt es aber interessante Bewegungen innerhalb der amtlichen Statistik, das deep linking zu bestimmten Tabellen zu fördern. D.h. man könnte vielleicht in Zukunft mit so einer Art DOI direkt sehen, wo die verwendeten Daten herkommen, welche Definitionen dem zugrunde liegen und welche Schwierigkeiten bei der Interpretation zu beachten sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich bei solchen Infografiken stört: &#0187;Quelle: Statistisches Bundesamt&#0171; genügt hier als Angabe (während zugleich &#0187;Quelle: Wikipedia&#0171; immer wieder angegriffen wird). Momentan gibt es aber interessante Bewegungen innerhalb der amtlichen Statistik, das deep linking zu bestimmten Tabellen zu fördern. D.h. man könnte vielleicht in Zukunft mit so einer Art DOI direkt sehen, wo die verwendeten Daten herkommen, welche Definitionen dem zugrunde liegen und welche Schwierigkeiten bei der Interpretation zu beachten sind.
<p class="comment-like"><img class="comment-like-btn" title="Vote" onclick="cl_like_this('http://blog.till-westermayer.de/wp-admin/admin-ajax.php',4535)" src="http://blog.till-westermayer.de/wp-content/plugins/comments-likes/images/like.png" />&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span id="comment-like-cnt-4535">0</span> likes</p>
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